
In Berlin-Friedrichshagen führen nur wenige Straßen in den Ortsteil hinein. Vom Norden kommt der Verkehr über den Fürstenwalder Damm, aus Brandenburg über die Dahlwitzer Landstraße und die Schöneicher Straße. Im Süden begrenzt der Müggelsee den Ort, der Spreetunnel dort ist Fußgängern und Radfahrern vorbehalten. Jeder Lkw zur Baustelle nutzt also dieselben Achsen wie Pendler, Busse und Ausflügler.
Unser Logistik-Management legt fest, wann welches Fahrzeug kommt, wo es hält und wie lange es bleibt. Wir vergeben Lieferzeitfenster, stimmen Anfahrtswege ab und sorgen dafür, dass die Baustelle versorgt ist, ohne dass der Ortskern stillsteht.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Bölschestraße ist Hauptstraße und Einkaufsstraße zugleich. Seit 1891 fährt auf ihrer gesamten Länge eine Straßenbahn, heute verkehren im Ortsteil die Linien 60, 61 und 88. Ein Lkw, der am Gleis hält, blockiert den Takt. Lieferungen in diesem Bereich brauchen deshalb feste Ladezonen und kurze Standzeiten.
Im Sommer kommen viele Ausflügler an den Müggelsee, zum Bölschefest im Mai füllt sich die Hauptstraße zusätzlich. Wer in Berlin-Friedrichshagen große Anlieferungen plant, legt sie auf ruhige Tageszeiten und meidet Festtage und schöne Wochenenden. Das gehört in den Lieferplan, bevor die ersten Termine vergeben sind.
In den Wohnstraßen zwischen Bölschestraße und Erpetal wohnen Familien dicht an dicht, es gibt mehrere Schulen. Zu Schulbeginn und -ende sind dort viele Kinder unterwegs. Wir planen Anfahrten so, dass schwere Fahrzeuge diese Zeiten nicht kreuzen und Rückwärtsfahrten mit Einweiser erfolgen.

Wir erfassen Mengen, Gewerke und Bauphasen und leiten daraus ab, wie viele Lieferungen wann anstehen. Für Friedrichshagen legen wir Zufahrtsrouten über die Hauptachsen fest und halten Wohnstraßen frei.
Jede Lieferung bekommt einen festen Termin. So stauen sich keine Fahrzeuge vor der Baustelle und an der Straßenbahn wartet niemand auf einen Platz zum Abladen.
Wir beantragen Ladezonen an Stellen mit möglichst wenig Störung für den Verkehr. Bei Bedarf planen wir zusätzlich eine Wartefläche außerhalb des Ortskerns, von der Fahrzeuge abgerufen werden.
Anlieger und Gewerbetreibende erfahren vorab, wann große Lieferungen oder Kranhübe anstehen. Das schafft Verständnis und vermeidet Beschwerden.
Material kommt genau dann, wenn es gebraucht wird.
Straßenbahn und Ladenverkehr werden nicht blockiert.
Die Nachbarschaft weiß Bescheid und wird nicht überrascht.
Wartezeiten für Lieferanten und Gewerke sinken spürbar.
→ Wir vergeben Zeitfenster mit Abstand und rufen Fahrzeuge bei Verspätung erst von einer Wartefläche ab. Im Ladebereich steht immer nur ein Fahrzeug.
→ Betonagen legen wir auf Werktage und frühe Uhrzeiten. Fahrer erhalten eine Routenbeschreibung, die stark belastete Abschnitte meidet.
→ Wir klären vorab die Fahrzeuggrößen. Wo nötig wird auf kleinere Fahrzeuge umgeladen oder in mehreren Fahrten geliefert.
→ Wir halten Ruhezeiten ein, kündigen Ausnahmen vorher an und nennen den Nachbarn einen festen Ansprechpartner.
Sanierungen und Neubauten nahe der Bölschestraße, bei denen jede Lieferung Rücksicht auf Straßenbahn und Läden nehmen muss.
Umbauten an S-Bahn-Stationen wie Friedrichshagen oder Hirschgarten, bei denen Lieferungen auf Betriebspausen abgestimmt werden.
Neubauten in Anliegerstraßen, bei denen Fahrzeuggröße und Wendemöglichkeit früh geklärt werden müssen.
Arbeiten an Fahrbahnen und Leitungen auf den Zufahrtsachsen, bei denen Material in Abschnitten angeliefert wird.

Wir sammeln Bauzeitenplan, Mengen und Lieferanten und ermitteln, wie viele Fahrten in jeder Bauphase anfallen.
Anfahrtswege, Ladezonen und eine mögliche Wartefläche werden geplant und mit den Behörden abgestimmt.
Lieferanten buchen feste Termine. Wir prüfen Überschneidungen und halten Ruhezeiten ein.
Während der Bauzeit verfolgen wir Verspätungen, ordnen Termine neu und informieren Gewerke und Nachbarn.
Liegt ein Neubau in einer Seitenstraße der Bölschestraße, dann führt jede Anfahrt durch den Ortskern oder über den Fürstenwalder Damm. In diesem Fall legen wir eine feste Route fest und vergeben Lieferungen in Zeitfenstern, die außerhalb der Hauptverkehrszeiten liegen.
Fällt die Rohbauphase in den Sommer, dann rechnen wir mit Ausflugsverkehr am See. Große Lieferungen wie Fertigteile oder Betonagen planen wir dann auf Werktage vormittags. Die Nachbarschaft erhält eine Woche vorher eine Übersicht der Termine.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Grundlage des Lieferplans ist die Baustelleneinrichtung: Sie bestimmt, wo abgeladen wird und wo Material liegt. Ändert sich ein Lagerplatz, passen wir die Zeitfenster an.
Vor Ort übernimmt die operative Baulogistik das Abladen und Verteilen. Das Personal am Tor gleicht Lieferungen mit dem Plan ab. So greifen Steuerung und Ausführung in Berlin-Friedrichshagen ineinander.
Das hängt vom Baufeld ab. Meist führen Routen über den Fürstenwalder Damm oder aus Brandenburg über die Dahlwitzer Landstraße. Den Ortskern an der Bölschestraße meiden wir nach Möglichkeit. Die letzte Strecke zum Baufeld in Berlin-Friedrichshagen halten wir so kurz wie möglich.

Nennen Sie uns Baufeld, Bauzeit und erwartete Liefermengen. Wir entwickeln ein Logistikkonzept und senden Ihnen ein Angebot.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Berlin-Friedrichshagen. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit