
Der historische Kern von Parchim besteht aus zwei Teilen, der Altstadt um St. Georgen und der Neustadt um St. Marien. Mitten hindurch zieht die Elde mit mehreren Armen und kleinen Inseln. Freie Fläche für Container, Kran und Lager ist dort knapp und muss Meter für Meter geplant werden.
Am anderen Ende der Skala stehen die Gewerbe- und Industrieflächen am Stadtrand, wo eher die Weite das Problem ist. Wir planen die Baustelleneinrichtung für beide Fälle: Lageplan, Zufahrten, Versorgung, Zaun und Lagerflächen, abgestimmt auf das Grundstück und den Bauablauf.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Wer innerhalb des alten Stadtkerns baut, arbeitet zwischen eng stehenden Fachwerk- und Backsteinhäusern. Nach Angaben aus dem Jahr 2007 stehen in Parchim rund 473 Gebäude oder Bauteile unter Denkmalschutz. Dazu kommen die Stadtmauer und die Wallanlagen, die einst etwa 2,7 Kilometer lang waren und teilweise erhalten sind. Containerstandorte, Kranaufstellung und Schutz der Nachbarbebauung brauchen hier einen genauen Plan.
Die Stadt hat drei Sanierungsgebiete ausgewiesen: die östliche Altstadt mit Erweiterung, die westliche und die südliche Erweiterung der Altstadt. In solchen Gebieten wird viel im Bestand gearbeitet, oft mit Gerüst auf öffentlicher Fläche und Lagerplatz im Hinterhof. Das Einrichten beginnt dann mit der Frage, welche Fläche überhaupt genutzt werden darf.
Ganz anders sieht es im Industriegebiet am früheren Flughafen am Dammer Weg aus. Dort sind rund 47 Hektar Netto-Bauland über Bebauungspläne gesichert, Gebäude dürfen bis zu 200 Meter lang werden. Auf solchen Flächen geht es um befestigte Baustraßen, Lagerzonen in Gehweite und eine Versorgung mit Baustrom über lange Strecken.

Wir zeichnen auf, wo Unterkünfte, Sanitär, Lager, Kran und Entsorgung stehen. In der Altstadt prüfen wir dafür Hinterhöfe und Randflächen, auf Gewerbeflächen legen wir kurze Wege zwischen Lager und Einbauort fest.
Büro-, Aufenthalts- und Materialcontainer planen wir in Zahl und Stellung so, dass sie zur Fläche passen. Auf engen Grundstücken stapeln wir lieber, als Zufahrten zuzustellen.
Wir klären Anschlusspunkte, Verteiler und Leitungswege. Bei langen Wegen auf großen Flächen planen wir die Verteilung so, dass jedes Gewerk seinen Anschluss in der Nähe hat.
Bauzaun, Tore und Schilder werden mit dem Einrichtungsplan festgelegt. Wo der Zaun auf Gehweg oder Straße steht, stimmen wir die Verkehrssicherung mit der Behörde ab.
Jede Fläche hat von Beginn an eine feste Aufgabe, auch auf engem Raum.
Zufahrten bleiben frei, weil Lager und Container nicht im Weg stehen.
Strom, Wasser und Entsorgung sind vor dem ersten Gewerk geklärt.
Der Plan wächst mit der Baustelle und wird bei jedem Abschnitt angepasst.
→ Wir suchen Ausweichflächen in der Nähe, nutzen gestapelte Container und planen, ob Material in kleinen Mengen auf Abruf kommt statt auf Vorrat.
→ Lager und Betriebsstoffe kommen auf die wasserabgewandte Seite. Kranstandort und Zufahrt planen wir so, dass am Ufer kein schweres Gerät nötig wird.
→ Wir legen zuerst Baustraße, Zaun und Stromverteilung fest und erweitern die Einrichtung abschnittsweise mit dem Baufortschritt.
→ Wir halten im Einrichtungsplan Flächen und Zeit für eine archäologische Begleitung frei, damit ein Fund nicht die ganze Baustelle blockiert.
Arbeiten an denkmalgeschützten Häusern mit Hof als einziger Lagerfläche und Gerüst auf öffentlichem Grund.
Neubauten auf den Flächen am früheren Flughafen, in Vietingshof Nord oder am Möderitzer Weg mit großen Baufeldern.
Ein- und Mehrfamilienhäuser im Gebiet des Bebauungsplans Nr. 50 an der Elde, mit mehreren Baustellen nebeneinander.
Arbeiten an Wohnblöcken der Großwohnsiedlung mit bewohnten Häusern ringsum und Lagerplätzen zwischen den Blöcken.

Wir sehen uns Fläche, Nachbarschaft, Zufahrt und vorhandene Anschlüsse an und klären, was genutzt werden darf.
Container, Lager, Kran, Zaun und Versorgung werden in einem Plan zusammengeführt und mit der Bauleitung abgestimmt.
Wir organisieren Aufbau und Anschlüsse in der richtigen Reihenfolge, damit die Gewerke vom ersten Tag an arbeiten können.
Mit jedem Bauabschnitt prüfen wir Flächen und Wege. Passen sie nicht mehr, ändern wir den Plan.
Liegt eine Sanierung in einem der Parchimer Sanierungsgebiete und grenzt das Haus direkt an Nachbargebäude, dann gibt es oft nur den Hof als Lagerfläche. In diesem Fall teilen wir den Hof in Zonen für Material, Container und Entsorgung, planen das Gerüst auf der Straßenseite und klären die Sondernutzung des Gehwegs mit der Stadt.
Entsteht dagegen eine Halle auf dem Gelände am Dammer Weg, dann steht genug Platz zur Verfügung, aber die Wege werden lang. Dann planen wir eine Baustraße von der Einfahrt bis zum Baufeld, mehrere Lagerzonen und einen zentralen Containerbereich in der Nähe der Zufahrt.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Baustelleneinrichtung ist der Rahmen, in dem Anlieferung, Lager und Sicherheit später funktionieren müssen. Deshalb richten wir Tore nach der Anlieferung aus. Lagerflächen legen wir so an, dass die operative Baulogistik sie bewirtschaften kann.
Ändert sich der Bauablauf, ziehen wir den Einrichtungsplan mit. So bleibt eine Baustelle in Parchim auch im dritten Bauabschnitt noch geordnet.
Das hängt vom Grundstück ab. Oft bleibt nur der Hof, manchmal ein Teil des Gehwegs mit Sondernutzung. Wir prüfen auch Flächen in der Nähe und stapeln Container, wenn das Platz spart. Was auf öffentlichem Grund steht, stimmen wir vorher mit der Stadt ab.

Senden Sie uns Lageplan und Bauzeitenplan. Wir schlagen Ihnen eine Baustelleneinrichtung vor, die zur Fläche und zum Ablauf passt.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Parchim. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit