
Ludwigslust wurde im 18. Jahrhundert als Residenz auf freiem Feld geplant. Die Achsen, Plätze und Häuserzeilen jener Zeit bestimmen bis heute, wie viel Raum eine Baustelle im Zentrum bekommt. Draußen an den Bundesstraßen sieht es ganz anders aus: Dort liegen Gewerbe- und Industrieflächen mit breiten Zufahrten und offenem Gelände.
Unsere Baustelleneinrichtung beginnt mit einem Plan, der beide Welten ernst nimmt. Wir legen fest, wo Container stehen, wie Baustrom und Bauwasser ankommen, wo Material lagert und wie der Bauzaun verläuft. Ziel ist eine Baustelle, die am ersten Arbeitstag funktioniert und bis zur Übergabe geordnet bleibt.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Der historische Stadtkern wird seit 1991 mit Mitteln der Städtebauförderung saniert. Für das Sanierungsgebiet Altstadt gilt eine Sanierungssatzung, die der Erhaltung von Stadtstruktur und Stadtbild Vorrang gibt. Straßen wie die Schlossstraße, die Kanalstraße oder der Alexandrinenplatz sind geschlossen bebaut. Ein Grundstück dort bietet selten Platz für Container und Lagerboxen, oft muss ein Teil der Einrichtung auf eine abgestimmte Fläche im Straßenraum oder auf ein Nachbargrundstück ausweichen.
Ganz anders die Gewerbegebiete. Das Gewerbegebiet Nord an der Wöbbeliner Straße umfasst rund 10,5 Hektar, das Industriegebiet Dohlsche Tannen an der B 5 knapp 27 Hektar. Hier steht die Frage im Vordergrund, wie man eine große Fläche so aufteilt, dass Montage, Lager und Verkehr sich nicht in die Quere kommen und die Schwerlastzufahrt auch bei Regen trägt.
Ludwigslust liegt am Rand der Griesen Gegend, einem Sandergebiet aus der letzten Eiszeit. Sandiger Untergrund lässt Wasser gut versickern, gibt unter schweren Stützen aber nach. Wer Kranstandorte, Containerfundamente und Baustraßen plant, sollte den Boden vorher kennen und Lastverteilung von Anfang an einplanen.

Wir zeichnen einen Lageplan mit Containern, Lagerflächen, Kranaufstellung, Wegen und Zufahrt. Für Altstadtgrundstücke prüfen wir, welche Flächen im öffentlichen Raum beantragt werden müssen, für die großen Gewerbeflächen trennen wir Bau- und Lagerzonen klar.
Büro, Aufenthalt und Sanitär werden passend zur Kopfzahl der Gewerke geplant. Auf engen Grundstücken im Zentrum stapeln wir Container, wo die Statik und die Nachbarschaft das zulassen, auf freien Flächen ordnen wir sie nahe der Zufahrt an.
Wir stimmen die Anschlüsse mit dem Versorger ab, planen Verteilerschränke und Leitungswege und sorgen dafür, dass jedes Gewerk an seinem Arbeitsort Strom und Wasser hat, ohne dass Kabel quer über Fahrwege liegen.
Der Bauzaun folgt der Grundstücksgrenze und lässt Gehwege frei, wo es verlangt ist. Tore setzen wir dort, wo Lieferfahrzeuge ohne Rangieren auf der Straße hineinkommen. Zufahrt, Sammelplatz und Ansprechpartner werden gut sichtbar beschildert.
Die Einrichtung steht vor dem ersten Gewerk und muss nicht während des Baus umgebaut werden.
Flächen im Altstadtbereich werden sparsam genutzt und rechtzeitig beantragt.
Bodenverhältnisse und Lasten sind im Plan berücksichtigt, bevor ein Kran aufgestellt wird.
Alle Beteiligten finden Zufahrt, Container und Sammelplatz auf einem einzigen Lageplan.
→ Wir planen eine schlanke Einrichtung mit gestapelten Containern, kleinen Lagerboxen und Abrufen in kurzen Takten. Benötigte Sondernutzungsflächen beantragen wir früh und richten sie so ein, dass Fassaden und Pflaster geschützt sind.
→ Für Kranstandorte, Containerreihen und Baustraßen sehen wir Lastverteilplatten, Schotter oder Baggermatratzen vor. Die Lage dieser Flächen richtet sich nach dem Bodengutachten und nicht nach dem Zufall.
→ Wir gliedern das Gelände in Zonen für Montage, Lager und Verkehr, markieren Wege und legen fest, welche Fläche welchem Gewerk in welcher Bauphase gehört.
→ Mit dem Versorger klären wir frühzeitig den Termin und Ort für einen Baustromanschluss. Für die ersten Wochen planen wir eine Übergangslösung, damit der Baubeginn nicht vom Netzanschluss abhängt.
Modernisierung und Instandsetzung klassizistischer Häuser mit wenig Fläche, Sondernutzungen im Straßenraum und Schutz des Stadtbildes.
Große Flächen in Stüdekoppel und Dohlsche Tannen mit Schwerlastzufahrt, Kranaufstellung und getrennten Zonen für Montage und Lager.
Einfamilien- und Mehrfamilienhäuser in Gebieten wie Georgenhof oder am Forstweg in Techentin, oft mehrere Bauherren nebeneinander.
Schulbauten wie die Erweiterung des Gymnasiums, bei denen die Einrichtung neben laufendem Betrieb funktionieren muss.

