
Fast 95.000 Menschen wohnen in Berlin-Hellersdorf, verteilt auf eine Fläche von gut acht Quadratkilometern. Die Straßen zwischen den Wohnblöcken sind für Anwohner, Busse und Straßenbahn gebaut, nicht für Kolonnen von Betonmischern und Sattelzügen. Kommen Lieferungen unkoordiniert, stehen sie schnell im Wohngebiet oder blockieren Haltestellen.
Mit unserem Logistik-Management steuern wir den Materialfluss Ihrer Baustelle. Wir erstellen das Baulogistikkonzept, vergeben Lieferfenster an Lieferanten und Gewerke, legen Anfahrtswege fest und sorgen dafür, dass jedes Fahrzeug zur vereinbarten Zeit an der richtigen Stelle entladen wird.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Am Nordrand verläuft die Landsberger Allee, die im Ortsteil zur Landsberger Chaussee wird. Von dort führen Stendaler Straße und Riesaer Straße in die Siedlung, Hellersdorfer Straße und Gülzower Straße verbinden das Zentrum mit dem Bahnhof Wuhletal. Über diese Achsen kommt fast jeder Lkw. Wer die Route nicht vorgibt, findet Fahrer in Wohnstraßen wieder.
Auf mehreren Straßen fahren die Straßenbahnlinien M6 und 18 sowie Busse, die U5 hat im Ortsteil sieben Bahnhöfe. Ein Lkw, der in zweiter Reihe entlädt, behindert schnell den Nahverkehr. Ladezonen und Wartepositionen müssen deshalb abseits von Gleisen und Haltestellen liegen.
Die Nachbarschaft ist dicht bewohnt, die Wohnblöcke stehen oft direkt am Baufeld. Lieferzeiten früh am Morgen oder spät am Abend stören viele Menschen. Ein Zeitplan, der Lärm und Verkehr verteilt, ist hier Teil der Rücksicht auf die Mieter.

Wir erfassen Mengen, Gewerke und Bauphasen und leiten daraus Lieferwege, Ladezonen, Lagerbedarf und Zeitfenster für die gesamte Bauzeit ab.
Jede Lieferung bekommt ein festes Zeitfenster. Lieferanten melden sich vorher an, Überschneidungen erkennen wir, bevor ein Lkw vor dem Tor wartet.
Wir geben Lieferanten eine Anfahrt über die Hauptachsen vor und legen fest, wo ein Fahrzeug warten darf, ohne Straßenbahn oder Bus zu behindern.
Lärmintensive Anlieferungen legen wir in verträgliche Zeiten und informieren Hausverwaltungen über größere Transporte wie Kranteile oder Fertigteile.
Material kommt erst zum Einbauzeitpunkt an und belegt keine knappen Lagerflächen.
Lieferfahrzeuge stehen nicht im Wohngebiet und nicht auf den Gleisen der Straßenbahn.
Die Gewerke planen ihre Arbeit nach festen Lieferzeiten für ihr Material.
Beschwerden aus der Nachbarschaft gehen zurück, weil Lärm und Verkehr verteilt sind.
→ Feste Slots je Lieferung und eine Anmeldung vorab verteilen die Fahrzeuge über den Tag.
→ Wir planen die Ladezone auf dem Grundstück oder in einer genehmigten Haltefläche abseits der Gleise.
→ Jeder Lieferant erhält eine Anfahrtsbeschreibung mit Route über die Hauptstraßen und Treffpunkt.
→ Wir bündeln laute Lieferungen in festen Zeiträumen und kündigen sie über die Hausverwaltung an.
Ergänzungsbauten in der Großsiedlung mit einer einzigen Zufahrt und wenig Lagerfläche, bei denen jede Lieferung getaktet sein muss.
Fassaden- und Dachsanierungen mehrerer Wohnblöcke, bei denen Gerüst, Dämmstoff und Fenster in großen Mengen angeliefert werden.
Quartiere wie das Stadtgut Hellersdorf, in denen mehrere Baufelder gleichzeitig beliefert werden und sich Zufahrten teilen.
Leitungs- und Straßenbau an Hauptachsen mit Straßenbahn und Bus, bei denen Materialfluss und Verkehrsführung zusammen geplant werden.

Wir sammeln Bauzeitenplan, Mengen und Lieferanten und ermitteln, wann welche Transporte anfallen.
Ladezonen, Wartepositionen, Anfahrt über die Hauptstraßen und Lieferzeiten halten wir im Baulogistikkonzept fest.
Lieferanten melden ihre Fahrten an, wir bestätigen Zeitfenster und informieren Tor und Entladepersonal.
Verspätungen und Änderungen fangen wir im Tagesplan auf und passen das Konzept an neue Bauphasen an.
Entsteht in Berlin-Hellersdorf ein Neubau zwischen bestehenden Wohnblöcken, dann gibt es oft nur eine Einfahrt von einer Wohnstraße aus. In diesem Fall vergeben wir die Slots so, dass nie mehr als ein Fahrzeug auf dem Grundstück entlädt und ein zweites an einer festgelegten Warteposition steht.
Steht eine Betonage an, dann planen wir die Fahrmischer in kurzen Abständen über eine feste Route von der Landsberger Allee aus. Andere Lieferungen ruhen an diesem Tag. Die Hausverwaltung kündigt den Termin den Mietern vorher an.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Ladezonen, Tore und Lager kommen aus dem Einrichtungsplan der Baustelleneinrichtung. Das Personal der operativen Baulogistik entlädt nach unserem Zeitplan und bringt Material an den Einbauort.
Die Zugangskontrolle am Tor gleicht ankommende Fahrzeuge mit der Slotliste ab. So weiß die Bauleitung jederzeit, welche Lieferung angekommen ist und welche noch aussteht.
Wir legen Ladezonen auf das Grundstück oder auf genehmigte Flächen abseits der Gleise. Lieferanten erhalten feste Zeitfenster und eine Warteposition, damit kein Fahrzeug in zweiter Reihe auf der Strecke von M6 oder 18 steht.

Nennen Sie uns Bauvorhaben, Bauzeit und Mengen. Wir entwickeln ein Logistikkonzept mit Routen, Ladezonen und Lieferfenstern für Ihre Baustelle.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Berlin-Hellersdorf. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit