
Die meisten Baustellen in Berlin-Bohnsdorf sind überschaubar: ein Mehrfamilienhaus, eine Sanierung, ein Leitungsgraben. Es gibt aber auch Vorhaben, bei denen viele Firmen gleichzeitig arbeiten, etwa größere Wohnquartiere, Neubauten am Krankenhaus oder umfangreiche Straßen- und Platzumbauten. Dort steigt mit der Zahl der Beschäftigten die Wahrscheinlichkeit, dass jemand verletzt wird.
Für solche Baustellen stellen wir Betriebssanitäter. Sie leisten Erste Hilfe auf fachlich höherem Niveau als Ersthelfer, organisieren den Notfallablauf und begleiten Verletzte bis zur Übergabe an den Rettungsdienst. Ab einer bestimmten Größe der Baustelle ist das keine Kür, sondern Vorschrift.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Nach DGUV Vorschrift 1 § 27 ist ein Betriebssanitäter auf einer Baustelle Pflicht, wenn dort mehr als 100 Versicherte tätig sind. Im Ortsteil kommt diese Größe bei Wohnquartieren mit mehreren Häusern, bei Bauabschnitten am Krankenhaus oder bei größeren Erschließungen vor. Bei kleineren Vorhaben kann ein Sanitäter trotzdem sinnvoll sein, wenn die Arbeiten besonders gefährlich sind.
Mit dem Krankenhaus Hedwigshöhe am Falkenberg liegt eine Klinik im Ortsteil selbst. Sie hat eine Notaufnahme, eine Intensivstation und eine Abteilung für Unfallchirurgie, außerdem richtete die Berliner Feuerwehr dort einen Stützpunkt für Rettungswagen ein. Kurze Wege für den Rettungsdienst nützen aber nur, wenn er auf der Baustelle nicht erst suchen muss.
Die Gefahren hängen von der Arbeit ab. Am Hang des Falkenbergs entstehen Baugruben mit Böschungen, in der früher versumpften Niederung am Plumpengraben arbeiten Tiefbauer in feuchten Gräben, bei Dachsanierungen in der Gartenstadt geht es in die Höhe. Ein Sanitäter stellt sich auf diese Risiken ein und plant mit, wie Verletzte aus schwer zugänglichen Bereichen geholt werden.

Verletzungen versorgen, lebensrettende Maßnahmen einleiten und Verletzte betreuen, bis der Rettungsdienst übernimmt. Kleinere Fälle werden vor Ort behandelt.
Wir legen fest, wer den Notruf absetzt, welcher Treffpunkt dabei genannt wird und welche Zufahrt für den Rettungswagen frei bleibt. Der Plan hängt sichtbar auf der Baustelle in Bohnsdorf aus.
Wo der Sanitäter seinen Platz hat und welches Material dort liegt, stimmen wir nach Absprache mit Ihnen ab, passend zur Gefährdungsbeurteilung.
Neue Beschäftigte erfahren, wo sie Hilfe finden. Jede Hilfeleistung wird im Verbandbuch erfasst, Unfälle werden für die Meldung an die Berufsgenossenschaft vorbereitet.
Die Pflicht aus der DGUV Vorschrift 1 ist nachweisbar erfüllt.
Verletzte werden in den ersten Minuten fachkundig versorgt.
Der Rettungsdienst findet ohne Umweg zum Patienten.
Unfälle werden sauber dokumentiert und gemeldet.
→ Für Tiefbauphasen klären wir vorab mit der Bauleitung, wie ein Verletzter aus dem Graben geholt wird und ab wann die Feuerwehr nachgefordert wird.
→ Beim Notruf wird ein fester Treffpunkt an der Straße genannt. Dort wartet ein Lotse und führt das Fahrzeug über die freigehaltene Zufahrt.
→ Der Sanitäter achtet bei Hitze auf Pausen und Trinken, erkennt Warnzeichen früh und versorgt den Betroffenen sofort im Schatten.
→ Rettungs- und Bauwege werden getrennt geplant. Das Torpersonal hält Lieferungen zurück, sobald ein Einsatzfahrzeug kommt.
Große Baufelder, auf denen viele Gewerke gleichzeitig arbeiten und die Grenze von 100 Versicherten zeitweise überschritten wird.
Erweiterungen und Umbauten am Krankenhaus Hedwigshöhe, bei denen Bauverkehr und Rettungswege nebeneinander geplant werden müssen.
Leitungs- und Kanalbau in feuchtem Untergrund am Plumpengraben, bei dem Gräben schwer zugänglich sind.
Dach- und Fassadenarbeiten an Mehrfamilienhäusern, bei denen Absturzgefahr besteht.

Anhand von Beschäftigtenzahl, Bauzeit und Tätigkeiten klären wir, ob ein Sanitäter vorgeschrieben ist oder ob er wegen besonderer Gefahren sinnvoll ist.
Treffpunkt, Zufahrt, Meldeweg und Sanitätsbereich werden mit Bauleitung und SiGe-Koordination abgestimmt und ausgehängt.
Der Sanitäter lernt die Baustelle kennen, stellt sich den Gewerken vor und ist ab dann während der Arbeitszeit erreichbar.
Mit jeder neuen Bauphase prüfen wir Wege und Treffpunkte und spielen den Notfallablauf mit den Beteiligten durch.
Entsteht in Berlin-Bohnsdorf ein Wohnquartier mit mehreren Häusern und arbeiten dort zeitweise mehr als 100 Versicherte, dann ist ein Betriebssanitäter vorgeschrieben. Er hat einen zentralen Standort, ist per Funk erreichbar und kennt die Arbeitsbereiche des Tages.
Stürzt dort ein Monteur in eine Baugrube am Hang, dann ist der Sanitäter in kurzer Zeit bei ihm und übernimmt die Erstversorgung. Gleichzeitig geht der Notruf mit dem vereinbarten Treffpunkt hinaus, der Lotse holt den Rettungswagen an der Straße ab und das Torpersonal stoppt Lieferungen.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Rettungswege und Treffpunkte sind Teil der Baustelleneinrichtung. Wir achten darauf, dass Lagerflächen und Fahrzeuge sie nie zustellen, auch wenn sich das Baufeld verändert.
Torpersonal und Logistikkräfte sind in den Notfallplan eingebunden. Sie öffnen die Zufahrt, halten Lieferungen zurück und weisen den Rettungsdienst ein. Der Betriebssanitäter in Berlin-Bohnsdorf arbeitet so mit allen anderen Diensten nach einem Plan.
Die DGUV Vorschrift 1 schreibt in § 27 einen Betriebssanitäter vor, wenn auf einer Baustelle mehr als 100 Versicherte tätig sind. Auch darunter kann er sinnvoll sein, etwa bei Tiefbau in nassen Gräben oder bei Arbeiten mit Absturzgefahr.

Nennen Sie uns Größe, Dauer und die gefährlichsten Arbeiten Ihrer Baustelle. Wir klären mit Ihnen die Frage der Sanitäterpflicht. Danach erhalten Sie ein Angebot.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Berlin-Bohnsdorf. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit