
Ein Lkw, der zur falschen Zeit an der Sonnenallee hält, blockiert nicht nur die eigene Baustelle, sondern auch Busse, Radfahrer und die Nachbarschaft. In Berlin-Neukölln mit seinen rund 309.000 Einwohnern auf knapp 45 Quadratkilometern ist Anlieferung deshalb eine Planungsaufgabe und kein Zufall.
Unser Logistik-Management bringt Materialflüsse, Gewerke und Verkehr in eine Reihenfolge. Wir entwickeln das Logistikkonzept, vergeben Lieferzeitfenster und steuern die Anfahrt so, dass Fahrzeuge ohne Warteschleife an die Entladestelle kommen.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Der Bezirk ist über zwei Autobahnen angebunden. Die A 100 wurde 2025 im 16. Bauabschnitt vom Dreieck Neukölln Richtung Treptower Park verlängert, mit einer Anschlussstelle an der Sonnenallee und einem Tunnel unter Grenzallee und Neuköllnischer Allee. Die A 113 bildet die Ostgrenze von Rudow und hat die Anschlussstelle Grenzallee. Für schwere Transporte ist die Wahl der Abfahrt oft wichtiger als die Länge der Strecke.
Hinter der Abfahrt beginnt das Stadtnetz. Karl-Marx-Straße, Hermannstraße und Sonnenallee sind die Hauptachsen im dicht bebauten Norden, mit Linienbussen, Lieferverkehr und viel Fußverkehr. Entladen wird hier häufig im Straßenraum, also zählt jede Minute, die ein Fahrzeug steht.
Im Süden sieht es anders aus. In Rudow, Buckow und Britz gibt es mehr Platz, dafür liegen Baustellen oft in Wohngebieten mit Ruhezeiten und schmalen Anliegerstraßen. Das Logistik-Management stimmt Fahrzeuggrößen und Zeitfenster auf genau diese Straßen ab.

Wir erfassen Gewerke, Mengen und Bauphasen und leiten daraus ab, wann welches Material ankommen muss. Für Vorhaben in Berlin-Neukölln gehört dazu die Frage, ob über Sonnenallee, Grenzallee oder Rudower Spinne angefahren wird.
Jedes Fahrzeug bekommt ein festes Fenster. So stauen sich an engen Entladestellen keine Lkw und Betonmischer, Stahl und Fertigteile kommen in der Reihenfolge, in der sie verbaut werden.
Wir legen Anfahrtswege fest, die zu Fahrzeuggröße und Gewicht passen. Außerdem klären wir, wo ein Fahrzeug im Zweifel kurz warten kann, ohne eine Busspur oder Wohnstraße zu belegen.
Lieferzeiten, Lärmphasen und Sperrungen kündigen wir den Anliegern an. Gerade in bewohnten Siedlungen hält das den Bauablauf ruhig und Beschwerden selten.
Weniger Standzeit für Fahrzeuge und damit weniger Konflikte im Straßenraum von Berlin-Neukölln.
Material trifft in der Reihenfolge des Einbaus ein und braucht kaum Zwischenlager.
Gewerke arbeiten nach einem gemeinsamen Lieferplan statt nach eigenen Bestellungen.
Anwohner wissen vorab, wann es laut wird. So bleibt der Bauablauf berechenbar.
→ Kurze, feste Lieferfenster außerhalb der Hauptverkehrszeiten und eine abgestimmte Ladezone verkürzen die Standzeit.
→ Alle Lieferungen laufen über einen gemeinsamen Plan, Überschneidungen werden vorab erkannt und verschoben.
→ Wir prüfen die Strecke von der Autobahnabfahrt bis zur Baustelle und planen die Anlieferung zu Zeiten mit wenig Verkehr.
→ Lieferfenster richten sich nach Ruhezeiten, laute Entladungen bündeln wir in klar angekündigten Zeitblöcken.
Neubau und Sanierung an Karl-Marx-Straße, Hermannstraße oder Sonnenallee mit Entladung im öffentlichen Straßenraum.
Modernisierungen in der Gropiusstadt oder der Großsiedlung Britz, bei denen viele Häuser nacheinander beliefert werden.
Hallen und Betriebsgebäude in Gewerbelagen des Bezirks, etwa rund um die Häfen am Teltowkanal in Britz, mit großen Liefermengen und schweren Fahrzeugen.
Öffentliche Bauten in Wohnlagen, bei denen Lieferungen an Unterrichtszeiten und Schulwege angepasst werden.

Wir sammeln Bauzeitenplan, Materialmengen und Bestellwege aller Gewerke und sehen uns die Zufahrt vor Ort an.
Wir entwickeln das Logistikkonzept mit Anfahrtswegen, Ladezonen und Regeln für Fahrzeuggrößen.
Jede Lieferung erhält ein Fenster, Überschneidungen werden vorab gelöst und alle Beteiligten kennen den Plan.
Während der Bauzeit passen wir Fenster und Routen an den tatsächlichen Fortschritt an und halten die Nachbarschaft informiert.
Liegt eine Baustelle direkt an der Karl-Marx-Straße, dann wird fast jede Lieferung im Straßenraum entladen. In diesem Fall legen wir eine genehmigte Ladezone fest, teilen die Lieferungen in kurze Fenster am Vormittag und lassen Fahrzeuge erst abrufen, wenn die Entladestelle frei ist.
Kommen dann große Bauteile wie Fertigteile oder Fassadenelemente hinzu, planen wir die Anfahrt über die passende Autobahnabfahrt und legen die Entladung auf verkehrsarme Zeiten. Die übrigen Gewerke erhalten für diesen Tag angepasste Fenster.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management greift auf die Baustelleneinrichtung zurück: Wo Lagerflächen und Tore liegen, bestimmt, wie Lieferungen eintreffen. Umgekehrt melden wir der Einrichtungsplanung, wenn eine Bauphase mehr Pufferfläche braucht.
Vor Ort setzen unsere operativen Kräfte den Plan um, nehmen Fahrzeuge in Empfang und leiten sie zur Entladestelle. Die Zugangskontrolle am Tor gleicht ab, welche Lieferung erwartet wird.
Das hängt vom Ziel ab. Für den Norden bietet sich seit der Verlängerung der A 100 die Anschlussstelle Sonnenallee an, für Britz, Buckow und Rudow eher die A 113, etwa mit der Anschlussstelle Grenzallee. Wir prüfen jede Route auf Durchfahrt und Gewicht.

Nennen Sie uns Ihr Vorhaben und den Bauzeitraum. Wir zeigen Ihnen, wie ein Logistikkonzept für Ihre Baustelle aussehen kann.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Berlin-Neukölln. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit