
Rostock zieht sich rund 16 Kilometer an beiden Ufern der unteren Warnow entlang, von der Altstadt bis zur Mündung in Warnemünde. Zwischen engen Gassen hinter den alten Stadttoren, weiten Hafenflächen am Breitling und Großwohnsiedlungen wie Evershagen oder Lütten Klein unterscheiden sich die Bedingungen für eine Baustelle stark. Eine Einrichtung, die in einem Stadtteil passt, funktioniert im nächsten oft nicht.
Wir planen die Baustelleneinrichtung für Vorhaben in Rostock so, dass Lagerflächen, Container, Baustrom, Bauwasser und Zaun vor dem ersten Gewerk stehen. Grundlage ist ein Einrichtungsplan, der die Lage des Grundstücks, die Zufahrt und den Baugrund berücksichtigt und mit der Bauleitung abgestimmt wird.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
In der Altstadt mit ihren Backsteinkirchen und Stadttoren wie Steintor, Kröpeliner Tor oder Kuhtor ist Platz knapp. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde hier vieles wieder aufgebaut, die Grundstücke sind klein und dicht bebaut. Container und Materiallager müssen deshalb oft gestapelt, in Etappen aufgestellt oder auf Flächen außerhalb des Baufelds verteilt werden. Seit der Neuordnung des Straßennetzes sind Neuer Markt und Doberaner Platz für den Kfz-Durchgangsverkehr gesperrt, was die Planung der Zufahrten mitbestimmt.
Am Wasser stellt sich eine andere Frage: der Baugrund. Unterhalb des Mühlendamms ist die Warnow ein Brackwasser, Warnemünde liegt nur etwa zwei Meter über dem Meeresspiegel. Wer an Ufern, im Stadthafen oder nahe der Küste baut, muss bei Kranstandorten, Baustraßen und Lagerflächen mit dem Untergrund rechnen. Für das Entnehmen von Grundwasser, etwa bei einer Wasserhaltung, verlangt die Stadt eine Erlaubnis. Das gehört früh in den Zeitplan.
Ganz anders die Großwohnsiedlungen, die in den 1960er- und 1970er-Jahren entstanden sind. Hier ist meist Fläche vorhanden, dafür grenzen bewohnte Häuser, Spielplätze und Wege direkt an das Baufeld. Die Einrichtung muss Lärm, Licht und Laufwege der Anwohner einplanen, damit die Baustelle über Monate geordnet neben dem Alltag bestehen kann.

Wir zeichnen Lagerflächen, Containerstandorte, Kranaufstellung, Wege und Tore in einen Plan, der die engen Altstadtlagen ebenso abbildet wie offene Flächen am Hafen oder in den Wohngebieten.
Büro-, Aufenthalts- und Lagercontainer werden nach Zahl der Beschäftigten und nach verfügbarer Fläche bemessen. Wo wenig Platz ist, prüfen wir gestapelte Lösungen oder Standorte auf angrenzenden Flächen.
Wir koordinieren Anschlüsse und Verteilung, damit jedes Gewerk Strom und Wasser dort hat, wo es arbeitet. Bei Uferbaustellen achten wir auf geschützte Leitungsführung.
Zaun, Tore, Beschilderung und Absperrungen werden so gesetzt, dass Fußgänger, Radfahrer und Straßenbahn sicher an der Baustelle vorbeikommen.
Alle Gewerke finden am ersten Tag Wege, Lager und Anschlüsse vor.
Der Baugrund am Wasser fließt von Anfang an in Kran- und Lagerplanung ein.
Anwohner, Fußgänger und Straßenbahn kommen sicher an der Baustelle vorbei.
Der Einrichtungsplan wächst mit den Bauabschnitten und bleibt aktuell.
→ Wir teilen die Einrichtung in Bauabschnitte, stapeln Container und legen ein Zwischenlager außerhalb an, aus dem in kleinen Mengen nachgeliefert wird.
→ Kranstandorte und Baustraßen planen wir erst nach dem Baugrundgutachten und stimmen Lastverteilung sowie Wasserhaltung mit den Fachplanern ab.
→ Wir legen gesicherte Fußwege, klare Tore und Ruhezeiten für laute Arbeiten fest und kennzeichnen die Wege für die Anwohner gut sichtbar.
→ Wir planen die Einrichtung so, dass Zäune, Tore und Lagerflächen für solche Zeiten angepasst oder enger gefasst werden können.
Arbeiten an Gebäuden zwischen den Backsteinkirchen und Stadttoren, mit wenig Fläche und engen Zufahrten.
Neubauten und Umbauten am Stadthafen und an der Unterwarnow, bei denen Baugrund und Wasser die Einrichtung bestimmen.
Sanierungen in Stadtteilen wie Evershagen, Schmarl oder Toitenwinkel, bei laufender Bewohnung.
Vorhaben an Universität und Universitätsmedizin, bei denen Lehre und Krankenversorgung weiterlaufen.

Wir begehen das Baufeld, prüfen Zufahrten, Nachbarschaft und Platz und sichten vorhandene Unterlagen zum Baugrund.
Der Einrichtungsplan zeigt Container, Lager, Kran, Wege, Anschlüsse und Zaun für jeden Bauabschnitt.
Container, Zaun, Strom und Wasser werden in der festgelegten Reihenfolge aufgestellt und angeschlossen.
Mit jedem Bauabschnitt passen wir den Plan an und verlegen Lager oder Tore, wenn das Baufeld wächst.
Liegt eine Sanierung in der Rostocker Altstadt zwischen eng bebauten Grundstücken, dann beginnt die Planung bei der Frage, wo überhaupt Container stehen können. Reicht das eigene Grundstück nicht, prüfen wir angrenzende Flächen, stapeln Bürocontainer und richten ein Zwischenlager ein, aus dem täglich nur so viel Material kommt, wie verbaut wird.
Steht dagegen ein Neubau nahe am Ufer der Warnow an, dann rücken Untergrund und Wasser in den Vordergrund. Wir richten Kranstandort und Baustraße nach dem Gutachten aus, planen die Fläche für eine mögliche Wasserhaltung ein und berücksichtigen, dass eine Erlaubnis für die Grundwasserentnahme Zeit braucht.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Baustelleneinrichtung legt fest, wo Lkw halten, wo Material lagert und wo das Tor steht. Daraus entsteht die Grundlage für die Liefersteuerung im Logistik-Management und für die Arbeit der operativen Kräfte, die Material verteilen und Flächen sauber halten.
Auch die Sicherheit baut darauf auf: Zaun, Beleuchtung und Tore bestimmen, wie die Zugangskontrolle arbeitet. Rettungswege und der Treffpunkt für den Rettungsdienst stehen ebenfalls im Einrichtungsplan.
Wir verteilen die Einrichtung auf Bauabschnitte, stapeln Container und nutzen nach Möglichkeit Flächen außerhalb des Baufelds als Zwischenlager. Material kommt dann in kleinen Mengen und genau zu dem Zeitpunkt, an dem es gebraucht wird.

Schildern Sie uns Lage, Größe und Zeitplan Ihres Vorhabens. Wir melden uns mit einem Vorschlag für die Baustelleneinrichtung.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Rostock. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit