
Das Land Bremen besteht aus zwei Städten, die rund 50 Kilometer voneinander getrennt liegen und dazwischen von niedersächsischem Gebiet umgeben sind. Für eine Baustelleneinrichtung heißt das: Jede Baustelle liegt in einem anderen Umfeld. In Bremen-Mitte steht sie auf einer Weserdüne mitten im dichten Altbestand. In Bremerhaven liegt sie wenige Dezimeter über dem Meeresspiegel hinter einem Deich.
Eine gute Planung beginnt deshalb mit dem Untergrund und der Zufahrt, bevor der erste Container steht. Wo stehen Büro, Mannschaft und Lager? Wie kommt ein Sattelzug hinein? Wo liegen Baustrom und Bauwasser? Diese Fragen klären wir mit Ihnen vorab, damit die Einrichtung nicht nach der ersten Woche umgebaut werden muss.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Naturräumlich reicht Bremen von den Wesermarschen über die Wümmeniederung bis zur Geest. Marschboden ist flach und weich, die Flächen liegen teils nur knapp über dem Wasserspiegel. Wer dort Container, Lagerflächen und Fahrwege anlegt, braucht tragfähige Aufstandsflächen und eine Lösung für Regenwasser. Auf der Geest, etwa in Teilen von Bremerhaven-Lehe, ist der Untergrund fester, dafür sind die Grundstücke oft schmaler.
Die Weser ist durchgehend Bundeswasserstraße und von den Gezeiten der Nordsee beeinflusst. Der Tidenhub in Bremen ist durch Ausbau und Vertiefung von etwa einem auf bis zu fünf Meter gestiegen. Bei Baustellen am Ufer wirkt sich das auf Lagerflächen, Zufahrten und Entwässerung aus. Die Planung muss den Wasserstand mitdenken.
Dazu kommen die Häfen, die mit mehr als 30 Quadratkilometern einen erheblichen Teil der Landesfläche einnehmen. Ehemalige Hafenflächen wie die Überseestadt werden als Wohn- und Gewerbequartier entwickelt. Dort entstehen große Baufelder mit viel Platz. Im gewachsenen Bestand von Bremen-Neustadt oder Bremen-Findorff ist es umgekehrt: Wenig Fläche, Reihenhäuser mit schmalen Straßen und Anwohner direkt am Zaun.

Wir legen fest, wo Container, Lagerflächen und Fahrwege stehen. Auf Marschboden prüfen wir mit Ihnen, ob eine Befestigung nötig ist. Auf Hafenflächen klären wir, welche Lasten der Boden trägt.
Büro-, Aufenthalts- und Lagercontainer werden so angeordnet, dass Wege kurz bleiben und die Rettungszufahrt frei ist. Sanitärlösungen planen wir passend zur Mannschaftsstärke.
Anschlusspunkte, Verteilung und Absicherung werden vor dem Aufbau abgestimmt. Bei Baustellen am Wasser gehört die Frage dazu, wo Leitungen verlaufen dürfen und wo sie gefährdet sind.
Bauzaun, Beschilderung und Absperrung richten sich nach der Umgebung. Am Weserufer gelten andere Anforderungen als in einer Wohnstraße in Bremen-Findorff.
Die Baustelle ist am ersten Tag nutzbar, weil Fläche, Anschlüsse und Zufahrt vorher geklärt sind.
Umbauten nach dem Start entfallen, wenn Untergrund und Wasserstand von Beginn an berücksichtigt wurden.
Rettungsweg, Lager und Container liegen so, dass der Betrieb auch in engen Quartieren funktioniert.
Sie haben eine feste Ansprechstelle für die Frage, was wo steht und warum.
→ Fahrwege und Aufstellflächen werden früh festgelegt. Wo der Untergrund es verlangt, wird eine tragfähige Befestigung eingeplant, bevor Lieferverkehr rollt.
→ Container werden gestapelt oder auf Nachbarflächen verlagert, sofern der Eigentümer zustimmt. Materialflächen werden in kleine Abschnitte geteilt und nach Bedarf beliefert.
→ Lager und Leitungen werden so gelegt, dass sie auch bei hohem Wasserstand erreichbar und trocken bleiben.
→ Anlieferungen werden mit Fahrzeit und Zufahrt je Standort geplant. Für beide Städte gibt es eigene Abläufe.
Neubauten in Baulücken oder Nachverdichtung in Stadtteilen wie Bremen-Findorff, bei denen Fläche knapp ist.
Hallen und Bürogebäude auf Flächen, die früher zum Hafen gehörten und heute als Quartier genutzt werden.
Vorhaben an Weser und Geeste, bei denen Wasserstand und Deichlinie die Planung bestimmen.
Neue Hallen und Lagerflächen in Bremerhaven und Bremen-Nord, wo große Fahrzeuge zufahren müssen.

Wir sehen uns Grundstück, Zufahrt und Untergrund an und klären, was der Bauherr schon festgelegt hat.
Container, Lager, Wege und Anschlüsse werden in einem Plan festgehalten und mit Ihnen besprochen.
Der Aufbau folgt dem Plan. Abweichungen, etwa durch Boden oder Wasserstand, werden gemeinsam entschieden.
Mit jedem Bauabschnitt prüfen wir erneut, ob Flächen und Zufahrten noch passen. Bei Bedarf ändern wir den Plan.
Wenn ein Mehrfamilienhaus in einer Seitenstraße von Bremen-Neustadt entsteht, dann steht dafür oft nur der Streifen vor dem Haus zur Verfügung. Die Einrichtung besteht dann aus einem Zaun, einer gestapelten Containeranlage und einem schmalen Lagerstreifen. Anlieferungen müssen getaktet werden, sonst blockiert ein Lkw die Straße.
Wenn dagegen auf einer früheren Hafenfläche gebaut wird, dann ist Platz vorhanden. Dort kommt es auf Tragfähigkeit, Wegeführung und die Trennung von Lieferverkehr und Fußgängern an. Beide Fälle verlangen eine andere Planung, obwohl sie im selben Land liegen.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Einrichtung wird mit Bauleitung und Gewerken abgestimmt. Wir klären, wann welches Gewerk Fläche braucht und wann Lagerplätze frei werden. So wächst die Einrichtung mit dem Baufortschritt mit.
Wenn Sie zusätzlich Zugangskontrolle, Anlieferungssteuerung oder Umweltkontrollen brauchen, lässt sich die Einrichtung darauf vorbereiten. Das spart später Umbauten am Zaun und an den Toren.
Eine große. Marsch und Niederungen sind flach und weich, die Geest in Teilen von Bremerhaven ist fester. Deshalb legen wir Fahrwege und Aufstellflächen früh fest und klären, ob eine Befestigung nötig ist.

Schildern Sie uns kurz Ihr Vorhaben. Wir melden uns und klären Fläche, Zufahrt und Anschlüsse mit Ihnen.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Bremen. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
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