
Marlow erstreckt sich über gut 140 Quadratkilometer im Westen des Landkreises Vorpommern-Rügen. Die Stadt liegt dort, wo das untere Recknitztal in die Hügel einer Endmoräne übergeht. Das Tal liegt knapp über dem Meeresspiegel, die Anhöhen erreichen mehr als 50 Meter. Eine Fläche für Container, Lager und Kran sieht deshalb am Talrand ganz anders aus als auf einer Kuppe oder auf einem Hof in einem der 26 Ortsteile.
Mit der Baustelleneinrichtung legen wir fest, wo Büro- und Aufenthaltscontainer stehen, wie Baustrom und Bauwasser ankommen, wo Material lagert und über welchen Weg Lastwagen die Baufläche erreichen. Für Ihr Vorhaben in Marlow planen wir diese Ordnung vor dem ersten Bautag und richten sie dann mit eigenem Personal ein.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Der Untergrund wechselt auf engem Raum. Zum Recknitztal hin geht das Gelände in Niederung und Moor über, auf den Endmoränenhügeln liegen die Flächen deutlich höher. Bevor Kranstellfläche, Baustraße oder Lagerplatz festgelegt werden, gehört die Tragfähigkeit des Bodens auf den Tisch, sinnvollerweise belegt durch ein Baugrundgutachten.
Im historischen Stadtkern stehen die Backsteinkirche, die 1244 geweiht wurde, das neugotische Rathaus und ein Fachwerkküsterhaus aus dem 18. Jahrhundert. Der Stadtkern wurde ab 1991 mit Mitteln der Städtebauförderung saniert. Grundstücke sind dort klein, Freiflächen knapp. Häufig muss ein Teil der Einrichtung in den Straßenraum, wofür eine verkehrsrechtliche Anordnung nötig ist.
Wegen ihrer engen, kurvigen Straßen trägt die Stadt den Beinamen „Klein-Thüringen“. In Ortsteilen wie Allerstorf, Carlsruhe oder Kuhlrade liegen Baufelder oft an schmalen Gemeindestraßen. Dort entscheidet weniger der Platz als die Frage, ob Zufahrt, Stromanschluss und Wasser für die gesamte Bauzeit ausreichen.

Wir zeichnen auf, wo Container, Sanitär, Lager, Abfallplatz und Kran Platz finden. In der Altstadt von Marlow prüfen wir dafür auch Flächen im Straßenraum und bereiten die Anträge mit Ihnen vor.
Wo Lkw und Mobilkran auf weichem Boden stehen müssen, legen wir Baustraßen und Stellflächen so an, dass sie auch nach Regen tragen. Am Talrand der Recknitz rechnen wir dafür mit Schotter, Platten oder Matten statt mit festem Grund.
Wir klären früh, wo der nächste Anschluss liegt und welche Leistung er bringt. In abgelegenen Ortsteilen ist das oft der Punkt, an dem sich entscheidet, ob ein Verteiler reicht oder ob ein Aggregat dazukommt.
Wir stellen Bauzaun, Beschilderung und Absperrung so auf, dass Anwohner, Radfahrer und Lieferverkehr sicher an der Baustelle vorbeikommen. Auf den kurvigen Straßen im Stadtgebiet achten wir besonders auf Sichtweiten an Ein- und Ausfahrten.
Die Einrichtung ist auf den Boden am Standort abgestimmt und steht, bevor das erste Gewerk anrückt.
Container, Strom, Wasser und Zaun planen wir in einem Zug, sodass keine Schnittstelle offen bleibt.
Für Flächen im Straßenraum bereiten wir die Unterlagen vor, damit die Genehmigung nicht den Start bremst.
Ändert sich der Bauablauf, passen wir die Einrichtung an, statt sie neu aufzubauen.
→ Wir planen lastverteilende Baustraßen und eine feste Kranstellfläche ein. Das geschieht vor der ersten schweren Lieferung und richtet sich nach den Angaben aus dem Baugrundgutachten.
→ Wir teilen die Einrichtung auf: Was zwingend am Baufeld stehen muss, bleibt dort. Lager und Aufenthalt weichen auf eine Ausweichfläche oder in den genehmigten Straßenraum aus.
→ Wir stimmen den Anschluss früh mit dem Netzbetreiber ab und sehen für die Übergangszeit eine Stromversorgung über ein Aggregat vor, damit die ersten Gewerke nicht warten.
→ Wir legen die Ausfahrt dort an, wo die Sicht reicht, beschildern sie und regeln bei Bedarf mit Personal, solange große Fahrzeuge ein- und ausfahren.
Neubauten und Erweiterungen von Werkstätten, Produktion und Lager im Gewerbegebiet am nördlichen Ortsausgang, wo voll erschlossene Flächen zur Verfügung stehen.
Einfamilienhäuser auf Baugrundstücken etwa in Gresenhorst oder Kneese, wo Zufahrt und Anschlüsse oft erst hergestellt werden müssen.
Arbeiten an Gebäuden rund um Kirche und Rathaus, bei denen die Einrichtung auf wenig Fläche und mit Rücksicht auf historische Nachbargebäude auskommen muss.
Ställe, Lager und Maschinenhallen auf Hofstellen im Umland, wo die Einrichtung meist auf unbefestigtem Gelände entsteht.

Wir sehen uns Grundstück, Zufahrt und Anschlüsse an und klären mit Ihnen den Bauablauf.
Wir zeichnen Container, Lager, Kran, Zaun und Wege ein und stimmen den Plan mit Ihnen ab.
Wir richten die Baustelle ein, schließen Strom und Wasser an und stellen Zaun und Schilder.
Wir passen die Einrichtung an neue Bauphasen an und räumen die Fläche am Ende.
Liegt eine Baustelle für ein Wohnhaus am Hang zum Recknitztal, dann beginnt die Planung bei der Zufahrt. Wir legen fest, auf welcher Seite Betonmischer und Kran an das Grundstück kommen. Dort entsteht eine tragfähige Fläche, noch bevor die Bodenplatte gegossen wird.
Steht das Grundstück dagegen im Gewerbegebiet an der Allerstorfer Chaussee, ist der Boden meist fester und die Fläche größer. Dann geht es vor allem darum, Lagerzonen, Containerstandort und Wendemöglichkeit so zu ordnen, dass Lkw nicht rückwärts auf die L 181 fahren müssen.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Baustelleneinrichtung ist der erste Baustein, auf dem Anlieferung, Lager und Sicherung aufbauen. Wir stimmen sie deshalb mit Ihrer Bauleitung und den ersten Gewerken ab, bevor der Plan feststeht.
Während der Bauzeit halten wir die Einrichtung in Ordnung, versetzen Zaunfelder bei neuen Bauabschnitten und bauen am Ende zurück. So bleibt der Plan vom ersten bis zum letzten Tag die gemeinsame Grundlage.
Für das Gebäude ist es ohnehin üblich. Für die Einrichtung ist es ebenfalls hilfreich, denn Kran und schwere Fahrzeuge belasten den Boden stark. Am Talrand der Recknitz zeigt das Gutachten, ob Schotter reicht oder ob Platten nötig sind.

Schildern Sie uns Grundstück und Vorhaben. Wir melden uns mit einem Vorschlag für die Einrichtung.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Marlow. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit