
Wer in Demmin baut, steht auf einer der niedrigsten Lagen der Region. Die Hansestadt liegt rund vier Meter über Normalhöhennull, dort wo Tollense und Trebel in die Peene fließen. Bevor der erste Container kommt, lohnt deshalb ein Blick darauf, welche Fläche trägt, wo das Wasser steht und wie ein Lkw das Grundstück erreicht.
Unsere Baustelleneinrichtung legt genau das fest: Tor und Zufahrt, Lagerplätze, Kranstandort, Büro- und Sanitärcontainer, Baustrom und Bauwasser sowie Bauzaun zur Straße. Der Plan entsteht vor dem Baubeginn und wächst mit jeder Bauphase mit.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Das Peenetal gilt als das größte zusammenhängende Niedermoorgebiet Mitteleuropas. Grundstücke am Rand der Flussniederung haben häufig einen Untergrund, der schwere Lasten nur nach einer Befestigung aufnimmt. Kranaufstellfläche, Baustraße und Lagerplatz werden deshalb nach dem Baugrundgutachten bemessen und nicht nach Gefühl geschottert.
Die Peene hat bei Demmin kaum Gefälle, der mittlere Wasserstand liegt nur etwa zehn Zentimeter über Normalhöhennull. Steigt die Ostsee, kehrt sich die Strömung mehrmals im Jahr um. Für eine Einrichtung in Ufernähe heißt das: Container, Stromverteiler und empfindliches Material gehören auf die höher gelegenen Teile des Grundstücks.
Im historischen Kern rund um St. Bartholomaei, Markt und Luisentor ist Platz knapp. Seit 1991 wird die Innenstadt mit Mitteln der Städtebauförderung saniert. Viele Vorhaben dort sind Umbauten im Bestand. Ein Einrichtungsplan für solche Häuser beginnt mit der Frage, was auf das Grundstück passt und was in den Straßenraum oder auf eine Ausweichfläche muss.

Wir zeichnen Tor, Fahrwege, Lagerzonen, Kran und Container in einen Plan, der für jede Bauphase gilt. Wird ein Bereich frei, ordnen wir ihn neu zu, statt ihn liegen zu lassen.
Auf weichem Niederungsboden sehen wir lastverteilende Polster, Platten oder Baustraßen vor. Die Lage stimmen wir mit dem Baugrundgutachter ab, bevor Krane oder Betonfahrzeuge auf die Fläche fahren.
Baustrom und Bauwasser koordinieren wir mit dem Netzbetreiber. Verteiler und Anschlüsse planen wir so hoch und geschützt, dass ein nasser Winter sie nicht lahmlegt.
Bauzaun, Einfahrt und Schilder grenzen die Baustelle zur Straße hin ab. Wo im öffentlichen Raum gearbeitet wird, beantragen wir Sondernutzung und Verkehrsführung bei der zuständigen Stelle.
Ab dem ersten Arbeitstag gibt es feste Wege, Lagerzonen und Anschlüsse.
Krane und schwere Fahrzeuge stehen auf Flächen, die für den Untergrund bemessen sind.
Nasse Wochen bringen die Baustelle nicht durcheinander, weil Material und Strom höher liegen.
Anwohner und Passanten sind durch Zaun, Tor und klare Beschilderung geschützt.
→ Die Aufstellfläche wird nach Vorgabe des Gutachtens befestigt und abgenommen, erst dann wird der Kran gestellt.
→ Wir planen Lager und Container auf beantragten Flächen im Straßenraum und rufen Material abschnittsweise ab.
→ Lagerzonen und Stromverteiler liegen von Anfang an auf dem höchsten Teil des Grundstücks, Entwässerung ist im Plan eingezeichnet.
→ Wir sehen eine Übergangsversorgung vor und beantragen die Bauanschlüsse früh beim Versorger.
Sanierung von Häusern rund um Markt und Kirche mit wenig Hoffläche und Anlieferung über schmale Straßen.
Arbeiten nahe der Peene, bei denen Lagerflächen und Container über dem Wasserstand liegen müssen.
Neubauten für Betriebe aus Baustoffherstellung, Maschinenbau oder Energieversorgung mit großen Lagerflächen.
Erweiterung und Sanierung von Schulen und öffentlichen Gebäuden bei laufendem Betrieb nebenan.

Wir nehmen Grundstück, Zufahrt, Nachbarschaft und Anschlüsse auf und werten das Baugrundgutachten aus.
Tor, Wege, Lager, Container und Kranstand werden festgelegt und mit Ihrer Bauleitung abgestimmt.
Sondernutzung, Verkehrsführung und Bauanschlüsse klären wir mit Stadt, Straßenbehörde und Versorger.
Die Einrichtung wird aufgebaut und mit jeder neuen Bauphase nachgeführt.
Liegt ein Grundstück in Demmin am Übergang zur Peeneniederung, dann lesen wir zuerst das Baugrundgutachten und markieren, welche Teile der Fläche fest sind. Kran, Betonpumpe und Lager kommen dorthin. Weichere Teile bleiben Grünfläche oder werden nur mit leichtem Gerät befahren.
Muss trotzdem über den weichen Teil gefahren werden, dann legen wir eine Baustraße mit Lastverteilung an und halten eine Ausweichzufahrt bereit. Steigt das Wasser nach langem Regen, bleibt die Baustelle so erreichbar und der Bauablauf muss nicht umgeworfen werden.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Aus dem Einrichtungsplan leiten wir ab, wann und wo Lieferungen ankommen, wo das operative Personal lagert und umschlägt und an welcher Stelle die Zugangskontrolle steht.
Ändert sich die Bauphase, ziehen wir den Plan nach. Tor, Lager und Kranstandort bleiben damit auf das abgestimmt, was gerade gebaut wird, auch wenn ein Gewerk früher fertig ist als gedacht.
Die Stadt ist vom Niedermoor des Peenetals umgeben. Solcher Boden setzt sich unter Last. Kranaufstellflächen und Baustraßen werden deshalb nach Gutachten befestigt, damit nichts kippt oder einsinkt und keine Nacharbeit während der Bauzeit nötig wird.

Schicken Sie uns Lageplan und Bauzeit. Wir zeigen Ihnen, wie die Einrichtung auf Ihrem Grundstück aussehen kann.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Demmin. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit