
Berlin-Bohnsdorf ist grüner, als der Blick auf die Karte vermuten lässt. Gärten von bis zu 600 Quadratmetern prägen die Gartenstadt Falkenberg, auf dem Falkenberg liegt eine Parkanlage, am Dorfanger ein Teich, im Osten fließt der Plumpengraben. Wer hier baut, greift fast immer in Grün, Wasser oder Boden ein.
Unsere ökologische Baubegleitung sorgt dafür, dass Auflagen aus Baugenehmigung, Naturschutz und Wasserrecht auf der Baustelle tatsächlich eingehalten werden. Wir führen Umweltkontrollen durch, achten auf Baumschutz und Artenschutz und dokumentieren alles so, dass Behörden und Bauherr jederzeit den Stand nachvollziehen können.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Wasser ist hier ein Dauerthema. Das Gebiet am Plumpengraben war lange versumpft und wurde erst nach umfangreicher Trockenlegung bebaut. Bei Baugruben in dieser Niederung können Wasserhaltung und das Ableiten von Grundwasser nötig werden, was wasserrechtlich genehmigt und überwacht sein will. Der Dorfteich am Anger wird saniert, wissenschaftliche Untersuchungen sollen dabei seinen Wasserstand stabil halten.
Viele Baufelder liegen in alten Gärten. In der Gartenstadt Falkenberg plante der Gartenarchitekt Ludwig Lesser Spalierobst, Kletterpflanzen, Baumreihen und Hecken. Solche Strukturen sind Lebensraum für Vögel, Fledermäuse und Insekten. Rodungen, Rückschnitte und Abrisse alter Schuppen oder Dachstühle brauchen deshalb einen Blick auf Brutzeiten und geschützte Arten.
Auch der Boden verdient Aufmerksamkeit. Im Ortsteil gab es früher Gewerbe wie eine Chemiefabrik an der Waltersdorfer Straße. Auf solchen Flächen gehört die Frage nach Altlasten vor den Aushub. Auf allen Baustellen gilt außerdem, wertvollen Oberboden getrennt zu lagern und Verdichtung von Flächen zu vermeiden, die später wieder Garten werden.

Wir prüfen regelmäßig, ob Auflagen eingehalten werden: Schutzzäune, Lagerflächen für Gefahrstoffe, Tankstellen für Maschinen und der Umgang mit Wasser aus der Baugrube.
Bäume, deren Erhalt vorgeschrieben ist, werden vor Baubeginn geschützt. Wir kontrollieren Stamm- und Wurzelschutz und melden Schäden sofort.
Vor Rodungen und Abrissen achten wir auf Brutzeiten. Gemeinsam mit Fachgutachtern prüfen wir, ob Nester, Quartiere oder geschützte Arten betroffen sind.
Oberboden wird getrennt gelagert, Fahrwege werden auf befestigte Flächen begrenzt. Jede Kontrolle wird mit Fotos und Befund für Bauherr und Behörden festgehalten.
Auflagen aus der Genehmigung werden nachweisbar eingehalten.
Baustopps wegen Umweltverstößen werden vermieden.
Bäume, Gewässer und Gärten bleiben so weit wie möglich erhalten.
Behörden erhalten eine nachvollziehbare Dokumentation.
→ Wir kontrollieren, dass das Wasser vor der Einleitung absetzt und die Mengen der Genehmigung entsprechen. Abweichungen melden wir der Bauleitung sofort.
→ Schutzbereiche werden vor Baubeginn abgezäunt und regelmäßig kontrolliert. Fahrwege führen außerhalb der Kronentraufe.
→ Die Arbeit an der Stelle ruht, ein Fachgutachter wird hinzugezogen. Das weitere Vorgehen wird mit der Naturschutzbehörde abgestimmt.
→ Der Aushub wird getrennt gelagert und beprobt, bevor er abgefahren wird. Erst nach dem Ergebnis entscheidet sich, wie er entsorgt wird.
Keller und Tiefgaragen in der früher versumpften Niederung am Plumpengraben, bei denen Grundwasser abgeleitet wird.
Nachverdichtung und Sanierung auf Grundstücken mit altem Baum- und Gehölzbestand, etwa in der Gartenstadt Falkenberg.
Vorhaben wie die Sanierung des Dorfteichs am Anger, bei denen Wasserstand und Ufer geschützt werden müssen.
Wohnungsbau auf ehemaligen Fabrikgeländen, bei dem Altlasten im Boden vor dem Aushub geklärt werden.

Wir lesen Baugenehmigung, Gutachten und wasserrechtliche Erlaubnis und erstellen eine Liste aller Umweltauflagen.
Baumschutz, Schutzzäune, Lager für Gefahrstoffe und Kontrollpunkte werden mit Bauleitung und Gutachtern abgestimmt.
In regelmäßigen Umweltkontrollen prüfen wir die Baustelle, dokumentieren Befunde und melden Abweichungen sofort.
Zum Bauende fassen wir die Kontrollen zusammen und übergeben die Dokumentation an Bauherr und Behörden.
Liegt eine Baustelle in Berlin-Bohnsdorf in der Niederung am Plumpengraben, dann ist oft eine Wasserhaltung für die Baugrube nötig. Wir prüfen vor Beginn die wasserrechtliche Erlaubnis, legen Kontrollpunkte für Menge und Trübung fest und überwachen die Einleitung während der gesamten Aushubphase.
Stehen auf demselben Grundstück alte Obstbäume, die erhalten werden sollen, dann werden sie vor dem ersten Baggereinsatz geschützt. Bei jeder Umweltkontrolle prüfen wir Zaun und Wurzelbereich und halten den Zustand fest.
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Ökologische Auflagen fließen schon in die Baustelleneinrichtung ein. Lagerflächen, Fahrwege und Waschplätze werden so gelegt, dass Bäume, Gärten und Gewässer geschützt bleiben.
Unser Logistikpersonal hilft bei der Umsetzung: Es trennt Abfälle, achtet auf saubere Ausfahrten und meldet Auffälligkeiten. So werden Umweltkontrollen in Berlin-Bohnsdorf Teil des Baustellenalltags.
Immer dann, wenn die Genehmigung Auflagen zu Bäumen, Artenschutz, Boden oder Wasser enthält. Das ist im Ortsteil häufig, weil viele Grundstücke alten Gartenbestand haben und Baugruben in der Niederung am Plumpengraben Wasserhaltung brauchen können.

Schicken Sie uns Ihre Genehmigung und die Gutachten. Wir zeigen Ihnen, welche Umweltkontrollen auf Ihrer Bohnsdorfer Baustelle anfallen.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Berlin-Bohnsdorf. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
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