Wir sehen uns Grundstück, Zufahrt, Nachbarschaft und Untergrund an und klären, welche Flächen außerhalb des Grundstücks nötig sind.
Container, Lager, Kran, Strom, Wasser, Zaun und Wege kommen in einen Lageplan, der mit Bauleitung und Behörden abgestimmt wird.
Wir bauen die Einrichtung vor dem ersten Gewerk auf, nehmen Anschlüsse in Betrieb und prüfen Tore, Wege und Beschilderung.
Mit jeder Bauphase passen wir den Plan an. Am Ende bauen wir zurück und übergeben die Flächen sauber.
Liegt eine Baustelle in einer geschlossenen Häuserzeile der Ludwigsluster Altstadt, dann reicht das Grundstück meist gerade für das Gerüst und einen Materialaufzug. In diesem Fall planen wir die Container auf einer abgestimmten Fläche in der Nähe, beantragen die Nutzung des Straßenraums für eine kleine Ladezone und schützen Pflaster und Nachbarfassaden mit Platten und Folien.
Entsteht dagegen eine Halle im Industriegebiet Stüdekoppel, dann ist Platz vorhanden, aber der Boden muss die Lasten tragen. Dann legen wir Baustraße, Kranstandort und Lagerfläche auf befestigten Untergrund, setzen die Container an die Einfahrt von der B 191 und trennen den Baustellenverkehr von den Wegen der benachbarten Betriebe.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Ein Einrichtungsplan ist die Grundlage für alles Weitere. Auf ihm baut das Logistik-Management mit seinen Lieferfenstern auf. Die operative Baulogistik weiß daraus, wo Lager und Entsorgung ihren Platz haben.
Auch die Baustellensicherheit nutzt den Plan, denn Zaunverlauf, Tore und Beleuchtung bestimmen, wie gut sich eine Baustelle in Ludwigslust gegen unbefugten Zutritt schützen lässt. Ändert sich die Bauphase, passen wir den Plan an und geben ihn an alle Beteiligten weiter.
Wer Container, Gerüste oder Lagerflächen auf öffentlichem Grund aufstellt, braucht eine Sondernutzungserlaubnis der Stadt. Im Sanierungsgebiet Altstadt kommen die Vorgaben zum Stadtbild hinzu. Wir stellen die Unterlagen zusammen und planen die Einrichtung so, dass der Antrag zügig beschieden werden kann.

Schildern Sie uns Grundstück, Bauvorhaben und Zeitplan. Wir melden uns mit einem Vorschlag für Ihre Baustelleneinrichtung.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Ludwigslust. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit