
Bevor auf einer Baustelle der erste Bagger rollt, muss feststehen, wo Container stehen, wie Lastwagen hineinkommen, wo Material lagert und woher Strom und Wasser fließen. Diese Fragen klingen banal. In einer Stadt mit dicht bebauter Altstadt, flachem Gelände am Wasser und großen Wohnquartieren aus Fertigteilen entscheiden sie aber darüber, ob ein Bauablauf ruhig anläuft oder schon in der ersten Woche stockt.
Für Vorhaben in Greifswald planen wir die Baustelleneinrichtung als eigenes Arbeitspaket. Wir prüfen die Fläche, zeichnen einen Einrichtungsplan, stimmen ihn mit Bauleitung und Behörden ab und begleiten den Aufbau, bis die Infrastruktur steht und alle Gewerke damit arbeiten können.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Stadt liegt flach, im Mittel nur wenige Meter über Normalhöhennull, an der Mündung des Ryck in die Dänische Wiek, eine Bucht des Greifswalder Boddens. Der Fluss zieht sich durch Wiesenniederungen mit sehr geringem Gefälle. Wer in Ufernähe einrichtet, plant Lagerflächen, Containerstandorte und Baustraßen deshalb mit Blick auf feuchten Untergrund und auf Wasser, das bei Starkregen nur langsam abläuft.
In der Innenstadt ist Platz knapp. Rund um Markt, Rathaus und die drei gotischen Backsteinkirchen stehen Giebelhäuser dicht an dicht, im Süden, Westen und Nordwesten sind Wälle und Teile der Stadtmauer erhalten. Eine Einrichtung zwischen denkmalgeschützter Substanz braucht schmale Lösungen: gestapelte Container, Lager auf Abruf statt auf Vorrat und eine Zufahrt, die Fassaden und Grünanlagen schont.
Ganz anders sieht es in Schönwalde I und II oder im Ostseeviertel aus. Diese Wohnquartiere entstanden zwischen 1956 und 1990 in Plattenbauweise. Sanierung, Rückbau oder Ergänzungsbauten finden dort zwischen bewohnten Blöcken statt, mit Spielplätzen, Parkflächen und Fußwegen gleich nebenan. Hier geht es weniger um Enge als um eine klare Trennung von Baustelle und Alltag der Bewohner.

Wir begehen die Fläche, erfassen Leitungen, Bäume, Zufahrten und Nachbargrenzen und zeichnen daraus einen Plan mit Containern, Lagerzonen, Kranstandort und Wegen. In Ufernähe an Ryck und Bodden berücksichtigen wir zusätzlich, welche Bereiche bei Nässe nicht befahrbar sind.
Büro-, Aufenthalts- und Lagercontainer planen wir in Zahl und Anordnung passend zur Belegschaft. Auf engen Altstadtflächen bieten sich gestapelte Lösungen an, in den Vorstädten reichen oft ebenerdige Reihen. Sanitäranlagen werden so gestellt, dass Ver- und Entsorgungsfahrzeuge sie erreichen.
Wir klären mit dem Versorger die Anschlusspunkte, planen Verteilerkästen und Leitungswege und legen fest, welches Gewerk wann welche Leistung braucht. So wird nicht im laufenden Betrieb nachgerüstet, wenn ein Kran oder eine Trocknung zusätzliche Last zieht.
Die Grenze der Baustelle wird mit Bauzaun und Toren gesichert, Beschilderung und Absperrungen richten wir nach den Vorgaben der Verkehrsbehörde. Wo Gehwege berührt sind, planen wir sichere Umleitungen für Fußgänger und Radfahrer mit ein.
Alle Gewerke finden vom ersten Tag an Wege, Lager und Anschlüsse vor, die zu ihrem Arbeitsschritt passen.
Ein abgestimmter Einrichtungsplan erleichtert Genehmigungen und Gespräche mit Nachbarn und Behörden.
Umbauten der Einrichtung während der Bauzeit werden vorausgedacht statt improvisiert.
Sie haben einen Ansprechpartner, der Planung und Aufbau der Baustelleneinrichtung zusammenhält.
→ Wir stapeln Container, verlegen Teile der Lagerfläche auf ein Ausweichgelände außerhalb des Zentrums und planen die Anlieferung so, dass Material erst kurz vor dem Einbau auf die Baustelle kommt.
→ Baustraßen und Lagerflächen erhalten eine tragfähige Befestigung, Containerstandorte werden auf trockeneren Teilflächen geplant. Den Aufbau stimmen wir mit dem Baugrundgutachten ab.
→ Wir trennen Baustellenverkehr und Fußwege mit Zaun und Beschilderung, halten Hauseingänge frei und legen die Containerinsel so, dass sie nicht vor Fenstern oder Spielplätzen steht.
→ Wir stellen den Bedarf früh zusammen, beantragen die Anschlüsse rechtzeitig und planen eine Übergangslösung, falls der feste Anschluss später kommt.
Arbeiten an Giebelhäusern, Kirchen und Gebäuden der Universität zwischen Markt und Wallanlagen, wo jeder Quadratmeter Einrichtungsfläche verplant werden muss.
Etwa die Umgestaltung des früheren Klinikkomplexes nördlich der Altstadt für Geistes- und Rechtswissenschaften, mit laufendem Betrieb in der Umgebung.
Sanierung, Rückbau und Ergänzungsbauten in Schönwalde und im Ostseeviertel zwischen bewohnten Blöcken.
Vorhaben an Ryck und Bodden, etwa in Wieck oder Eldena, wo der Untergrund feucht ist und das Gelände kaum Gefälle hat.

