
Ein Lkw mit Bewehrungsstahl, der im Feierabendverkehr am Stadtring festhängt, bringt einen ganzen Betoniertag durcheinander. In einer Stadt mit rund 3,7 Millionen Menschen, dichtem Busnetz, Straßenbahnen und einem Mobilitätsgesetz, das geschützte Radstreifen an Hauptstraßen vorsieht, ist der Weg zur Baustelle oft schwieriger als die Arbeit auf ihr.
Unser Logistik-Management für Bauvorhaben in Berlin plant, wann welches Material über welche Route auf das Baufeld kommt. Wir vergeben Lieferfenster, stimmen Anfahrten mit den Gewerken ab und sorgen dafür, dass vor dem Bauzaun keine Schlange entsteht, die Anwohner und Linienverkehr behindert.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Der Stadtring A 100 verläuft in einem Bogen durch Mitte, Charlottenburg-Wilmersdorf, Tempelhof-Schöneberg, Neukölln und Treptow-Köpenick und folgt dabei weitgehend der Ringbahn. Er ist für viele Lieferanten die Hauptachse, entsprechend voll ist er in den Spitzenstunden. Wer Lieferfenster plant, muss diese Zeiten kennen und Puffer einbauen.
In den Wohnvierteln teilen sich Baustellenfahrzeuge die Straße mit Bussen, Straßenbahnen und vielen Radfahrenden. Im Osten der Stadt prägt die Straßenbahn das Straßenbild, im Westen eher der Bus. Ladezonen, Haltestellen und Gleise bestimmen, wo ein Lkw überhaupt halten darf und wie lange.
Gleichzeitig bietet die Stadt Alternativen zur Straße. Der Westhafen in Moabit ist über Kanäle an Spree und Havel angebunden, hat Anschluss an die Ringbahn und eine Containerverladestation. Für große Mengen Schüttgut oder sperrige Bauteile lohnt sich die Frage, ob ein Teil der Transporte über Wasser oder Schiene laufen kann.

Wir werten Zufahrten, Halteverbote, Gleislagen und Nachbarnutzungen aus und legen fest, über welche Routen Lieferanten das Baufeld erreichen.
Jede Anlieferung bekommt ein festes Zeitfenster. So kommen Beton, Fertigteile und Ausbaumaterial nacheinander statt gleichzeitig an.
Lieferzeiten, Ruhezeiten und Sperrungen planen wir mit Blick auf Anwohner, Schulen und Geschäfte im Viertel, damit die Baustelle verträglich bleibt.
Wir verkleinern Zwischenlager, takten Lieferungen nach dem Baufortschritt und machen Wartezeiten sichtbar, damit Gewerke nicht auf Material warten.
Material liegt erst dann auf der Fläche, wenn es gebraucht wird, statt tagelang im Weg zu stehen.
Weniger Wartezeit für Lkw bedeutet weniger Behinderung für Bus, Straßenbahn und Radverkehr.
Konflikte mit Nachbarn lassen sich durch klare Lieferzeiten vermeiden.
Die Bauleitung behält über einen gemeinsamen Lieferplan den Überblick über alle Gewerke.
→ Feste Lieferfenster und ein Rückrufsystem halten Fahrzeuge auf einem Warteplatz, bis die Entladestelle frei ist.
→ Bestellungen laufen über einen gemeinsamen Lieferplan, den wir täglich mit der Bauleitung abgleichen.
→ Wir prüfen Routen vorab und geben Lieferanten eine verbindliche Anfahrtsbeschreibung mit.
→ Wir legen laute Anlieferungen in verträgliche Zeiten und informieren die Nachbarschaft über besondere Transporte.
Neubauten und Sanierungen an Straßen mit Bus, Straßenbahn und Radstreifen, bei denen jede Halteminute zählt.
Stadtquartiere mit Tausenden Wohnungen, in denen mehrere Bauherren gleichzeitig beliefert werden.
Vorhaben in dichten Lagen der Innenstadt mit hohem Materialbedarf in kurzer Zeit.
Arbeiten am Stadtring und an Bahnbrücken, bei denen Baustellenverkehr und laufender Verkehr getrennt werden müssen.

Wir sehen uns Zufahrten, Haltemöglichkeiten, Linienverkehr und Nachbarschaft an und sammeln die Mengen aller Gewerke.
Routen, Wartezonen, Lieferzeiten und Ruhezeiten kommen in ein Konzept, das Bauleitung und Lieferanten erhalten.
Lieferanten buchen Zeitfenster, wir prüfen Überschneidungen und schieben Lieferungen, bevor es eng wird.
Ändert sich der Bauablauf, passen wir Lieferplan und Routen an und informieren alle Beteiligten.
Liegt eine Baustelle an einer Hauptstraße, auf der eine Straßenbahn fährt und ein geschützter Radstreifen markiert ist, dann gibt es meist nur eine kurze Ladezone. In diesem Fall teilen wir den Tag in Lieferfenster auf, lassen Betonfahrzeuge nacheinander anfahren und halten weitere Lkw auf einer Wartefläche abseits der Straße.
Kommen große Fertigteile hinzu, dann planen wir für sie eigene Zeitfenster außerhalb der Spitzenstunden und stimmen die Route vorab ab. Kleinmaterial bündeln wir, damit weniger Fahrzeuge die Ladezone belegen.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Logistik-Management baut auf der Baustelleneinrichtung auf: Lagerflächen, Kranstandort und Tor bestimmen, wie viele Lieferungen pro Stunde möglich sind.
Auf der Baustelle setzt die operative Baulogistik den Plan um, die Torkontrolle prüft, wer hereinkommt. So greifen Planung und Betrieb für Bauvorhaben in Berlin ineinander.
Durch feste Lieferfenster und eine Wartezone abseits der Straße. Lkw fahren erst los, wenn die Entladestelle frei ist. So bleiben Busspur, Radweg und Gleise frei, auch wenn an einem Tag viele Lieferungen anstehen.

Nennen Sie uns Standort, Bauzeit und die wichtigsten Gewerke. Wir entwickeln ein Lieferkonzept für Ihre Baustelle.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Berlin. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit