
Die Vahr ist eine stark durchgrünte Großsiedlung. Die Freiräume zwischen den Wohnzeilen wurden ab den 1950er Jahren als Parklandschaft angelegt, heute stehen dort alte Bäume, Hecken und Gebüsche. Dazu kommen Fleete, kleine Seen wie der Vahrer See am Aalto-Hochhaus und weite Rasenflächen.
Wer hier baut, greift in Lebensräume ein, die für Vögel und Fledermäuse wichtig sind. Unsere Umweltkontrollen in Bremen-Vahr begleiten die Baustelle so, dass Auflagen aus Bebauungsplan und Naturschutzrecht eingehalten werden und Bäume, Tiere und Gewässer keinen vermeidbaren Schaden nehmen.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Artenschutzgutachten zu Bebauungsplänen in der Gartenstadt Vahr haben in den Freiflächen zwischen den Zeilen 20 Brutvogelarten mit mindestens 58 Paaren festgestellt, überwiegend Gehölzbrüter. Bei Nachtkontrollen jagten dort Zwergfledermaus, Großer Abendsegler und Breitflügelfledermaus. Alle drei Fledermausarten sind streng geschützt. Gehölze dürfen deshalb nur außerhalb der Zeit vom 1. März bis 30. September gefällt werden, vorher sind Höhlenkontrollen sinnvoll.
Auch Greifvögel spielen eine Rolle. Bei einem geplanten Wohngebiet in der Gartenstadt Vahr zwischen Konrad-Adenauer-Allee, Ostpreußischer Straße und Kleingartengebiet stand die Frage im Mittelpunkt, wie sich die Planung auf den Sperber auswirkt. Das zeigt, wie genau Artenschutzbelange in der Vahr geprüft werden.
Wasser ist das zweite große Thema. Fleete wie das Mittelkampsfleet durchziehen den Stadtteil, das Grundwasser steht unter weichen Schichten gespannt an und kann bis etwa einen Meter unter Gelände steigen. Es gilt als schwach betonangreifend. Versickerung ist wegen der bindigen Auenlehme nur eingeschränkt möglich. Wasserhaltungen und Einleitungen in Fleete brauchen deshalb besondere Aufmerksamkeit.

Wir prüfen vor Fällungen, ob Höhlen oder Nester besetzt sind, achten auf die gesetzlichen Schonzeiten und überwachen den Schutz der Bäume, die stehen bleiben.
Auflagen aus Gutachten und Genehmigung wie Bauzeitenfenster, Ersatzquartiere oder Schutzzäune setzen wir auf der Baustelle um und dokumentieren sie.
Bei Wasserhaltung und Einleitung in Fleete überwachen wir Trübung und Mengen, kontrollieren Absetzbecken und achten auf sichere Lagerung von Kraftstoffen und Ölen.
Wir sorgen dafür, dass Oberboden getrennt gelagert, Fahrwege auf das Nötige begrenzt und entsiegelte Flächen so wiederhergestellt werden, wie es der Plan vorsieht.
Auflagen aus Bebauungsplan und Genehmigung werden nachweisbar eingehalten.
Baustopps durch Artenschutzverstöße werden vermieden.
Bäume und Gewässer, die erhalten bleiben sollen, überstehen die Bauzeit unbeschadet.
Bauherren haben eine lückenlose Dokumentation für Behörden und Öffentlichkeit.
→ Wir planen die Fällung vor Beginn der Schonzeit ein oder klären eine Ausnahme mit der Naturschutzbehörde, nachdem die Bäume auf Besatz geprüft wurden.
→ Wir überwachen die Wasserhaltung, prüfen die Einleitung in Kanal oder Fleet auf Trübstoffe und dokumentieren die Mengen für die Behörde.
→ Wir markieren Schutzzonen, kontrollieren sie bei jedem Rundgang und melden Verstöße sofort an die Bauleitung.
→ Wir achten darauf, dass Baustellenbeleuchtung gezielt nach unten strahlt und Leitstrukturen wie Hecken erhalten bleiben.
Neue Wohnhäuser auf Freiflächen mit altem Baumbestand, in denen Brutvögel und Fledermäuse vorkommen.
Bebauung früherer Parzellen oder Grünflächen, bei der Artenschutz und Nachbarschaft genau geprüft werden.
Vorhaben neben Gewässern wie dem Mittelkampsfleet, mit Einleitung von Niederschlags- oder Grundwasser.
Neugestaltung öffentlicher Grünzüge und Wege, bei der Gehölze, Boden und Tiere während der Arbeiten geschützt werden.

Wir lesen Bebauungsplan, Gutachten und Genehmigung und erstellen eine Liste aller Umweltauflagen für die Baustelle.
Schutzzonen, Fällzeiten, Kontrollen an Gewässern und Bauzeitenfenster werden mit der Bauleitung abgestimmt.
Wir kontrollieren regelmäßig vor Ort, weisen Beschäftigte ein und greifen ein, wenn Auflagen verletzt zu werden drohen.
Alle Kontrollen und Maßnahmen werden dokumentiert, sodass Bauherr und Behörde den Verlauf nachvollziehen können.
Entstehen in Bremen-Vahr neue Wohnhäuser zwischen bestehenden Zeilen und müssen dafür einige Bäume weichen, dann beginnt unsere Arbeit im Winter. Vor der Fällung prüfen wir die Bäume auf Höhlen und Nester und halten das Ergebnis fest. Die Bäume, die stehen bleiben, erhalten vor Baubeginn Schutzzäune.
Wird anschließend eine Baugrube ausgehoben und Grundwasser abgepumpt, dann kontrollieren wir die Einleitung in das nahe Fleet. In der Brutzeit gehen wir regelmäßig über das Baufeld und die Ränder, damit Nester in Hecken nicht durch Lager oder Fahrzeuge gestört werden.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Viele Umweltauflagen betreffen den Bauablauf direkt: Fällzeiten bestimmen den Baubeginn, Schutzzonen die Lage von Lager und Kran. Wir stimmen uns deshalb früh mit Einrichtungsplanung und Bauleitung ab.
In Bremen-Vahr, wo fast jedes Baufeld an Grünflächen grenzt, ist diese Abstimmung besonders wichtig. Eine Baustelle, die Umweltbelange von Anfang an einplant, vermeidet spätere Umplanungen und Konflikte mit Nachbarn und Behörden.
Gutachten zu Bebauungsplänen in der Vahr nennen vor allem Brutvögel in Gehölzen sowie Zwergfledermaus, Großen Abendsegler und Breitflügelfledermaus. Auch der Sperber war bei einem Wohngebiet in der Gartenstadt Thema. Welche Arten auf Ihrer Fläche relevant sind, ergibt sich aus dem jeweiligen Gutachten.

Schicken Sie uns Bebauungsplan, Gutachten oder Genehmigung. Wir zeigen Ihnen, welche Kontrollen Ihre Baustelle braucht.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Bremen-Vahr. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
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