
Wer in Bremen-Osterholz baut, bekommt selten eine leere Fläche. In Tenever stehen Wohnblocks mit bis zu 21 Etagen, in Blockdiek prägen die Großsiedlung der späten 1960er Jahre und zwei Hochhäuser das Bild, im alten Dorf an der Osterholzer Dorfstraße geht es kleinteilig zu. Kran, Container, Lager und Zufahrt müssen sich in diese Strukturen einfügen, ohne den Alltag der rund 37.600 Menschen im Stadtteil lahmzulegen.
Wir planen die Baustelleneinrichtung, bevor der erste Container kommt: Flächenplan, Zufahrten, Baustrom und Bauwasser, Bauzaun und Beschilderung. Ziel ist eine Ordnung auf dem Baufeld, die vom ersten Tag an trägt und mit dem Bauablauf mitwächst.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Der Stadtteil liegt etwa acht Kilometer östlich der Bremer Innenstadt auf einer Geestinsel, die von Marschland umgeben ist. Auf dem Geestrücken trägt der Boden Kranfundamente und Containerstellflächen meist ohne großen Aufwand. In den tiefer liegenden Bereichen ist der Untergrund weicher. In Blockdiek hält eine Entwässerungsanlage des Deichverbands den Grundwasserstand konstant. Lastverteilung und Baugrundangaben gehören deshalb früh in die Planung.
Die Siedlungen der 1960er und 1970er Jahre haben breite Abstände zwischen den Gebäuden, doch diese Flächen sind Grün, Wege und Stellplätze der Bewohner. Für Kranstandort, Materiallager und Baustraße wird um jeden Quadratmeter verhandelt. Was auf Rasen oder Pflaster steht, braucht Bodenschutz und eine klare Rückgabe nach Bauende.
Dazu kommt, dass Osterholz eine der wichtigsten archäologischen Fundregionen Bremens ist. An der Osterholzer Heerstraße und am Ehlersdamm wurden Hausgrundrisse, Vorratsgruben und Brunnen aus der Zeit vor Christi Geburt freigelegt. Wer dort Fundamente für Container oder Kran setzt, plant die Abstimmung mit der Bodendenkmalpflege von Anfang an ein.

Wir zeichnen Lager, Containeranlage, Kranstandort und Baustraße in einen Plan, der zum Grundstück passt. Zwischen Wohnhochhäusern achten wir besonders auf Schwenkbereiche über Gehwegen und Hauseingängen.
Büro-, Aufenthalts- und Sanitärcontainer stellen wir so, dass sie erreichbar sind, ohne Rettungswege oder Müllstandorte der Nachbarschaft zu blockieren.
Wir koordinieren die Anschlüsse mit dem Netzbetreiber, legen Verteiler für jedes Gewerk an. Leitungen führen wir sicher über oder unter Wegen hindurch.
Bauzaun, Schilder und Absperrungen stellen wir an der Grundstücksgrenze und an der Zufahrt auf. An Hauptachsen wie der Osterholzer Heerstraße stimmen wir die Verkehrsführung mit den zuständigen Stellen ab.
Die Baustelleneinrichtung steht vor Baubeginn fest und wird nicht erst auf der Fläche erfunden.
Bodenschutz und Rückbau sind Teil des Plans, sodass Grünflächen und Wege der Bewohner geordnet zurückgegeben werden.
Baustrom, Bauwasser und Container sind auf die Zahl der Gewerke abgestimmt.
Änderungen im Bauablauf fließen in den Flächenplan ein, statt zu Provisorien zu führen.
→ Wir prüfen Varianten mit kleinerem Kran, Lagern auf Abruf und Container in Etagenaufstellung, bis der Platz für alle Beteiligten reicht.
→ Lastverteilplatten, Schotterpolster oder Baggermatratzen werden nach Baugrundangaben eingeplant, bevor Kran und Container kommen.
→ Die Arbeiten an dieser Stelle ruhen, die Bodendenkmalpflege wird verständigt. Wir verlegen Lager oder Zufahrt, damit der übrige Bau weiterläuft.
→ Eine Einfahrt mit Sichtfeld, eine Wartefläche auf dem Grundstück und eine abgestimmte Beschilderung halten den Verkehr flüssig.
Arbeiten an Fassaden, Dächern und Technik der Großsiedlungen, bei denen das Baufeld zwischen bewohnten Gebäuden liegt.
Wohnbau zwischen Osterholzer Heerstraße und altem Dorf, wo Baustellen an bestehende Straßen und Nachbarhäuser grenzen.
Neu- und Umbauten an großen Schulen des Stadtteils, eingerichtet so, dass Pausenhof und Schulweg sicher getrennt bleiben.
Hallen und Bürobauten in den Gewerbegebieten mit Flächen für Großkran, Lager und Lkw-Wartezone.

Wir sehen uns Grundstück, Nachbarschaft, Zufahrten und vorhandene Anschlüsse an und klären Baugrund und Bodendenkmalfragen.
Kran, Container, Lager, Baustraße und Bauzaun kommen in einen Plan, der die Bauphasen abbildet.
Wir koordinieren Lieferung und Aufstellung, Anschlüsse für Strom und Wasser sowie die Verkehrssicherung.
Mit jedem Bauabschnitt wird der Plan fortgeschrieben, am Ende geben wir die Flächen geordnet zurück.
Liegt eine Fassadensanierung an einem Hochhaus mit vielen Wohnungen an, dann bleibt am Gebäude oft kaum Platz für Gerüst, Kran und Lager zugleich. Der Hauseingang muss offen bleiben, die Feuerwehrzufahrt ebenso. Daneben stehen die Stellplätze der Mieter.
In solchen Fällen teilen wir das Baufeld in Abschnitte, legen das Hauptlager auf eine abgestimmte Fläche am Rand und lassen nur so viel Material am Gebäude, wie die laufende Etappe braucht. Die Containeranlage wandert mit dem Abschnitt, Zufahrt und Rettungsweg bleiben unverändert.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Baustelleneinrichtung ist kein einmaliger Aufbau. Mit jedem Bauabschnitt ändern sich Lagerbedarf, Kranreichweite und Zufahrt. Wir passen den Plan an und halten ihn mit Bauleitung und Sicherheitskoordinator auf einem Stand.
Auf Wunsch verbinden wir die Einrichtung mit Anlieferungssteuerung, Bewachung und Sanitätsdienst. So entsteht in Bremen-Osterholz eine Baustelle, auf der Flächen, Wege und Verantwortlichkeiten zusammenpassen.
Das hängt von Größe und Lage ab. Wenn öffentliche Flächen beansprucht werden oder ein Kran über Gehwege schwenkt, brauchen Genehmigungen Zeit. Wir beginnen deshalb mit der Planung, sobald Bauablauf und Grundstück feststehen.

Schicken Sie uns Lageplan und Bauzeitenplan. Wir melden uns mit einem ersten Vorschlag für Flächen, Zufahrt und Container.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Bremen-Osterholz. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit