
Mehrere Naturschutzgebiete liegen in Berlin-Treptow-Köpenick, dazu Landschaftsschutzgebiete, Natura-2000-Flächen und die Brunnengalerien großer Wasserwerke. Kaum ein Bauvorhaben im Bezirk ist weit von einem dieser Bereiche entfernt. Entsprechend häufig enthalten Genehmigungen ökologische Auflagen.
Unsere ökologische Baubegleitung sorgt dafür, dass diese Auflagen im Alltag der Baustelle ankommen. Wir kontrollieren Schutzzäune, prüfen Abstände zu Gewässern und Gehölzen, dokumentieren Funde und melden Abweichungen an Bauleitung und Fachgutachter.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Das größte Schutzgebiet im Bezirk ist die Müggelspreeniederung Köpenick mit 783 Hektar. Hinzu kommen unter anderem der Wilhelmshagen-Woltersdorfer Dünenzug, die Krumme Lake in Grünau, das Teufelsseemoor in Köpenick und das ehemalige Flugfeld Johannisthal. Baustellen an deren Rand müssen Lärm, Licht, Staub und Flächeninanspruchnahme begrenzen.
Der Müggelsee ist Berlins größter See. Teile von Ufer und Wasserfläche sind seit 2017 Naturschutzgebiet, der See gehört zum Natura-2000-Netz. Am Nordufer gewinnt das Wasserwerk Friedrichshagen sein Rohwasser aus Brunnengalerien, die auch am Langen See und am Seddinsee liegen. In den Wasserschutzzonen gelten strenge Regeln für den Umgang mit Kraftstoffen, Ölen und Baustoffen.
Viele Flächen in Berlin-Treptow-Köpenick sind feucht oder grundwassernah. Auf dem früheren Flugfeld Johannisthal wurde auf Feuchtwiesen gebaut. Wasserhaltung, Bodenlagerung und Baustraßen wirken dort direkt auf den Wasserhaushalt und auf Arten, die an solche Standorte gebunden sind.

Wir übertragen die Auflagen aus Genehmigung und Fachgutachten in eine Checkliste für die Baustelle. Bei Begehungen prüfen wir Schutzzonen, Baumschutz, Bodenlager und Wasserhaltung und halten den Zustand mit Fotos fest.
In der Wanderzeit kontrollieren wir Schutzzäune und Fangeimer nach dem vorgegebenen Rhythmus. Funde werden erfasst, die Tiere nach Vorgabe des Gutachters umgesetzt und Schäden am Zaun sofort behoben.
Wir achten darauf, dass Betankung, Lagerung wassergefährdender Stoffe und Wasserhaltung den Auflagen entsprechen. Abstände zu Ufern werden kontrolliert, Ölbindemittel und Auffangwannen auf ihren Platz geprüft.
Alle Kontrollen landen in einem fortlaufenden Protokoll. So lässt sich gegenüber Naturschutz- und Wasserbehörde belegen, dass die Auflagen während der gesamten Bauzeit eingehalten wurden.
Ökologische Auflagen werden laufend umgesetzt statt erst bei der Abnahme geprüft.
Bauunterbrechungen durch Verstöße gegen Naturschutz- oder Wasserrecht werden seltener.
Behörden erhalten lückenlose Nachweise über Kontrollen und Funde.
Ihr Vorhaben in Berlin-Treptow-Köpenick nimmt Rücksicht auf Seen, Wälder und Schutzgebiete.
→ Wir markieren die Grenze sichtbar, prüfen sie bei jeder Begehung und weisen neue Gewerke auf die Tabuzone hin.
→ Schutzzäune werden rechtzeitig vor der Wanderzeit gestellt und nach festem Plan kontrolliert. Funde werden protokolliert und an den Gutachter gemeldet.
→ Wir sorgen für einen befestigten Betankungsplatz mit Auffangwanne und kontrollieren, ob wassergefährdende Stoffe vorschriftsgemäß gelagert sind.
→ Wir überwachen die Einhaltung der genehmigten Mengen und Messpunkte und melden Auffälligkeiten unmittelbar an Bauleitung und Gutachter.
Uferbefestigungen, Stege und Gebäude an Müggelsee, Dahme und Spree berühren Gewässerschutz und oft Natura-2000-Flächen.
Rund um die Brunnengalerien der Wasserwerke gelten besondere Regeln für Baustoffe, Betankung und Wasserhaltung.
Neubauten am Siedlungsrand berühren Wanderwege von Amphibien, Brutplätze und geschützten Baumbestand.
Trassen durch Forste oder Niederungen erfordern Bodenschutz, Baumschutz und die Kontrolle von Arbeitsstreifen.

Wir lesen Genehmigung und Gutachten und leiten daraus ab, was auf der Baustelle kontrolliert werden muss.
Rhythmus der Begehungen, Zaunkontrollen und Meldewege werden festgelegt und mit Bauleitung und Gutachter abgestimmt.
Wir begehen die Baustelle nach Plan, kontrollieren Schutzmaßnahmen und weisen Gewerke auf Auflagen hin.
Protokolle und Fotos werden fortlaufend übergeben. Zum Abschluss erhalten Sie eine Zusammenfassung für die Behörden.
Liegt eine Baustelle in der Nähe der Müggelspreeniederung, dann beginnt die Begleitung vor dem ersten Erdaushub. Wir prüfen, ob Schutzzäune stehen, Bäume gesichert sind und der Betankungsplatz außerhalb sensibler Bereiche liegt.
Fordert die Genehmigung einen Amphibienschutz, dann kontrollieren wir den Zaun in der Wanderzeit regelmäßig und setzen gefundene Tiere nach Vorgabe um. Die Protokolle gehen in festem Rhythmus an Bauleitung und Gutachter.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die ökologische Baubegleitung arbeitet mit Ihrem Fachgutachter und Ihrer Bauleitung. Wir ersetzen nicht die fachliche Bewertung, sondern sorgen dafür, dass deren Ergebnisse auf der Baustelle eingehalten werden.
Bei Vorhaben in Berlin-Treptow-Köpenick lässt sich die Begleitung mit operativer Baulogistik verbinden. Dann trennt dasselbe Team Abfälle, hält Lagerflächen sauber und achtet auf Abstände zu Gewässern und Gehölzen.
In Berlin-Treptow-Köpenick liegen unter anderem die Naturschutzgebiete Müggelspreeniederung Köpenick, Krumme Lake Grünau, Teufelsseemoor Köpenick und ehemaliges Flugfeld Johannisthal. Der Müggelsee gehört außerdem zum Natura-2000-Netz. Je näher eine Baustelle liegt, desto strenger fallen die Auflagen meist aus.

Schicken Sie uns Genehmigung und Lage Ihres Vorhabens. Wir planen die ökologische Baubegleitung für Ihre Baustelle in Berlin-Treptow-Köpenick.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Berlin-Treptow-Köpenick. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
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