
Zwischen Großsiedlungen und Gewerbegebieten hat Osterholz Natur, die auf Bauarbeiten empfindlich reagiert. Alte Eichen und Buchen beherbergen seltene Käfer, Fledermäuse jagen über Feldern und Friedhof, Gräben entwässern das Marschland in Richtung Wümme. Wer hier baut, muss diese Werte kennen und schützen.
Unsere ökologische Baubegleitung übersetzt Auflagen aus Genehmigung und Fachgutachten in den Baustellenalltag. Wir kontrollieren Schutzzonen, dokumentieren Eingriffe, achten auf Boden und Wasser und sind Ansprechpartner für Bauleitung und Behörden.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Krietes Wald gilt als letzter Rest des alten Waldes in Osterholz und ist als FFH-Gebiet gemeldet. Grund ist vor allem der Eremit, ein seltener Käfer, der im Mulm alter Baumhöhlen lebt und hier sein größtes bekanntes Vorkommen in Bremen und im Nordwesten hat. Sieben Fledermausarten sind dort nachgewiesen. Baustellen in der Umgebung brauchen deshalb besondere Rücksicht auf Altbäume und Ruhezeiten.
Das Zentrum des Stadtteils liegt auf einer Geestinsel, ringsum ist Marschland. Das Hollerfleet entwässert die Marsch nordöstlich und mündet oberhalb von Borgfeld in die Wümme, westlich und südlich liegt das Ursprungsgebiet der Kleinen Wümme. In Blockdiek wird der Grundwasserstand durch eine Entwässerungsanlage gehalten. Wasserhaltungen und Einleitungen von Baustellen müssen in dieses System passen.
Die Osterholzer Feldmark ist rund 250 Hektar groß und wird landwirtschaftlich genutzt. Als Ausgleich für ein Tunnelbauvorhaben wurden dort ein Biotop und eine Fledermaushöhle angelegt. Auch der Osterholzer Friedhof, der größte Friedhof Bremens, ist mit seinem alten Baumbestand ein wichtiger Lebensraum am Rand von Baufeldern.

Wir markieren zu schützende Bäume, kontrollieren Wurzelschutz und Abstände und prüfen vor Fällungen auf Höhlen, Käfer und Fledermausquartiere.
Rodungen und laute Arbeiten legen wir in die zulässigen Zeiträume. Werden Tiere gefunden, informieren wir sofort die Fachgutachter und die Naturschutzbehörde.
Wir überwachen Wasserhaltungen, Einleitungen in Gräben und Fleete sowie Schutzmaßnahmen gegen Trübung und Schadstoffeintrag.
Oberboden wird getrennt gelagert, Verdichtung begrenzt und jede Maßnahme in Fotos und Protokollen für die Behörde festgehalten.
Auflagen aus der Genehmigung werden auf der Baustelle tatsächlich umgesetzt.
Konflikte mit Artenschutz und Gewässerschutz fallen früh auf und führen seltener zu Baustopps.
Die Dokumentation für die Behörde entsteht laufend und nicht erst am Ende.
Bauleitung und Gewerke haben eine Ansprechperson für alle Umweltfragen.
→ Vorher prüfen Fachleute die Höhlen auf Käfer und Fledermäuse. Oft lässt sich die Zufahrt verlegen, sonst wird die Fällung zeitlich und fachlich begleitet.
→ Absetzbecken und regelmäßige Sichtkontrolle verhindern, dass Schlamm in das Gewässer gelangt.
→ Feste Baustraßen, Lastverteilung und getrennte Oberbodenmieten schützen die Fläche, die nach dem Bau wieder bepflanzt wird.
→ Die Arbeiten an dieser Stelle ruhen, Gutachter und Behörde legen das weitere Vorgehen fest, der Rest der Baustelle läuft weiter.
Wohn- und Infrastrukturbauten am Übergang zu offener Landschaft und altem Baumbestand.
Baugruben mit Wasserhaltung in Bereichen mit hohem Grundwasser und Gräben in der Nähe.
Abriss und Sanierung von Gebäuden, an denen Fledermäuse oder Gebäudebrüter vorkommen können.
Vorhaben an Verkehrsachsen, bei denen Ausgleichsflächen angelegt und gepflegt werden.

Wir lesen Genehmigung, Fachgutachten und Ausgleichsplanung und sehen uns das Gelände an.
Schutzzonen, Zeitfenster für Rodungen und Kontrollpunkte für Boden und Wasser werden festgelegt.
Regelmäßige Begehungen, Abstimmung mit den Gewerken und Meldung von Abweichungen.
Alle Maßnahmen werden dokumentiert und der Behörde übergeben.
Grenzt ein Neubau an einen Bestand alter Laubbäume, dann können in deren Höhlen geschützte Käfer oder Fledermäuse leben. Gleichzeitig brauchen Kran, Lager und Baustraße Platz. Die Wurzeln reichen weit unter die geplanten Flächen.
Für solche Lagen legen wir mit den Gutachtern Schutzzonen fest, kontrollieren die Abstände während des Baus und begleiten jeden Eingriff in den Wurzelbereich. Rodungen und laute Arbeiten finden nur in den zulässigen Zeiten statt.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Ökologische Baubegleitung beginnt bei der Baustelleneinrichtung. Lager, Zufahrten und Wasserhaltung werden so geplant, dass sie Schutzzonen nicht berühren. Wir bringen die Umweltauflagen in den Flächenplan ein.
Auf Baustellen in Bremen-Osterholz arbeiten wir dabei mit Bauleitung, Fachgutachtern und Behörden zusammen. Unsere Umweltkontrollen liefern regelmäßige Berichte, damit alle denselben Stand haben.
Der Käfer lebt im Mulm alter Baumhöhlen. Seinetwegen wurde Krietes Wald als FFH-Gebiet gemeldet. In Krietes Wald hat er sein größtes bekanntes Vorkommen in Bremen. Baustellen in Bremen-Osterholz mit altem Baumbestand prüfen deshalb vor Fällungen, ob Höhlen besiedelt sind.

Senden Sie uns Genehmigung und Gutachten für Ihr Vorhaben in Bremen-Osterholz. Wir schlagen einen Plan für die Baubegleitung vor.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Bremen-Osterholz. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit