
Wer in Berlin-Köpenick baut, liefert durch einen Ortsteil, der von Wasser und Gleisen gegliedert ist. Die Altstadt erreicht man nur über Brücken, der Bahnhof liegt an der Strecke nach Frankfurt (Oder) und die Straßenbahn fährt durch viele der Hauptstraßen. Jeder Lastwagen, der zur falschen Zeit kommt, steht schnell im Weg.
Unser Logistik-Management plant den Materialfluss, bevor der erste Lieferschein geschrieben ist. Wir vergeben Zeitfenster, legen Routen fest, stimmen Anlieferzonen ab und halten Lieferanten wie Gewerke über den Plan auf dem Laufenden.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Engstellen sind die Brücken und die Bahnunterführungen. Die Unterführung der Bahnhofstraße unter den Gleisen gilt seit Langem als Nadelöhr. Die Lange Brücke und die Dammbrücke sind die Wege in die Altstadt. Routen planen wir deshalb mit Durchfahrtshöhe, Gewicht und Ausweichstrecke, damit kein Fahrzeug vor einem Hindernis wenden muss.
Die Straßenbahn prägt den Verkehr. Am Betriebshof an der Wendenschloßstraße beginnt etwa ein Viertel der Fahrleistung des Berliner Straßenbahnnetzes. Halteplätze für Lieferfahrzeuge dürfen Gleise nicht blockieren, Kranarbeiten über Fahrleitungen brauchen eine eigene Abstimmung.
Die Bahnhofstraße ist die Hauptgeschäftsstraße, das Stadion An der Alten Försterei zieht an Spieltagen viele Menschen an, an warmen Tagen sind die Wege zu Müggelsee und Dahme voll. Lieferfenster legen wir so, dass Ladenöffnung, Schulwege, Ausflugsverkehr und Ruhezeiten der Anwohner berücksichtigt sind.

Wir erfassen Mengen, Bauabschnitte und Gewerke und leiten daraus ab, was wann auf die Baustelle muss. Das Konzept beschreibt Routen, Zonen, Lager und Verantwortlichkeiten.
Jede Anlieferung bekommt einen festen Termin. Lieferanten melden sich vorher an, damit sich vor dem Tor keine Fahrzeuge stauen und die Straße frei bleibt.
Für Köpenick legen wir Anfahrten fest, die Brücken, Unterführungen und Straßenbahngleise berücksichtigen. Wo nötig, planen wir eine Wartezone außerhalb des Wohngebiets.
Halteverbote, verkehrsrechtliche Anordnungen und Informationen an Anwohner gehören in den Plan. So wissen alle, wann Schwerlast oder Kran kommen.
Fahrzeuge warten nicht im Straßenraum.
Material kommt in der Reihenfolge, in der es eingebaut wird.
Straßenbahn und Busse fahren ungestört weiter.
Die Nachbarschaft weiß, was auf sie zukommt.
→ Durchfahrtshöhen stehen in jeder Routenbeschreibung, die Lieferanten vorab erhalten. Für hohe Fahrzeuge gibt es eine feste Alternativstrecke.
→ Wir richten Ladezonen abseits der Gleise ein und lassen Fahrzeuge erst einfahren, wenn die Zone frei ist.
→ Spieltage und große Veranstaltungen tragen wir in den Lieferkalender ein und verlegen Anlieferungen auf den Vormittag oder einen anderen Tag.
→ Wir legen Lieferfenster nach den Ruhezeiten fest und informieren die Nachbarschaft über besondere Anlieferungen im Voraus.
Großvorhaben wie das geplante Quartier auf dem früheren Güterbahnhof, bei denen viele Abschnitte parallel beliefert werden.
Arbeiten wie der Ausbau des Bahnhofs zum Regionalhalt mit neuen Bahnsteigen, Brücken und Lärmschutz, bei denen Baustellen- und Straßenverkehr gemeinsam geplant werden.
Umbauten an der Hauptgeschäftsstraße, bei denen Lieferungen um Ladenzeiten und Kundschaft herum geplant werden.
Arbeiten an Brücken und Knoten rund um die Altstadt, bei denen Umleitungen auch die Baustellenlogistik betreffen.

Wir sammeln Liefermengen, Termine und Fahrzeugarten aller Gewerke für die nächsten Bauphasen.
Anfahrten, Ladezonen und Zeitfenster werden festgelegt und mit Bauleitung und Behörden abgestimmt.
Alle Beteiligten erhalten Route, Anmeldeweg und Regeln, bevor die erste Lieferung kommt.
Wir überwachen die Einhaltung der Fenster, werten Verspätungen aus und passen den Plan an.
Wird in Berlin-Köpenick nahe der Bahnhofstraße gebaut, dann treffen Lieferverkehr, Busse, Straßenbahn und Kundschaft der Geschäfte aufeinander. In diesem Fall vergeben wir enge Zeitfenster außerhalb der Hauptgeschäftszeit und schicken Lieferanten eine Route, die die Unterführung nur mit passender Fahrzeughöhe nutzt.
Entsteht ein großes Wohnquartier mit mehreren Bauabschnitten, etwa auf früheren Bahnflächen, dann laufen viele Gewerke gleichzeitig. Hier richten wir eine zentrale Anlieferung mit Wartezone ein und teilen die Zeitfenster auf die Abschnitte auf.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management greift auf den Einrichtungsplan zurück: Ladezonen, Lager und Kranstandorte sind dort festgelegt. Die operative Baulogistik setzt den Plan auf der Baustelle um, nimmt Lieferungen an und verteilt das Material.
Am Tor verbinden wir die Zeitfenster mit der Zutrittskontrolle. Wer kein Fenster hat, wartet in der Wartezone oder wird neu eingeplant. So bleibt der Ablauf auch in Berlin-Köpenick berechenbar, wenn viele Firmen gleichzeitig liefern.
Ladezonen liegen nicht auf oder direkt neben den Gleisen. Arbeiten mit Kran nahe der Fahrleitung stimmen wir vorher mit dem Verkehrsunternehmen ab. In Berlin-Köpenick betrifft das viele Hauptstraßen, weil die Straßenbahn dort dicht fährt.

Nennen Sie uns Baustelle, Bauzeit und Gewerke. Wir entwerfen Routen, Zeitfenster und Ladezonen für Ihr Vorhaben.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Berlin-Köpenick. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit