
Wie viel Fläche eine Baustelle bekommt, entscheidet sich in Berlin-Neukölln oft schon am Grundstücksrand. Im Norden des Bezirks stehen die Häuser der Gründerzeit Wand an Wand, in der Gropiusstadt liegen Hochhäuser zwischen weiten Grünflächen und im Süden von Rudow und Buckow grenzen Siedlungsränder an offenes Land. Jede dieser Lagen verlangt eine andere Antwort auf die Frage, wo Container, Lager und Kran stehen.
Wir planen die Baustelleneinrichtung so, dass sie zum Grundstück passt und nicht umgekehrt. Dazu gehören der Einrichtungsplan, die Lage von Unterkünften und Sanitäranlagen, Baustrom und Bauwasser, der Bauzaun und die Verkehrssicherung an der Zufahrt. Ziel ist eine Fläche, die am ersten Arbeitstag funktioniert und mit dem Bauablauf mitwächst.
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Standorte bundesweit
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Einsatzbereit
Der Ortsteil Neukölln ist der nördlichste und am dichtesten bebaute Teil des Bezirks, mit rund 163.000 Einwohnern auf knapp zwölf Quadratkilometern. Zwischen Karl-Marx-Straße, Hermannstraße und Sonnenallee bleibt für eine Baustelle oft nur der Hof, eine Baulücke oder ein Streifen Gehweg. Hier wird jede Containerreihe gestapelt gedacht und jeder Lagerplatz mit dem Anlieferrhythmus verknüpft.
Ganz anders die Großsiedlungen: Die Gropiusstadt entstand zwischen 1962 und 1975 mit rund 18.500 Wohnungen und Hochhäusern bis zu 30 Geschossen, die Großsiedlung Britz mit der Hufeisensiedlung ab 1925. Bei Arbeiten an bewohnten Beständen liegen Einrichtungsflächen auf Höfen und Grünanlagen, die nach dem Bau wiederhergestellt werden. Die Hufeisensiedlung ist seit 2008 UNESCO-Welterbe, dort zählt auch das Erscheinungsbild während der Bauzeit.
Für den Baugrund ist wichtig, dass der Bezirk größtenteils auf der Grundmoränenhochfläche des Teltow liegt, ein kleinerer Teil im Berliner Urstromtal. Die Grenze verläuft ungefähr entlang der Linie Hasenheide, Karl-Marx-Straße und Buschkrugallee. Wie tragfähig eine Kranstellfläche oder eine Baustraße ist, klären wir deshalb mit dem Baugrundgutachten, bevor schwere Lasten auf die Fläche kommen.

