
Eine Baustelle steht nur so gut, wie sie eingerichtet ist. Wo der Kran stehen darf, wo Material lagert, wie Strom und Wasser ankommen und wo Fahrzeuge wenden, entscheidet sich vor dem ersten Spatenstich. Dargun stellt dabei ganz unterschiedliche Aufgaben: einen behutsam sanierten Altstadtkern mit Fachwerk- und Backsteinhäusern, eine geschützte Kloster- und Schlossanlage und weit verstreute Dörfer in einem Stadtgebiet von rund 118 Quadratkilometern.
Wir planen die Baustelleneinrichtung passend zu diesem Rahmen. Das umfasst den Einrichtungsplan, Bauzaun und Verkehrssicherung, Unterkünfte und Sanitärbereiche, Baustrom und Bauwasser sowie feste Lager- und Bewegungsflächen. Ziel ist eine Baustellenordnung, die am ersten Arbeitstag gilt und mit dem Bauablauf mitwächst.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Stadt liegt in einem Seitental der Peene auf etwa 13 Metern über dem Meer, die Hügel ringsum erreichen rund 40 Meter. Zur Peene hin fällt das Gelände bis fast auf Meereshöhe ab, das Peenetal gilt als eine der größten zusammenhängenden Niedermoorlandschaften Mitteleuropas. Für Kranstandorte, Containerflächen und Baustraßen in Tallagen gehört deshalb ein Blick auf die Tragfähigkeit des Bodens an den Anfang der Planung.
Im Kern von Dargun stehen Baustellen oft direkt neben bewohnten Häusern. Der Altstadtkern wurde schrittweise saniert, Freiflächen sind knapp. Lagerplätze, Containerstandorte und Aufstellflächen müssen hier eng geschnitten und mit dem Gehweg- und Anliegerverkehr abgestimmt werden.
Ganz anders sieht es in den Ortsteilen Brudersdorf, Stubbendorf, Wagun und Zarnekow oder an Wohnplätzen wie Glasow und Levin aus. Dort ist Platz meist vorhanden, dafür fehlen oft befestigte Zufahrten, Anschlüsse für Baustrom und Bauwasser oder eine Wendemöglichkeit für Lastwagen.

Wir zeichnen Lager-, Montage- und Verkehrsflächen, Kranstandort und Containeranlage in einen Plan, der auch die engen Grundstücke im Altstadtkern von Dargun und Abstände zu Nachbargebäuden berücksichtigt.
Für Baufelder am Ortsrand oder in den Dörfern klären wir früh die Lage der Anschlüsse. Die Verteilung planen wir so, dass alle Gewerke ohne lange Kabel- und Schlauchwege arbeiten.
Bauzaun, Beschilderung und Absperrungen richten wir so ein, dass Anwohner, Besucher der Klosteranlage und Lieferverkehr sicher an der Baustelle vorbeikommen.
Aufenthalts-, Büro- und Sanitärcontainer stellen wir auf tragfähigem Grund mit kurzen Wegen auf. Ihre Zahl richtet sich nach der Belegschaft.
Flächen, Wege und Versorgung stehen fest, bevor der erste Bagger rollt.
Der Einrichtungsplan berücksichtigt Denkmal, Altstadt und Böden im Peenetal.
Bauzaun und Verkehrssicherung schützen Anwohner und Besucher von Anfang an.
Ändert sich der Bauablauf, passen wir die Einrichtung Schritt für Schritt an.
→ Wir planen schlanke Lagerflächen, teilen die Anlieferung in kleinere Mengen und prüfen, ob eine Ausweichfläche am Rand der Innenstadt genutzt werden kann.
→ Kranstandorte und Baustraßen legen wir nach Abstimmung mit dem Bodengutachter fest und planen lastverteilende Unterlagen dort ein, wo sie gebraucht werden.
→ Lager und Container rücken wir aus dem Denkmalbereich heraus. Wege für schweres Gerät legen wir so, dass Mauern und Park geschont bleiben.
→ Wir planen die Versorgung mit dem Netzbetreiber, sehen eine Wendefläche auf dem Grundstück vor und beschreiben die Anfahrt für alle Lieferanten.
Arbeiten an Fachwerk- und Backsteinhäusern mit wenig Platz, engen Zufahrten und Rücksicht auf die Nachbarschaft.
Sicherung und Umbau an Schloss, Klosterkirche und Nebengebäuden mit Lager außerhalb des Denkmalbereichs.
Erweiterungen im Gewerbepark an der Brauereistraße und in einem künftigen Gewerbegebiet, für das die Stadt erste Überlegungen anstellt.
Vorhaben wie das Sondergebiet Einzelhandel an der Demminer Straße oder das Sondergebiet für eine Photovoltaikanlage.

Wir prüfen Grundstück, Zufahrt, Boden, Nachbarbebauung und Anschlüsse und halten fest, was die Einrichtung begrenzt.
Lagerflächen, Kranstandort, Container, Bauzaun und Wege werden in einen Einrichtungsplan übertragen und mit Ihnen abgestimmt.
Bauzaun, Container, Baustrom und Bauwasser werden aufgebaut, die Baustellenordnung wird ausgehängt.
Mit jedem Bauabschnitt prüfen wir Flächen und Wege. Passen sie nicht mehr, stellen wir die Einrichtung um.
Liegt eine Baustelle in einer engen Gasse des Darguner Altstadtkerns, dann reicht der Platz nur für einen schmalen Lagerstreifen und einen Container. In diesem Fall planen wir den Kranstandort so, dass er die Straße möglichst kurz belegt. Größere Mengen Material lassen wir in Teilen anliefern.
Soll dagegen eine Halle im Gewerbepark an der Brauereistraße erweitert werden, dann ist Fläche vorhanden, der Betrieb nebenan läuft aber weiter. Dann trennen wir Baustellenzufahrt und Werksverkehr, legen Lagerflächen auf festen Grund und richten die Containeranlage am Rand des Baufelds ein.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Baustelleneinrichtung ist die Grundlage für alles Weitere. Auf den Einrichtungsplan bauen Liefersteuerung, Lagerordnung und Entsorgung auf. Wer früh weiß, wo welche Fläche liegt, kann Lieferzeitfenster sauber vergeben.
Auf Wunsch übernehmen wir zusätzlich Logistik-Management, operative Baulogistik und Bewachung. Dann bleibt die Einrichtung über die ganze Bauzeit in einer Hand und wird mit jedem Bauabschnitt fortgeschrieben.
Der Platz ist knapp und die Nachbarn wohnen direkt nebenan. Lagerflächen müssen klein bleiben, Kran und Lieferfahrzeuge dürfen die Straße nur kurz belegen. Eine genehmigte Verkehrsführung und ein durchdachter Einrichtungsplan sind deshalb besonders wichtig.

Schicken Sie uns Lageplan und Bauzeit. Wir melden uns mit einem Vorschlag für die Baustelleneinrichtung.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Dargun. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit