
Ludwigslust ist von Wasser und Grün durchzogen. Der Ludwigsluster Kanal führt durch Schlosspark und Stadt, im Westen liegen ausgedehnte Laubwälder, im Südwesten Wiesen. Wer hier baut, trifft schnell auf Auflagen zum Schutz von Gewässern, Bäumen und Tieren.
Unsere ökologische Baubegleitung sorgt dafür, dass diese Auflagen auf der Baustelle ankommen. Wir kontrollieren Schutzzäune, achten auf Baumschutz und Gewässer und dokumentieren, was die Genehmigung verlangt. Die Umweltkontrollen laufen im Baustellenalltag mit und nicht daneben.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Der Ludwigsluster Kanal wurde zwischen 1756 und 1760 angelegt und ist rund 28 Kilometer lang. Er speist die Große Kaskade und die Wasserläufe des Schlossparks und mündet später in die Rögnitz. An der Stelle, an der Kanal und Rögnitz westlich der Stadt nah beieinander liegen, ermöglichen seit 2009 zwei Umgehungsgerinne den Fischen den Durchzug. Baustellen in der Nähe dieser Gewässer brauchen Schutz vor Einträgen von Schlamm, Zement oder Betriebsstoffen.
Der Schlosspark umfasst rund 127 Hektar und gilt als größter Park seiner Art in Mecklenburg-Vorpommern. Zu seinem Baumbestand gehören seltene Arten wie Sumpfzypressen, Tulpenbäume und Flügelnüsse. Wer im Umfeld des Parks oder an alten Alleen arbeitet, muss Kronen, Stämme und Wurzelbereiche schützen.
Ludwigslust liegt am Rand der Griesen Gegend, deren sandige Böden aus der letzten Eiszeit stammen. Auf solchen Böden versickern Schadstoffe schnell, zugleich trocknen sie bei offenem Erdbau aus und verwehen. Bodenschutz, Lagerung von Oberboden und ein sorgfältiger Umgang mit Betriebsstoffen gehören deshalb zu jeder Baustelle in diesem Raum.

Wir prüfen, ob die Auflagen aus Genehmigung und Fachgutachten eingehalten werden, halten Kontrollen schriftlich fest und sprechen Abweichungen direkt mit der Bauleitung an.
Wo Baustellen an Wiesen, Gräben oder Gewässer grenzen, kontrollieren wir Schutzzäune und Fangeimer in den Wanderzeiten, setzen Tiere fachgerecht um und dokumentieren die Funde.
Wir überwachen Schutzzäune um Bäume, achten auf Abstände bei Lagerung und Befahrung und melden, wenn Arbeiten in den Wurzelbereich hineinreichen.
Wir kontrollieren Absetzbecken, Ölbindemittel und Lagerplätze für Betriebsstoffe und achten darauf, dass kein Schlamm oder Zementwasser in Kanal, Gräben oder Rögnitz gelangt.
Auflagen aus der Genehmigung werden auf der Baustelle sichtbar umgesetzt.
Kontrollen und Funde sind lückenlos dokumentiert, falls die Behörde nachfragt.
Konflikte mit Bäumen, Gewässern oder Tieren fallen früh auf und nicht erst bei der Abnahme.
Umweltkontrollen und Baulogistik kommen aus einer Hand und sind aufeinander abgestimmt.
→ Wir sorgen für Sedimentsperren, Absetzbecken und befestigte Ausfahrten und kontrollieren diese nach jedem stärkeren Regen.
→ Wir sichern Stamm und Wurzelbereich mit Schutzzäunen, legen Lagerflächen außerhalb fest und begleiten Erdarbeiten in Baumnähe, wenn die Auflage das verlangt.
→ Ein Amphibienzaun hält die Tiere fern. Unsere Kräfte kontrollieren ihn in den Morgenstunden, leeren die Eimer und bringen die Tiere auf die sichere Seite.
→ Oberboden wird getrennt gelagert, abgedeckt oder begrünt. Wir achten außerdem darauf, dass die Mieten nicht befahren werden.
Leitungs-, Brücken- und Uferarbeiten mit Gewässerschutz, Sedimentsperren und Schutz der Ufervegetation.
Vorhaben nahe dem historischen Baumbestand mit Wurzel- und Kronenschutz sowie festgelegten Fahrwegen.
Energievorhaben wie am früheren Tagebau Karstädt oder in Kummer, bei denen Artenschutz und Bodenschutz eine Rolle spielen.
Erschließung auf bisher unbebauten Flächen mit Oberbodenschutz und Kontrolle von Ausgleichsmaßnahmen.

Wir lesen Genehmigung, Fachgutachten und Nebenbestimmungen und leiten daraus die nötigen Kontrollen ab.
Schutzzäune, Lagerflächen, Sperren und Kontrollintervalle werden mit Bauleitung und Einrichtungsplan abgestimmt.
Unsere Kräfte prüfen Zäune, Gewässerschutz und Baumschutz in den vereinbarten Abständen und halten alles fest.
Die Dokumentation steht Bauherr und Behörde zur Verfügung und wird bis zum Ende der Bauzeit fortgeführt.
Liegt eine Baustelle in Ludwigslust nahe am Kanal, etwa für eine Leitung oder ein Gebäude am Ufer, dann verlangt die Genehmigung meist Schutz des Gewässers und der Ufervegetation. In diesem Fall richten wir mit der Bauleitung Sedimentsperren ein, legen Lagerplätze für Betriebsstoffe weit vom Wasser fest und prüfen nach jedem Starkregen, ob Feinboden ins Wasser gelangt ist.
Entsteht eine Photovoltaikanlage auf einer Freifläche im Stadtgebiet, wie sie für den früheren Tagebau Karstädt im Bebauungsplan vorgesehen ist, dann können Artenschutzauflagen für Amphibien oder Bodenbrüter gelten. Dann stellen wir Schutzzäune, kontrollieren sie in der Wanderzeit und dokumentieren jeden Fund für die Naturschutzbehörde.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Viele Auflagen betreffen Dinge, die die Baulogistik ohnehin plant: Lagerflächen, Zufahrten, Entsorgung. Deshalb stimmen wir Baumschutz und Gewässerschutz direkt mit dem Einrichtungsplan ab, bevor das erste Fahrzeug auf die Fläche rollt.
Die Kräfte der operativen Baulogistik achten bei Entsorgung und Reinigung auf die Vorgaben, das Sicherheitspersonal meldet beschädigte Schutzzäune bei seinen Runden. So bleibt der Umweltschutz auf einer Baustelle in Ludwigslust nicht an einer einzelnen Person hängen.
Der Ludwigsluster Kanal führt durch Schlosspark und Stadt und speist dort die Wasserläufe und die Große Kaskade. Später mündet er in die Rögnitz. Was auf einer Baustelle in diese Gewässer gelangt, wird weitergetragen. Sedimentsperren und sorgfältig gelagerte Betriebsstoffe beugen dem vor.

Schicken Sie uns die Auflagen Ihrer Genehmigung. Wir sagen Ihnen, welche Kontrollen nötig sind und wie wir sie in den Bauablauf einbinden.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Ludwigslust. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
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