Wir begehen das Grundstück, nehmen Zufahrten, Leitungen, Bäume und Nachbarschaft auf und klären die Rahmenbedingungen mit Ihnen.
Aus der Bestandsaufnahme entsteht ein Einrichtungsplan mit Containern, Lager, Kran, Zaun und Wegen, abgestimmt auf Ihren Bauablauf.
Wir stimmen den Plan mit Bauleitung, Versorgern und Behörden ab und bereiten Anträge für Anschlüsse und Straßennutzung vor.
Wir begleiten den Aufbau, übergeben die Einrichtung an die Gewerke und passen sie an, wenn sich der Bauablauf ändert.
Liegt eine Baustelle in der Greifswalder Altstadt, etwa ein Giebelhaus an einer schmalen Gasse mit Nachbarhäusern links und rechts, dann reicht der Platz meist nur für einen Bauzaun direkt an der Fassade. Für Container, Schuttmulde und Gerüstmaterial bleibt am Haus selbst kaum Fläche.
In diesem Fall planen wir einen gestapelten Containerblock auf der nächstgelegenen freien Fläche, eine Mulde mit festen Abholzeiten und ein Gerüstlager, das in Etappen beliefert wird. Die Sondernutzung des Straßenraums beantragen wir abgestimmt mit der Bauleitung, damit Anwohner und Lieferverkehr weiter durchkommen.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Baustelleneinrichtung legt fest, wo Lieferfahrzeuge halten, wo Material lagert und wo Personal sich aufhält. Damit ist sie die Grundlage für das Logistik-Management, die operative Baulogistik und die Sicherung der Baustelle. Wir planen diese Leistungen deshalb gemeinsam, wenn Sie mehrere davon beauftragen.
Ändert sich der Bauablauf, etwa weil ein Bauabschnitt fertig ist und der Kran umzieht, passen wir den Einrichtungsplan an. Zaunverlauf, Lagerflächen und Zufahrten wandern mit, ohne dass die laufenden Arbeiten unterbrochen werden müssen.
Möglichst schon in der Ausführungsplanung, also bevor Ausschreibungen für Container, Strom und Zaun hinausgehen. Anträge für Anschlüsse und für die Nutzung von Straßenraum brauchen Vorlauf. Wer früh plant, vermeidet einen Start mit provisorischen Lösungen.

Schicken Sie uns Lageplan und Bauzeitenplan. Wir sehen uns die Fläche an und schlagen eine Einrichtung vor, die zu Ihrem Vorhaben passt.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Greifswald. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit