
Wo Container stehen, wo der Kran schwenkt und auf welcher Fläche Stahl und Schalung lagern, entscheidet sich in Boizenburg/Elbe oft schon am Lageplan. Die Stadt hat drei sehr unterschiedliche Bauräume: den barocken Kern innerhalb des mittelalterlichen Wallrings, das tiefliegende Gelände am Binnenhafen und die Gewerbe- und Industrieflächen im Osten rund um den Bahnhof.
Unsere Baustelleneinrichtung beginnt deshalb mit der Frage, welcher dieser Räume betroffen ist. Daraus leiten wir ab, wie viel Platz realistisch zur Verfügung steht, wie Fahrzeuge an- und abfahren und was bei steigender Elbe mit Lager und Unterkünften geschieht.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Innenstadt ist ringförmig von einer Wallanlage umgeben, die Fachwerkhäuser sind über zahlreiche kleine Brücken mit dem Wall verbunden. Seit dem barocken Wiederaufbau Anfang des 18. Jahrhunderts prägt ein schachbrettartiger Grundriss mit engen Parzellen den Kern. Für Container, Bauzaun und Kranstandort bleibt dort wenig Raum. Hinzu kommt eine Erhaltungssatzung, die Rücksicht auf das Stadtbild verlangt.
Der Binnenhafen liegt am westlichen Rand der Altstadt und gehört zum Hochwassergebiet der Elbe. Mit dem Verbundprojekt Hochwasserschutz Boizenburg werden Hafendeich und Elbdeiche erhöht, ein neuer Altstadtdeich und ein neues Sperrwerk an der Sude gebaut. Wer im Hafenumfeld einrichtet, plant Flächen deshalb mit Blick auf Deichlinie, Deichverteidigung und Wasserstand.
Ganz anders sieht es im Osten aus. Im Stadtteil Boizenburg-Bahnhof, im Industriegebiet Lindhorst mit 24,7 Hektar und auf den Gammwiese-Flächen ist Platz vorhanden. Dort geht es um tragfähige Baustraßen, ausreichend Baustrom für Hallen und eine Einrichtung, die neben laufender Produktion funktioniert.

Für Vorhaben im Wallring zeichnen wir eine kompakte Einrichtung mit gestapelten Containern und kurzen Lagerzeiten. Für die Gewerbegebiete von Boizenburg/Elbe planen wir großzügige Lager-, Montage- und Stellflächen.
Im Hafen- und Deichumfeld legen wir Lager und Unterkünfte so, dass sie bei Hochwasser rasch geräumt oder höher gesetzt werden können. Räumwege und Ausweichflächen stehen im Plan.
Wir klären mit dem örtlichen Versorger die Anschlusspunkte, dimensionieren Verteiler für Kran, Bauaufzug und Containerdorf und legen Leitungen so, dass sie Fahrwege nicht kreuzen.
Bauzaun, Tore und Verkehrszeichen stimmen wir mit der Stadt ab. In der Altstadt achten wir auf freie Rettungswege und auf die Zugänge zu Läden und Wohnungen.
Jede Fläche hat vom ersten Tag an eine feste Aufgabe.
Lager und Container stehen dort, wo sie auch bei hohem Wasserstand sicher sind.
Anwohner, Läden und Betriebe in der Nachbarschaft werden möglichst wenig gestört.
Umplanungen in späteren Bauphasen sind im Lageplan schon vorbereitet.
→ Wir prüfen Flächen am Rand des Wallrings für Container und Zwischenlager und liefern Material in kleinen Mengen nach, statt es auf engem Raum zu stapeln.
→ Wir ermitteln Achslasten und Durchfahrtsbreiten vorab und wählen Fahrzeuge und Kranlösungen, die diese Wege vertragen.
→ Wassergefährdende Stoffe und empfindliches Material lagern wir höher, ein Räumplan legt fest, was in welcher Reihenfolge abgezogen wird.
→ Wir trennen Bau- und Betriebsverkehr mit eigenen Toren und Wartezonen und stimmen Kranschwenkbereiche mit dem Betrieb ab.
Fachwerk- und Barockhäuser im historischen Kern, wo Erhaltungssatzung und knapper Raum die Einrichtung bestimmen.
Deicherhöhungen, Deichneubau und Bauwerke an der Sude mit Lagerflächen, die auf den Wasserstand abgestimmt sind.
Bauten in Lindhorst, auf der Gammwiese und am Bahnhof mit großen Flächen und laufendem Betrieb nebenan.
Wohngebiete wie am Hafenplatz, am Elbberg oder in Gamm, wo mehrere Häuser parallel entstehen.

Wir sehen uns Fläche, Zufahrt und Höhenlage an und klären, welche Satzungen und Auflagen gelten.
Container, Kran, Lager, Baustrom und Zaun bekommen ihren Platz, Ausweichflächen für Hochwasser inklusive.
Wir koordinieren Lieferung und Aufbau der Einrichtung und nehmen sie gemeinsam mit der Bauleitung ab.
Mit jedem Bauabschnitt prüfen wir den Plan und verlegen Flächen, wenn der Baufortschritt es verlangt.
Liegt ein Fachwerkhaus im Wallring von Boizenburg/Elbe und soll saniert werden, dann reicht das eigene Grundstück meist nur für Gerüst und Schuttrutsche. Container für Bauleitung und Aufenthalt stehen dann auf einer abgestimmten Fläche außerhalb des Rings, Material kommt in Tagesmengen mit kleinen Fahrzeugen.
Entsteht dagegen eine Halle im Industriegebiet Lindhorst, dann ist Platz kein Thema. Hier legen wir zuerst die Baustraße und die Kranaufstellfläche an, setzen den Baustromverteiler zentral und teilen die Restfläche in Lager-, Montage- und Parkbereiche.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Der Lageplan ist die Grundlage für alles, was folgt. Lieferfenster, Kranzeiten und Entsorgung bauen auf den Flächen auf, die wir in der Baustelleneinrichtung festlegen.
Ändert sich der Bauablauf, passen wir die Einrichtung an. Sicherheitspersonal, Sanitätsdienst und ökologische Begleitung finden ihren Platz im selben Plan.
Im Wallring ist das Grundstück selbst meist zu klein. Wir suchen deshalb abgestimmte Flächen am Rand des historischen Kerns oder auf benachbarten Grundstücken und klären die Nutzung öffentlicher Flächen mit der Stadt. Wo es eng ist, stapeln wir Container.

Schicken Sie uns Lageplan und Bauzeit. Wir zeigen Ihnen, wie Flächen, Zufahrt und Versorgung auf Ihrem Grundstück aufgeteilt werden können.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Boizenburg/Elbe. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit