
Bevor in Wismar der erste Stein gesetzt wird, muss geklärt sein, wo Container stehen, wie der Kran zur Ladefläche kommt und wo Baustrom und Bauwasser abgegriffen werden. In der Altstadt entscheidet darüber oft ein Grundstück von wenigen Metern Breite, am Hafen und in den Gewerbegebieten dagegen die Frage, wie große Flächen sinnvoll aufgeteilt werden.
Wir planen die Baustelleneinrichtung als eigenen Arbeitsschritt: Lageplan, Flächen für Lager und Aufenthalt, Zufahrten, Versorgungsanschlüsse und Bauzaun. Was auf dem Papier steht, setzen wir anschließend auf der Fläche um und passen es an, wenn die Bauphase wechselt.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Der Kern der Stadt ist eng. Die Altstadt folgt bis heute der Grenze der Stadtmauer von 1276, ihr mittelalterliches Netz aus Straßen, Plätzen und Parzellen ist nahezu unverändert erhalten und gehört seit 2002 gemeinsam mit Stralsund zum UNESCO-Welterbe. Wer hier baut, richtet die Baustelle oft im Straßenraum oder auf einem schmalen Hof ein und muss Abstellflächen mit dem Stadtbild in Einklang bringen.
Ganz anders sieht es am Wasser aus. Rund um Alten Hafen, Holzhafen und Westhafen liegen Flächen, für die die Stadt Misch- und Gewerbegebiete festgesetzt hat. Dort ist Platz meist vorhanden, dafür gilt es, Containerdörfer, Lagerplätze und Fahrwege so zu ordnen, dass Hafenbetrieb und Baustelle sich nicht in die Quere kommen.
Am Stadtrand, in Haffeld, Kritzowburg oder im Gewerbegebiet Wismar West, entstehen Hallen auf freier Fläche. Hier stehen die Erschließung des Baufelds, befestigte Baustraßen und eine Versorgung im Vordergrund, die auch weit entfernte Bauabschnitte erreicht. Wie tragfähig der Untergrund ist, klären wir für jede Fläche mit dem Baugrundgutachten.

Wir zeichnen, wo Container, Lager, Kranstandort, Entsorgung und Parkflächen liegen. In engen Altstadtlagen planen wir dabei auch Flächen im öffentlichen Raum mit ein, die bei der Hansestadt beantragt werden müssen.
Büro-, Aufenthalts- und Lagercontainer werden nach Belegschaft und Bauzeit bemessen. Wo der Platz knapp ist, stapeln wir Container oder lagern Teile auf eine nahe Ausweichfläche aus.
Wir stimmen die Anschlüsse mit dem Netzbetreiber ab, legen Verteiler fest und führen die Leitungen so, dass sie Fahrwege nicht kreuzen. Auf großen Gewerbeflächen planen wir Unterverteilungen für entfernte Abschnitte.
Bauzaun, Tore, Beschilderung und Absperrungen richten wir so ein, dass Fußgänger, Radfahrer und Anlieger sicher an der Baustelle vorbeikommen. Wo es nötig ist, bereiten wir die verkehrsrechtliche Anordnung vor.
Jedes Gewerk findet vom ersten Tag an Strom, Wasser, Lager und Aufenthaltsraum.
Genehmigungen für Flächen im Straßenraum werden rechtzeitig beantragt.
Umbauten der Einrichtung zwischen den Bauphasen sind vorab bedacht.
Die Baustelle bleibt auch auf engem Raum übersichtlich und sicher.
→ Wir trennen das, was direkt am Bau stehen muss, vom auslagerbaren Teil. Für diesen Rest richten wir eine Fläche am Stadtrand ein, von der aus nach Bedarf geliefert wird.
→ Bauzaun, Banner und Containerstandorte planen wir so, dass Sichtachsen und Zugänge zu Kirchen und Plätzen möglichst frei bleiben. Auflagen der Denkmalpflege nehmen wir in den Lageplan auf.
→ Kranstandorte und Baustraßen legen wir erst fest, wenn das Baugrundgutachten vorliegt. Lagerflächen für empfindliches Material planen wir erhöht oder abgedeckt.
→ Wir teilen das Baufeld in Abschnitte mit eigener Versorgung und eigenen Lagerpunkten, damit kein Gewerk lange Wege mit Material zurücklegen muss.
Bürgerhäuser und Speicher in der Altstadt, wo Flächen knapp sind und das Stadtbild mitgeplant werden muss.
Misch- und Gewerbegebiete am Wasser mit Platz für Container, aber mit Rücksicht auf Hafenbetrieb und Untergrund.
Gewerbe- und Industrieflächen am Stadtrand, wo Baustraßen und Versorgung über große Flächen geführt werden.
Wohngebiete wie Am Hopfengarten oder am Lenensruher Weg, wo mehrere Häuser parallel entstehen und Flächen geteilt werden.

Wir begehen das Grundstück, prüfen Zufahrt, Nachbarschaft und vorhandene Anschlüsse und sichten Gutachten und Pläne.
Container, Lager, Kran, Zaun und Wege werden eingezeichnet und mit der Bauleitung abgestimmt.
Wir beantragen nötige Sondernutzungen, bestellen Anschlüsse und bauen die Einrichtung auf.
Bei jedem Phasenwechsel passen wir die Einrichtung an und halten den Lageplan aktuell.
Liegt eine Baustelle in einem der Altstadtquartiere von Wismar, für die eigene Bebauungspläne gelten, dann ist das Grundstück meist von Nachbarhäusern umschlossen und nur über eine schmale Gasse erreichbar. Wir planen dann einen kompakten Kran- und Ladeplatz an der Straße, beantragen die Sondernutzung und stellen nur die Container auf, die täglich gebraucht werden.
Größere Mengen an Baustoffen lagern in diesem Fall auf einer Fläche außerhalb des Kerns. Von dort fährt ein kleines Fahrzeug in vereinbarten Zeitfenstern in die Altstadt. So bleibt der Platz vor dem Haus für Kran, Anlieferung und Fußgänger frei.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Baustelleneinrichtung ist die Grundlage für alles, was folgt. Liefersteuerung, Entsorgung und Zugangskontrolle bauen auf dem Lageplan auf. Wir stimmen ihn deshalb gleich mit diesen Leistungen ab.
Ändert sich die Bauphase, etwa vom Rohbau zum Innenausbau, passen wir Lagerflächen, Zaun und Versorgung an. Der aktuelle Plan liegt dann allen Beteiligten vor.
Für Container, Kran oder Lager auf öffentlichen Flächen braucht es eine Sondernutzungserlaubnis der Hansestadt, bei Eingriffen in den Verkehr zusätzlich eine verkehrsrechtliche Anordnung. Wir bereiten beide Anträge mit dem Lageplan vor und stimmen Zeiträume ab.

Schicken Sie uns Lage, Grundstück und Bauzeit. Wir melden uns mit einem ersten Vorschlag für die Einrichtung.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Wismar. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
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