
Zwischen Technologiepark und neuen Wohnquartieren liegt mit dem Landschaftspark Johannisthal/Adlershof eine der ungewöhnlichsten Freiflächen Berlins. Auf dem früheren Flugfeld wachsen Sandtrockenrasen, im Kern ist ein Naturschutzgebiet ausgewiesen. Baustellen am Rand dieser Flächen müssen Rücksicht nehmen, damit Arten und Lebensräume keinen Schaden nehmen.
Unsere ökologische Baubegleitung für Berlin-Adlershof sorgt dafür, dass Auflagen aus Genehmigungen auf der Baustelle ankommen. Wir kontrollieren Schutzzäune, Tabuflächen und Bauzeiten, dokumentieren die Umsetzung und melden Abweichungen an die Bauleitung.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Der Landschaftspark umfasst rund 65 Hektar. In seiner Mitte liegt das etwa 26 Hektar große Naturschutzgebiet „Ehemaliges Flugfeld Johannisthal“, der Rand ist als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen. Auf den sandigen Trockenrasen wurden rund 245 Wildpflanzenarten und etwa 170 Bienen- und Wespenarten nachgewiesen. Teile der Flächen werden mit Rindern und Schafen beweidet. Wer daneben baut, darf weder Material ablagern noch Flächen befahren.
Zu den Brutvögeln im Park zählen Feldlerche, Haubenlerche, Grauammer und Braunkehlchen, also Arten offener Landschaften, die am Boden oder in niedriger Vegetation brüten. Störungen durch Lärm, Licht und Menschen am Rand der Brutflächen sind ein Thema für die Bauzeitenplanung. Auflagen dazu kommen aus der Genehmigung, wir sorgen für ihre Umsetzung auf der Baustelle.
Im Süden begrenzt der Teltowkanal den Ortsteil, eine Bundeswasserstraße, die zwischen Köpenick und Grünau in die Dahme mündet. Bei Baustellen in Kanalnähe gilt es, Einträge von Boden, Schlamm und Betriebsstoffen ins Wasser zu verhindern. Auf Flächen mit Vornutzung, etwa dem früheren Flugfeld, kommt hinzu, dass Aushub vor der Entsorgung untersucht und getrennt gehalten werden kann.

Wir übersetzen Auflagen aus Genehmigung und Fachgutachten in klare Regeln für die Baustelle, weisen die Gewerke ein und kontrollieren die Umsetzung.
Wir prüfen regelmäßig Schutz- und Amphibienzäune, Vegetationsschutz und markierte Tabuflächen am Rand der Schutzgebiete und dokumentieren Schäden und Funde.
Wir achten darauf, dass Oberboden getrennt gelagert wird, Fahrwege auf befestigten Flächen bleiben und Aushub nach Vorgabe des Gutachtens getrennt bereitgestellt wird.
In Kanalnähe kontrollieren wir Absetzbecken, Betankungsplätze und Lager für Betriebsstoffe. Alle Kontrollen halten wir in Protokollen mit Fotos fest.
Auflagen aus der Genehmigung werden nachweisbar umgesetzt.
Konflikte mit Naturschutzbehörden werden früh erkannt, bevor sie den Bau aufhalten.
Alle Gewerke kennen Tabuflächen und Regeln an den Schutzgebieten.
Die Dokumentation steht für Abnahmen und Nachfragen von Behörden bereit.
→ Ein fest gestellter Zaun markiert die Grenze. Wir kontrollieren ihn regelmäßig und weisen jeden neuen Lieferanten und jedes Gewerk auf die Tabufläche hin.
→ Bauzeitenregelungen aus der Genehmigung setzen wir in den Bauablauf um. Laute Arbeiten an der Parkgrenze werden zeitlich so gelegt, wie es die Auflagen verlangen.
→ Wir sorgen dafür, dass er bis zur Untersuchung getrennt lagert und nach Gutachten entsorgt oder wieder eingebaut wird.
→ Absetzbecken, Abdeckungen und befestigte Ausfahrten halten Sedimente zurück. Wir kontrollieren sie besonders nach Starkregen.
Baufelder an der Grenze zum Naturschutz- und Landschaftsschutzgebiet mit Zaun und Bauzeitenauflagen.
Straßen- und Leitungsbau, bei dem Boden und angrenzende Grünflächen geschützt werden müssen.
Arbeiten am Teltowkanal mit Schutz gegen Einträge ins Gewässer.
Baustellen, bei denen Aushub vor der Entsorgung untersucht und getrennt gelagert wird.

Wir lesen Genehmigung und Gutachten und klären, welche Schutzmaßnahmen auf der Baustelle gelten.
Zäune, Tabuflächen, Bauzeiten und Kontrollrhythmus werden mit der Bauleitung abgestimmt.
Wir weisen Gewerke ein, kontrollieren regelmäßig und greifen bei Abweichungen ein.
Protokolle mit Fotos halten jede Kontrolle fest und stehen für Behörden bereit.
Liegt ein Baufeld für Wohnungen in Berlin-Adlershof direkt an der Grenze zum Landschaftspark, dann enthält die Genehmigung meist Auflagen zu Schutzzaun, Bauzeiten und Beleuchtung. Wir nehmen diese Auflagen vor Baubeginn auf, weisen alle Gewerke ein und prüfen mit der Bauleitung, wo Zaun und Tabuflächen liegen.
Während der Bauzeit kontrollieren wir den Zaun regelmäßig, achten auf Material auf der geschützten Fläche und prüfen, ob die Beleuchtung vom Park weg gerichtet ist. Abweichungen melden wir sofort, die Protokolle sammeln wir für die Behörde.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Ökologische Auflagen betreffen Lager, Zufahrten und Bauzeiten. Darum planen wir sie mit der Baustelleneinrichtung und dem Logistik-Management zusammen. So liegen Lagerflächen von Anfang an außerhalb geschützter Bereiche und Lieferzeiten passen zu den Bauzeitenregelungen.
Unser Personal für Umweltkontrollen arbeitet mit Bauleitung und Fachgutachtern zusammen. Wo Fachgutachter Arten kartieren oder umsiedeln, übernehmen wir die laufenden Kontrollen auf der Baustelle in Berlin-Adlershof.
Auf dem früheren Flugfeld liegt der Landschaftspark Johannisthal/Adlershof mit rund 65 Hektar. In seiner Mitte ist das Naturschutzgebiet „Ehemaliges Flugfeld Johannisthal“ ausgewiesen, der Rand ist Landschaftsschutzgebiet. Baustellen in Berlin-Adlershof am Parkrand brauchen deshalb klare Grenzen.

Senden Sie uns Genehmigung und Lageplan. Wir zeigen Ihnen, wie Schutzmaßnahmen und Kontrollen in Ihren Bauablauf passen.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Berlin-Adlershof. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit