
Wer in Rostock baut, bekommt Material über ein Netz, das sich an der Warnow teilt. Die A 19 aus Richtung Berlin und die A 20 entlang der Ostseeküste kreuzen sich am Autobahnkreuz Rostock, der Warnowtunnel verbindet Schmarl im Westen mit dem Ostufer. Welche Route ein Lkw nimmt, entscheidet darüber, ob er pünktlich am Tor steht oder im Stadtverkehr festhängt.
Mit unserem Logistik-Management bekommt jede Lieferung ein Zeitfenster, eine Route und einen Abladeplatz. Wir stimmen die Anfahrt auf die Lage der Baustelle in Rostock ab, bündeln Lieferungen und halten die Nachbarschaft von wartenden Fahrzeugen frei.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Stadt liegt beiderseits der Unterwarnow, die sich zum Breitling auf rund drei Kilometer weitet. Im Norden verbindet der mautpflichtige Warnowtunnel die beiden Ufer, alle anderen Wege führen durch die Stadt. Eine Baustelle in Gehlsdorf oder Toitenwinkel wird deshalb anders angefahren als eine in Lütten Klein. Wir legen die Route für jeden Lieferanten fest, damit Fahrer nicht auf Navigationsgeräte angewiesen sind, die den Tunnel oder die Innenstadt ungünstig wählen.
Der Hafen bringt zusätzlichen Schwerverkehr. Über den Überseehafen laufen Fähren nach Dänemark und Schweden, der Hafen hat direkten Anschluss an die A 19. In Warnemünde legen Kreuzfahrtschiffe an. An Tagen mit vielen Anläufen oder bei der Hanse Sail sind bestimmte Straßen stark belastet. Für Baustellen in diesen Bereichen planen wir die Lieferfenster um solche Spitzen herum.
In der Innenstadt sind Neuer Markt und Doberaner Platz für den Kfz-Durchgangsverkehr gesperrt, Straßenbahnen und Busse prägen den Verkehr. Ein Lkw, der in zweiter Reihe wartet, behindert hier schnell den Nahverkehr. Gerade dort zählt, dass Lieferungen genau dann kommen, wenn ein Abladeplatz frei ist.

Wir erfassen Gewerke, Mengen und Bauphasen und legen fest, welche Lieferungen wann über welche Zufahrt kommen. Das Konzept berücksichtigt die Lage der Baustelle an West- oder Ostufer.
Jeder Lieferant bucht ein Zeitfenster. So stehen keine Lkw gleichzeitig vor dem Tor und Kran sowie Abladeplatz sind belegt, wenn das Material kommt.
Wir geben jedem Lieferanten eine Anfahrt mit, die Warnowtunnel, gesperrte Plätze und Straßenbahnstrecken berücksichtigt.
Halteverbote, Sondernutzungen und Lieferzeiten stimmen wir mit der Bauleitung ab und informieren Anlieger, wenn große Lieferungen anstehen.
Lkw kommen dann, wenn Kran und Abladeplatz frei sind.
Die Nachbarschaft bleibt von Warteschlangen verschont.
Fahrer finden die Baustelle über eine festgelegte Route.
Engpässe durch Hafenverkehr oder Veranstaltungen sind vorher eingeplant.
→ Wir schreiben die Route über A 19, A 20 oder Warnowtunnel verbindlich in die Lieferavis und nennen den Treffpunkt vor der Baustelle.
→ Über die Zeitfenster verteilen wir die Anlieferungen und ziehen kleinere Lieferungen auf ruhigere Stunden.
→ Wir planen solche Tage im Voraus ein und verlegen Lieferungen davor oder danach.
→ Ein Wartebereich außerhalb der Wohngebiete und kurzfristiger Abruf sorgen dafür, dass Fahrzeuge erst losfahren, wenn der Platz frei ist.
Neubau und Sanierung in der Altstadt und den angrenzenden Vierteln, wo Straßenbahn und gesperrte Plätze die Anlieferung bestimmen.
Vorhaben am Überseehafen und am Breitling, bei denen Fähr- und Güterverkehr dieselben Straßen nutzen.
Modernisierungen in Lütten Klein, Groß Klein oder Dierkow mit vielen Lieferungen in bewohntes Umfeld.
Arbeiten im Seebad mit engen Straßen am Alten Strom und starkem Besucherverkehr in der Saison.

Wir sammeln Bauzeitenplan, Gewerke und erwartete Lieferungen und ermitteln die Spitzen.
Für jede Richtung legen wir die Anfahrt fest und klären Halteflächen und Wartebereich.
Lieferanten buchen ihre Fenster, wir bestätigen und stimmen Kran und Abladeplatz darauf ab.
Täglich gleichen wir Plan und Wirklichkeit ab und verschieben Fenster, wenn sich der Bauablauf ändert.
Wird in Rostock ein Wohnblock in einem Stadtteil nördlich der Innenstadt modernisiert, dann kommen über Wochen Fenster, Dämmstoffe, Gerüst und Haustechnik von verschiedenen Lieferanten. Wir legen für jeden ein Zeitfenster fest, beschreiben die Anfahrt über die Hauptverkehrsstraßen und benennen einen Abladeplatz, der weder Gehwege noch Haltestellen blockiert.
Liegt die Baustelle dagegen am Ostufer und kommen schwere Bauteile aus dem Süden, dann prüfen wir, ob der Weg über das Autobahnkreuz und die A 19 bis Krummendorf günstiger ist als die Fahrt durch die Stadt. Die gewählte Route steht in jeder Lieferavis, der Abruf vom Wartebereich erfolgt erst, wenn der Kran bereit ist.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management baut auf der Baustelleneinrichtung auf. Wo Tore, Abladeplätze und Lager liegen, bestimmt, wie viele Lieferungen gleichzeitig möglich sind. Umgekehrt zeigt die Liefersteuerung, wo die Einrichtung nachgebessert werden muss.
Vor Ort übernehmen operative Kräfte das Einweisen der Lkw und das Verteilen des Materials. Die Sicherheitskräfte am Tor prüfen, ob eine Lieferung angemeldet ist. So greifen Planung und Umsetzung ineinander.
Er ist im Norden die Verbindung zwischen West- und Ostufer und schließt die Lücke zwischen A 19 und der Bundesstraße 103. Der Tunnel ist mautpflichtig. Ob er für eine Lieferung sinnvoll ist, hängt vom Standort der Baustelle ab, das legen wir in der Route fest.

Nennen Sie uns Lage, Gewerke und Bauzeit. Wir entwerfen ein Logistikkonzept mit Routen und Zeitfenstern für Ihr Vorhaben.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Rostock. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit