
Auf vielen Baustellen entsteht der Stillstand nicht beim Bauen, sondern davor: Drei Lastwagen stehen gleichzeitig am Tor, der Kran ist belegt, der Betonmischer wartet in zweiter Reihe und die Nachbarn rufen beim Ordnungsamt an. Ein Logistik-Management setzt genau dort an und regelt, wer wann womit auf die Fläche kommt.
Für Bauvorhaben in Greifswald entwickeln wir ein Logistikkonzept, das Lieferketten, Gewerke und Zufahrten zusammenführt. Jede Lieferung bekommt ein Zeitfenster und eine Route, Materialien kommen in der Reihenfolge des Einbaus und der Verkehr rund um die Baustelle bleibt berechenbar.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Der überregionale Verkehr erreicht die Stadt über die A 20 mit den Anschlussstellen Greifswald und Gützkow, im Stadtgebiet übernehmen die B 105 und die B 109 mit der Ortsumgehung die Verteilung. Von dort bis zum Bauzaun ist der Weg oft kurz, aber eng. Ein Konzept legt fest, welche Strecken Schwerlastverkehr nimmt und wo Fahrzeuge warten, ohne Wohnstraßen zu blockieren.
Die Altstadt mit ihren schmalen Gassen, dem Markt und den Kirchen verträgt keine Lastwagenschlange. Zugleich liegen in der Nördlichen Mühlenvorstadt die Kliniken der Universitätsmedizin, deren Rettungswege jederzeit frei bleiben müssen. In der Nähe solcher Einrichtungen gehören feste Lieferzeiten und Pufferflächen zum Pflichtprogramm.
Greifswald ist zudem eine Universitätsstadt mit rund zehntausend Studierenden. Hörsäle, Institute und Wohnheime verteilen sich über die Stadt, morgens und nachmittags sind Rad- und Fußverkehr dicht. Lieferfenster außerhalb dieser Stoßzeiten entlasten Baustelle und Nachbarschaft gleichermaßen.

Wir erfassen Gewerke, Mengen, Lieferanten und Bauabschnitte und leiten daraus ab, wann welches Material ankommen muss. Das Konzept beschreibt Routen, Entladezonen, Kranzeiten und Ausweichflächen für Greifswald und das Umfeld der Baustelle.
Jede Anlieferung wird angemeldet und einem festen Zeitfenster zugeordnet. So stehen nicht mehrere Fahrzeuge gleichzeitig am Tor und der Kran ist frei, wenn die Ladung eintrifft.
Wir legen fest, über welche Straßen der Lieferverkehr anfährt, wo er bei Verspätung wartet und wie er die Baustelle wieder verlässt. Lieferanten erhalten eine Anfahrtsbeschreibung, die sensible Bereiche ausspart.
Lieferzeiten und Sperrungen stimmen wir mit der Stadt und mit angrenzenden Einrichtungen ab. Anwohner werden vorab informiert, wenn größere Anlieferungen anstehen.
Weniger Wartezeiten am Tor, weil jede Lieferung ihren festen Platz im Tagesplan hat.
Kran und Entladezone werden gleichmäßig ausgelastet statt in Spitzen überlastet.
Nachbarn, Hochschule und Kliniken erleben die Baustelle als geordnet.
Änderungen im Bauablauf fließen über das Logistik-Management direkt in die Lieferplanung ein.
→ Wir führen eine verbindliche Anmeldung mit Zeitfenstern ein. Wer ohne Termin kommt, wartet auf einer vereinbarten Fläche außerhalb der Wohnstraßen.
→ Routen und Halteflächen werden so geplant, dass Notfallzufahrten unberührt bleiben. Große Anlieferungen legen wir in ruhige Tageszeiten und sprechen sie vorab ab.
→ Wir koppeln die Abrufe an den Baufortschritt. Material kommt in der Reihenfolge des Einbaus, Vorräte werden klein gehalten.
→ Lieferfenster richten wir nach den geltenden Ruhezeiten und informieren die Nachbarschaft über Sondertransporte. Ein fester Ansprechpartner nimmt Hinweise auf.
Neubau und Umbau von Instituten und Laboren der Universität mit vielen Gewerken und technischer Ausstattung, die termingenau ankommen muss.
Erweiterungen und Umbauten an der Universitätsmedizin, bei denen Anlieferung und Krankenhausverkehr sich nicht in die Quere kommen dürfen.
Hallen und Betriebsgebäude in den Gewerbegebieten und im Technologiepark in Herrenhufen mit Anbindung an die Ortsumgehung.
Gebiete, für die die Stadt Bebauungspläne aufstellt, etwa die Steinbeckervorstadt, wo später mehrere Baufelder nebeneinander beliefert werden können.

Wir sammeln Bauzeitenplan, Mengen und Lieferanten und sehen uns Zufahrten und Umfeld der Baustelle an.
Routen, Zeitfenster, Entladezonen und Wartebereiche werden festgelegt und mit Ihnen abgestimmt.
Alle Lieferanten erhalten Anfahrtsbeschreibung und Anmeldeweg. Die ersten Lieferungen begleiten wir eng.
Während der Bauzeit führen wir den Lieferplan nach, werten Engpässe aus und passen Zeitfenster an den Baufortschritt an.
Angenommen, eine Baustelle in Greifswald liegt in einem dicht bebauten Viertel, etwa in der Fleischervorstadt oder am Rand der Altstadt. Stehen dort in einer Woche Betonage, Bewehrung und Fenster an, dann konkurrieren mehrere Lieferanten um dieselbe Zufahrt und denselben Kran.
In diesem Fall verteilen wir die Lieferungen auf feste Zeitfenster, geben Fahrern eine Route über die Hauptachsen vor und reservieren eine Wartefläche abseits der Wohnstraßen. Jeden Morgen sieht die Bauleitung die angemeldeten Fahrzeuge und kann Kran und Personal danach einteilen.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management baut auf der Baustelleneinrichtung auf: Entladezonen, Lager und Tore sind dort festgelegt. Umgekehrt meldet die Logistikplanung früh, wenn eine Lagerfläche zu klein wird oder eine zweite Zufahrt nötig ist.
Auf der Baustelle setzen Kräfte der operativen Baulogistik die Planung um, nehmen Lieferungen an und verteilen das Material. Wird zusätzlich eine Zugangskontrolle eingerichtet, gleicht das Personal am Tor die Fahrzeuge mit dem Lieferplan ab.
Sobald mehrere Gewerke parallel arbeiten oder die Baustelle wenig Lagerfläche hat. In der Altstadt kann das schon bei einem einzelnen Mehrfamilienhaus der Fall sein, bei Hochschul- und Klinikbauten fast immer. Wir sehen uns Ihr Vorhaben an und sagen Ihnen, was sinnvoll ist.

Senden Sie uns Bauzeitenplan und Lageplan. Wir zeigen Ihnen, wie Zeitfenster, Routen und Entladezonen auf Ihrer Baustelle aussehen können.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Greifswald. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit