
Eine Baustelleneinrichtung beginnt mit der Frage, was die Fläche trägt und wie Material hinkommt. In Mecklenburg-Vorpommern fällt die Antwort von Ort zu Ort verschieden aus. Das nordöstliche Flachland Vorpommerns liegt überwiegend unter 50 Metern über NHN und hat meist lehmige Böden. Der Baltische Landrücken mit der Mecklenburgischen Seenplatte ist dagegen eine Jungmoränenlandschaft mit Höhen über 100 Metern.
Die Planung der Baustelleneinrichtung umfasst Lagerflächen, Zufahrten, Containerstellplätze, Wege für Kran und Lieferverkehr sowie Strom und Wasser. Sie richtet sich nach der Lage des Vorhabens. Ob am Rand von Rostock, in Stralsund oder in Waren (Müritz): Die Gegebenheiten vor Ort bestimmen, wie die Fläche aufgeteilt wird.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Lehmige Böden werden bei Nässe weich und schmierig. Wer dort Lager- und Fahrflächen anlegt, plant Tragschichten oder Baustraßen ein und denkt an die Entwässerung der Fläche. In der Seenplatte kommen Hanglagen und seenahe Grundstücke hinzu. Dort entscheidet oft der Abstand zum Ufer darüber, wo Container und Materiallager überhaupt stehen dürfen.
Mecklenburg-Vorpommern ist mit 68 Einwohnern je Quadratkilometer das dünnste besiedelte Land Deutschlands. Auf dem Land liegen Baustellen oft weit von Lagerplätzen und Händlern entfernt. Deshalb muss die Einrichtung mehr leisten als in der Stadt: Der Vorrat an Material, Wasser und Strom wird großzügiger geplant und die Zufahrt für Schwerlastverkehr früh geklärt.
Für Vorhaben auf Rügen und Usedom spielen die Zufahrten eine eigene Rolle. Der Strelasund ist etwa zwei Kilometer breit. Nach Rügen führen Rügendamm und Rügenbrücke sowie Fähren. Nach Usedom führen zwei Klappbrücken bei Wolgast und Zecherin. Was auf diese Wege passt und wann geliefert werden kann, gehört in die Planung der Einrichtung.

Wir planen den Lageplan mit Lagerflächen, Containerstandorten, Kranstellplatz und Wegen. Bei lehmigem Untergrund gehört die Frage nach befestigten Flächen von Anfang an dazu.
Wir legen fest, wo Lkw einfahren und wo sie wenden. Auf Inseln und in engen Ortskernen wird die Route geprüft, bevor das erste Fahrzeug rollt.
Anschlusspunkte für Baustrom und Bauwasser werden mit den Versorgern abgestimmt. Auf Flächen weitab von Ortsnetzen planen wir Alternativen mit ein.
Container für Mannschaft und Bauleitung werden so gestellt, dass Wege kurz bleiben und Rettungswege frei sind. Die Zahl richtet sich nach der Beschäftigtenzahl.
Die Fläche trägt, auch wenn es tagelang regnet.
Lieferungen finden den Weg zur Baustelle ohne Umwege.
Rettungswege und Zufahrten bleiben frei.
Der Aufbau der Baustelle geht zügig, weil Standorte vorher feststehen.
→ Wir sehen befestigte Fahrwege und Lagerflächen vor und planen die Entwässerung der Fläche gleich mit.
→ Der Materialvorrat wird größer geplant und Lieferungen werden gebündelt, damit nicht jede Kleinigkeit einzeln anrollt.
→ Lieferzeiten und Fahrzeuggrößen werden mit den Verbindungen abgestimmt, bevor Material bestellt wird.
→ Vor der Aufstellung klären wir mit Bauleitung und Behörden, welche Abstände zum Ufer gelten.
Rund um Rostock und Schwerin entstehen Quartiere auf großen Flächen, die Zufahrten und Lagerplätze brauchen.
Bei Vorhaben an den Seehäfen der Küste liegen Lagerflächen eng am Wasser und Zufahrten teilen sich Wege mit dem Hafenverkehr.
In Orten wie Binz oder Heringsdorf liegen Baustellen mitten im Ortskern und müssen mit wenig Platz auskommen.
Entlang der Autobahn A 20 entstehen Bauwerke über Flusstäler. Die Einrichtung muss lange Strecken und weiche Böden im Blick behalten.

Wir sehen uns Fläche, Untergrund, Zufahrten und Nachbarschaft an und klären, was die Baustelle braucht.
Container, Lager, Kranplatz und Wege werden in einem Plan festgelegt und mit der Bauleitung abgestimmt.
Die Flächen werden angelegt, Container gestellt und Anschlüsse hergestellt. Danach geht die Baustelle in Betrieb.
Mit dem Baufortschritt wird die Einrichtung umgebaut und am Ende wieder zurückgebaut.
Entsteht ein Wohnquartier am Rand einer Stadt wie Rostock oder Greifswald auf lehmigem Boden, dann müssen vor dem ersten Aushub Fahrwege und Lagerflächen befestigt sein. Wir planen, wo Container stehen, wo der Kran seinen Platz bekommt und auf welcher Route die Lieferwagen die Baustelle erreichen.
Wird dieselbe Baustelle über Wochen von Regen begleitet, dann zeigt sich, ob die Planung trägt. Sind die Wege befestigt und die Flächen entwässert, läuft der Betrieb weiter. Fehlt das, steht die Baustelle still, bis der Boden wieder abtrocknet.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Baustelleneinrichtung ist die Grundlage für alles Weitere. Logistik, Zugangskontrolle und Umweltkontrollen hängen davon ab, wo Tore, Lager und Wege liegen. Deshalb stimmen wir die Einrichtung mit diesen Leistungen von Beginn an ab.
Ändert sich der Baufortschritt, dann ändert sich auch die Einrichtung. Container wandern, Lagerflächen wachsen oder schrumpfen und neue Zufahrten kommen hinzu. Wir passen den Plan an und halten die Beteiligten auf dem Laufenden.
Lehmboden ist bei Nässe schlecht befahrbar. Deshalb planen wir befestigte Fahrwege und Lagerflächen sowie die Entwässerung ein. Welche Tragschicht gebraucht wird, hängt von Last und Nutzungsdauer der Fläche ab.

Nennen Sie uns Lage, Größe und Zeitraum Ihres Vorhabens. Wir sagen Ihnen, wie die Einrichtung aussehen kann.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Mecklenburg-Vorpommern. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
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