
Die DGUV Vorschrift 1 schreibt in § 27 vor: Sind auf einer Baustelle mehr als 100 Versicherte anwesend, muss mindestens ein Betriebssanitäter da sein. Kaufmännisches Personal wird mitgezählt. Im Land betrifft das größere Vorhaben, zum Beispiel Hafenbauten, Brücken an der Küstenautobahn oder umfangreiche Hotel- und Wohnanlagen.
Zu den Aufgaben zählen die Versorgung kleinerer Verletzungen und die Unterstützung des Rettungsdienstes bei lebensrettenden Maßnahmen. Unfälle und Erkrankungen werden registriert. In einem dünn besiedelten Land mit weiten Wegen gewinnt dieser Dienst an Gewicht.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Mecklenburg-Vorpommern zählt 68 Einwohner je Quadratkilometer. Entsteht eine große Baustelle im ländlichen Raum, etwa bei Teterow, Pasewalk oder Parchim, dann fährt der Rettungswagen unter Umständen deutlich länger als in der Stadt. Die Zeit bis dahin füllt der Sanitäter vor Ort mit Erstversorgung und bereitet die Übergabe vor.
Das Land hat die längste Küste aller deutschen Bundesländer und mehr als 2.000 Seen. Viele Bauvorhaben liegen deshalb am Wasser: Kaimauern, Brücken über Boddenwasser, Uferbauten. Dort bringen Absturz und Wasser eigene Gefahren mit. Im Notfallablauf muss stehen, wie jemand von der Kaimauer oder aus dem Wasser geholt wird.
Rügen und Usedom hängen mit dem Festland über Brücken und Fähren zusammen. Liegt eine Baustelle auf einer der Inseln, dann besprechen wir mit der Bauleitung schon vor Baubeginn, welchen Weg ein Rettungswagen nimmt und an welchem Tor er ankommt.

Schnitte, Stürze, Quetschungen: Kleinere Fälle versorgen Betriebssanitäter selbst. Bei schweren Unfällen übernehmen sie die Betreuung des Verletzten bis zum Eintreffen der Rettungskräfte.
Auf einer weitläufigen Baustelle sucht ein Rettungsteam sonst lange. Der Sanitäter wartet am Tor und führt es auf kürzestem Weg zum Verletzten.
Vorfälle und Erkrankungen werden schriftlich festgehalten. Fällt an einer Stelle eine Häufung auf, erfährt es die Bauleitung.
Wir wirken an Alarmplan, Fluchtwegen und Sammelplätzen mit. Welche Ausstattung vor Ort stehen soll, klären wir nach Absprache mit Bauleitung und Fachkraft für Arbeitssicherheit.
Die Vorgabe der DGUV Vorschrift 1 für Baustellen ab 101 Versicherten ist erfüllt.
Verletzte bekommen Hilfe, noch ehe der Rettungsdienst eintrifft.
Rettungskräfte werden zum Unfallort geführt und verlieren keine Zeit.
Auffällige Unfallhäufungen werden erkannt und der Bauleitung gemeldet.
→ Der Sanitäter beginnt ohne Verzug mit der Hilfe. Übergabepunkt und Zufahrt für die Rettungskräfte stehen vor Baubeginn fest.
→ Gemeinsam mit der Bauleitung wird geklärt, wie man Verunglückte aus dem Wasser birgt und welche Wege dafür frei bleiben.
→ Vorab wird geklärt, welche Brücke oder Fähre die Retter nutzen und wie viel Zeit das kostet.
→ Feste Treffpunkte und ein Lotse am richtigen Tor sparen die Suche nach dem Unfallort.
An den Seehäfen von Rostock, Wismar und Sassnitz arbeiten viele Beschäftigte am Wasser.
Bauwerke über Flusstäler wie die Peene bringen Arbeiten in der Höhe und lange Wege für Rettungskräfte.
In Ostseebädern erreichen Bauvorhaben in der Hauptphase schnell mehr als 100 Beschäftigte.
Bei Energietechnik und Industrie auf großen Flächen arbeiten viele Gewerke zugleich.

Gemeinsam mit Ihnen ermitteln wir Zahl der Beschäftigten, Schichtzeiten und Gefahrenlage. Daraus ergibt sich, wie viele Sanitäter in welchen Zeiten nötig sind.
Sanitätsraum, Treffpunkt, Zufahrt und Meldekette stimmen wir mit der Bauleitung ab.
Während der Arbeitszeit ist der Sanitäter anwesend, hilft bei Verletzungen, schreibt mit und lotst die Rettungskräfte.
Je weiter der Bau fortschreitet, desto mehr ändern sich Gefahren und Belegung. Dienst und Notfallplan ziehen mit.
Sind auf einer Hafenbaustelle in Rostock oder Wismar mehr als 100 Beschäftigte tätig, dann braucht sie einen Betriebssanitäter. Vor dem Start wird mit der Bauleitung festgelegt, wo der Sanitätsraum liegt, welches Tor für den Rettungswagen offen bleibt und wie man eine Person von der Kaimauer rettet.
Stürzt dann ein Arbeiter an der Kaimauer, dann eilt der Sanitäter hin und versorgt ihn. Der Notruf geht ab, ein Kollege öffnet das Tor und der Sanitäter übergibt den Verletzten mit allen Angaben an die Rettungskräfte.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Der Sanitätsdienst ist mit Zugangskontrolle und Logistik verbunden. Am Tor ist bekannt, dass ein Rettungswagen Vorfahrt hat. Die Logistik räumt die Zufahrt. Im Ernstfall steht dann kein Lieferwagen im Weg.
Bauleitung und Fachkraft für Arbeitssicherheit bekommen regelmäßig Rückmeldung aus dem Sanitätsdienst. Zeigt sich ein Schwerpunkt bei Verletzungen, dann wird dort nachgebessert. Für die Gefährdungsbeurteilung bleibt der Bauherr zuständig.
Laut DGUV Vorschrift 1 § 27 gilt die Pflicht auf Baustellen mit mehr als 100 anwesenden Versicherten. Diese Grenze ist überall gleich, auch in Mecklenburg-Vorpommern. Kaufmännisches Personal wird mitgezählt.

Nennen Sie uns Beschäftigtenzahl, Bauzeit und Lage Ihrer Baustelle. Wir besprechen mit Ihnen, wie der Sanitätsdienst aussehen kann.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Mecklenburg-Vorpommern. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit