
Kaum ein Ortsteil Berlins ist so von Wasser und Wald geprägt wie Berlin-Köpenick. Spree und Dahme treffen sich an der Altstadt, im Osten liegt der Müggelsee, im Südosten erheben sich die bewaldeten Müggelberge. Wer hier baut, hat es oft mit Schutzgebieten, Uferauflagen und Artenschutz zu tun.
Unsere ökologische Baubegleitung sorgt dafür, dass die Auflagen aus Genehmigung und Naturschutz auf der Baustelle eingehalten werden. Wir kontrollieren Schutzzäune, prüfen Bauflächen, halten Befunde fest und stimmen uns mit Bauleitung und Behörden ab.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Der Müggelsee ist mit mehr als 7,4 Quadratkilometern der größte See Berlins, Köpenick hat am Südufer den größten Anteil. Teile des West- und Südufers gehören zum Naturschutzgebiet „Müggelsee/Fredersdorfer Mühlenfließ“, der See liegt zudem im Natura-2000-Gebiet „Müggelspree-Müggelsee“ und in einem Landschaftsschutzgebiet. Vorhaben in Ufernähe brauchen deshalb eine genaue Prüfung ihrer Auswirkungen.
Im Ortsteil liegt das Naturschutzgebiet Teufelsseemoor, der Teufelssee selbst befindet sich nördlich der Müggelberge in Richtung Müggelsee. Moore reagieren empfindlich auf Veränderungen des Wasserhaushalts. Bauvorhaben in der Umgebung müssen darauf achten, dass Wasserhaltungen und Entwässerung das Moor nicht beeinträchtigen.
Das Wasserwerk am Nordufer des Müggelsees entnimmt einen großen Teil seines Rohwassers aus dem See, Brunnen in der Umgebung fördern überwiegend Uferfiltrat. Für Baustellen nahe Spree, Dahme und Müggelspree heißt das: Kraftstoffe, Öle und Betonwasser dürfen nicht in Boden oder Gewässer gelangen.

Wir begleiten die Bauarbeiten nach den Auflagen der Genehmigung, prüfen Baufelder vor Arbeitsbeginn und halten Befunde für die Behörde fest.
An Baustellen nahe Gewässern und Wald kontrollieren wir Schutzzäune und Fangeimer regelmäßig, setzen Tiere nach den Vorgaben um und dokumentieren die Funde.
Lagerplätze für Kraftstoff und Betriebsstoffe, Waschplätze und Abläufe prüfen wir auf Dichtigkeit und Abstand zum Ufer. Auffälligkeiten melden wir sofort der Bauleitung.
Wir kontrollieren Schutzzäune um Bäume, Bauflächen am Waldrand und den Schutz von Ufervegetation, damit keine Fläche über das genehmigte Maß hinaus beansprucht wird.
Auflagen aus Genehmigung und Naturschutz werden belegbar eingehalten.
Baustopps wegen Verstößen gegen den Artenschutz werden vermieden.
Gewässer und Boden bleiben vor Schadstoffen geschützt.
Die Behörde erhält vollständige Unterlagen für ihre Prüfung.
→ Wir prüfen die Auflagen der Genehmigung, markieren Tabuflächen und kontrollieren, dass Baufahrzeuge und Lager außerhalb bleiben.
→ Ein Schutzzaun leitet die Tiere um. Wir kontrollieren ihn in der Wanderzeit täglich, setzen gefangene Tiere um und führen ein Fundprotokoll.
→ Wir überwachen Einleitstellen und Wasserstände nach den Vorgaben und melden Abweichungen sofort an Bauleitung und Behörde.
→ Bindemittel stehen nach Absprache an der Baustelle, betroffener Boden wird ausgehoben und fachgerecht entsorgt. Den Vorfall halten wir fest und melden ihn weiter.
Sanierungen von Wegen und Ufern an der Müggelspree und am Müggelsee mit Auflagen zum Gewässerschutz.
Neubauten nahe Müggelbergen und Kämmereiheide, bei denen Arten- und Baumschutz zu beachten sind.
Arbeiten an Strecke und Bahnhof mit Eingriffen in Böschungen und Grünflächen entlang der Gleise.
Vorhaben an der Dahme, deren Unterlauf zur Spree-Oder-Wasserstraße gehört, mit Auflagen für Arbeiten am und im Wasser.

Wir lesen Genehmigung, Landschaftspflegerischen Begleitplan und Nebenbestimmungen und leiten die Kontrollaufgaben ab.
Tabuzonen, Zäune und Lagerplätze werden vor Ort markiert und in den Baustellenplan übernommen.
Während der Bauzeit prüfen wir regelmäßig Zäune, Flächen und Lagerplätze und halten jeden Befund fest.
Die Unterlagen gehen an Bauleitung und Behörde, zum Abschluss fassen wir alle Kontrollen zusammen.
Liegt in Berlin-Köpenick eine Baustelle am Ufer von Spree, Dahme oder Müggelspree, dann stehen Gewässerschutz und Uferbewuchs im Mittelpunkt. In diesem Fall markieren wir vor Beginn die Schutzflächen, prüfen Lagerplätze für Betriebsstoffe und kontrollieren während der Arbeiten, dass nichts ins Wasser gelangt.
Grenzt das Vorhaben an Wald wie die Müggelberge oder die Kämmereiheide, dann kommen Artenschutz und Baumschutz hinzu. Hier stellen wir je nach Auflage Amphibienzäune auf, kontrollieren sie in der Wanderzeit und prüfen vor Fällungen oder Rodungen, ob geschützte Arten betroffen sind.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Schutzflächen, Tabuzonen und Lagerplätze für Betriebsstoffe übernehmen wir in den Plan der Baustelleneinrichtung. So steht bereits bei der Planung fest, wo nicht gefahren und nicht gelagert werden darf.
Die Kontrollen laufen parallel zum Baustellenalltag. Befunde aus den Umweltkontrollen fließen direkt an die Bauleitung, damit in Berlin-Köpenick keine Auflage übersehen wird und der Bau im Zeitplan bleibt.
Das hängt von der Genehmigung ab. Am Müggelsee liegen Naturschutzgebiet, Natura-2000-Gebiet und Landschaftsschutzgebiet nah beieinander. Für viele Vorhaben am Ufer in Berlin-Köpenick verlangen die Behörden deshalb eine Begleitung oder Umweltkontrollen.

Schicken Sie uns Genehmigung und Bauzeitenplan. Wir zeigen, welche Kontrollen Ihr Vorhaben braucht und wie sie in den Ablauf passen.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Berlin-Köpenick. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
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