In den Gründerzeitquartieren entwerfen wir Pläne, die mit Hof, Durchfahrt und Gehwegfläche auskommen. Bürocontainer und Aufenthalt werden gestapelt, Lagerflächen bleiben klein und werden über kurze Anlieferintervalle gefüllt. Die Flächen für Kran, Mischer und Absetzmulden legen wir so, dass Rettungswege und Hauszugänge der Nachbarn frei bleiben.
Bei Modernisierungen in Großsiedlungen wie der Gropiusstadt stehen Unterkünfte nah am Haus, ohne Spielplätze und Wege der Bewohner zu blockieren. Wir stimmen die Standorte mit dem Bestandshalter ab und planen den Rückbau so, dass Rasen und Pflaster danach wieder in Ordnung kommen.
Ob Baulücke an der Sonnenallee oder Neubau am Stadtrand von Rudow, wir koordinieren Anschlüsse, Verteiler und Leitungswege. Bei mehreren Gewerken auf einer Fläche legen wir fest, wer wann welche Leistung zieht, damit kein Verteiler zur Engstelle wird.
An den Hauptachsen mit Bus- und Radverkehr gehört eine saubere Absperrung zur Einrichtung. Wir planen Bauzaun, Beschilderung und Fußgängerführung, damit Passanten sicher an der Baustelle vorbeikommen und die Zufahrt für Lieferfahrzeuge erkennbar bleibt.
Ein Einrichtungsplan, der zur Lage passt, ob Hinterhof im Reuterkiez oder Freifläche in Buckow.
Container, Sanitär, Baustrom und Bauzaun aus einer Planung statt aus vielen Einzelaufträgen.
Flächen, die mit den Bauphasen umgestellt werden, statt einmal gesetzt und dann im Weg zu stehen.
Rücksicht auf Bewohner, Erhaltungsgebiete und Welterbe schon in der Planung der Fläche.
→ Wir staffeln die Einrichtung in Bauphasen, stapeln Container und lagern nur so viel Material, wie bis zur nächsten Lieferung verbaut wird.
→ Wir planen Standorte und Bauzaun so zurückhaltend wie möglich und stimmen Gestaltungsfragen der Einrichtung früh mit den Planern ab.
→ Wir trennen Bauwege und Bewohnerwege klar, halten Zugänge frei und kündigen Umstellungen der Fläche rechtzeitig an.
→ Wir legen Kranstandorte und Baustraßen erst nach dem Baugrundgutachten fest und planen den Unterbau entsprechend.
Neubauten in Baulücken der Gründerzeitquartiere im Ortsteil Neukölln, mit Flächen, die kaum über das Grundstück hinausreichen.
Arbeiten an Hochhäusern und Zeilenbauten der Gropiusstadt oder der High-Deck-Siedlung bei laufender Bewohnung.
Sanierungen in Rixdorf, an der Schillerpromenade, im Ortskern Rudow oder in der Krugpfuhlsiedlung mit Rücksicht auf das Stadtbild.
Wohnungs- und Gewerbebau in Rudow und Buckow, wo Fläche vorhanden ist und Baustraßen auf dem Baugrund geplant werden.

Wir sehen uns Grundstück, Zufahrt, Nachbarbebauung und vorhandene Anschlüsse an und sammeln die Vorgaben aus Genehmigung und Baugrundgutachten.
Container, Lager, Kran, Baustrom und Bauzaun bekommen ihren Platz, getrennt nach Bauphasen und abgestimmt mit Ihrem Terminplan.
Wir koordinieren Aufbau und Anschlüsse, sodass die Baustelle zum vereinbarten Starttermin arbeitsfähig ist.
Mit dem Baufortschritt stellen wir die Fläche um und am Ende räumen wir sie geordnet, inklusive Wiederherstellung von Höfen und Grünflächen.
Liegt eine Baulücke zwischen zwei Gründerzeithäusern in Berlin-Neukölln, dann ist die Straßenfront oft die einzige Seite, von der aus angeliefert werden kann. In diesem Fall planen wir Container als gestapelte Einheit an der Grundstücksgrenze, eine schmale Lagerfläche im hinteren Teil und eine Gehwegüberbauung, sofern die Genehmigung sie zulässt.
Wird dann ein Kran nötig, prüfen wir zuerst, ob er auf dem Grundstück Platz findet oder ein Mobilkran zu festen Zeiten günstiger ist. Mit wachsendem Rohbau ziehen Lager und Aufenthalt ins Gebäude um und die Fläche an der Straße wird schrittweise frei.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Baustelleneinrichtung ist der Rahmen für alles Weitere. Wo Lager und Zufahrt liegen, bestimmt das Anlieferkonzept, wo Zaun und Tor stehen, bestimmt die Zugangskontrolle. Deshalb planen wir die Fläche gemeinsam mit Logistik-Management und Baustellensicherheit.
Für Bauherren im Bezirk bedeutet das einen Ansprechpartner von der ersten Planskizze bis zur Räumung der Fläche. Änderungen im Bauablauf übertragen wir direkt in den Einrichtungsplan, damit alle Gewerke denselben Stand haben.
Das hängt vom Bauvolumen ab. In den dichten Kiezen im Norden des Bezirks kommen wir oft mit gestapelten Containern, einer kleinen Lagerfläche und einer genehmigten Gehwegnutzung aus. Wichtig ist, dass Lieferungen eng getaktet werden, damit das Lager klein bleiben kann.

Schicken Sie uns Lageplan und Eckdaten Ihres Vorhabens. Wir melden uns mit einem ersten Vorschlag für die Baustelleneinrichtung.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Berlin-Neukölln. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit