
In der Vahr wird vor allem im Bestand gebaut. Die Gartenstadt Vahr mit rund 2.200 Wohnungen und die Neue Vahr mit rund 11.800 Wohnungen stammen aus den 1950er und frühen 1960er Jahren. Wer dort modernisiert, arbeitet meist in Häusern, in denen weiter gewohnt wird, oder setzt Neubauten zwischen bewohnte Zeilen.
Operative Baulogistik heißt hier: Leute auf der Baustelle, die Material annehmen, es geschützt lagern, in Treppenhäuser und Geschosse verteilen und Abfälle getrennt abfahren lassen. Für Bauherren in Bremen-Vahr bedeutet das weniger Leerlauf bei den Gewerken und weniger Belastung für die Bewohner.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Ein großer Teil der Arbeit findet in bewohnten Gebäuden statt. Treppenhäuser, Aufzüge und Kellerflure werden zugleich von Mietern genutzt. Material muss so transportiert werden, dass Fluchtwege frei bleiben, Wände und Böden geschützt sind und am Abend nichts im Hausflur zurückbleibt.
Neben viergeschossigen Zeilen stehen Hochhäuser, darunter das denkmalgeschützte Aalto-Hochhaus an der Berliner Freiheit. In hohen Gebäuden entscheidet die Logistik über Aufzugszeiten, Lagerplätze je Geschoss und die Frage, wie Bauschutt aus den oberen Etagen nach unten kommt.
Beim Erdbau fallen in der Vahr unterschiedliche Böden an. Bebauungspläne nennen Auffüllungen, weiche Schluffe und Tone sowie Hinweise auf schlackehaltiges Unterbaumaterial auf früheren Sportflächen. Solches Aushubmaterial ist nach den Regeln für mineralische Abfälle zu trennen und zu verwerten. Die Entsorgungslogistik muss das vor Ort sauber auseinanderhalten.

Wir nehmen Lieferungen an, prüfen Menge und Zustand und führen ein Lager, aus dem jedes Gewerk weiß, wo sein Material liegt.
Material kommt wohnungsweise an den Einbauort. Wir schützen Treppen und Aufzüge, belegen Aufzüge nur in abgestimmten Zeiten und räumen Flure täglich frei.
Bauschutt, Holz, Dämmstoffe, Folien und Aushub werden getrennt gesammelt. Wir steuern die Abfuhr der Mulden und halten die Nachweise bereit.
Baustraßen, Zuwege und Hauseingänge werden laufend gereinigt. So bleibt die Siedlung begehbar, auch wenn nebenan gebaut wird.
Fachkräfte arbeiten an ihrem Gewerk statt Material zu suchen oder zu tragen.
Bewohner finden Treppenhaus, Aufzug und Hauseingang sauber und frei vor.
Abfälle sind getrennt und dokumentiert, Nachweise liegen bei Bedarf vor.
Weniger Schäden an Material und Gebäude, weil Lager und Transportwege geplant sind.
→ Wir vereinbaren feste Zeiten für Materialfahrten, polstern die Kabine aus und halten außerhalb dieser Zeiten den Aufzug für die Bewohner frei.
→ Wir liefern in Tagesmengen je Wohnung aus einem Lager am Gebäude und holen Reste am gleichen Tag wieder ab.
→ Der Haufen wird abgetrennt und gekennzeichnet. Wir veranlassen die Beprobung, bevor er mit sauberem Boden vermischt oder abgefahren wird.
→ Ein Tagesplan je Gebäude legt fest, wer wann welche Treppe nutzt. Wir sorgen dafür, dass Material erst kommt, wenn der Vorgänger fertig ist.
Leitungen, Bäder und Küchen werden Wohnung für Wohnung erneuert, während die Mieter im Haus bleiben.
Fassade, Fenster oder Technik in vielgeschossigen Gebäuden, bei denen Aufzugsplanung und Geschosslager den Takt bestimmen.
Punkthäuser zwischen bestehenden Zeilen, deren vorgefertigte Elemente in genauer Reihenfolge angeliefert und zwischengelagert werden.
Abbruch nicht mehr genutzter Gebäudeteile, etwa früherer Schultrakte, mit getrennter Entsorgung und anschließender Neubebauung.

Wir erfassen Gebäude, Wohnungszahl, Gewerke, Materialmengen und Abfallarten und sehen uns Treppenhäuser und Aufzüge an.
Lagerplätze, Transportwege, Aufzugszeiten und die Zahl der Logistikkräfte werden je Bauabschnitt festgelegt.
Unsere Kräfte nehmen Material an, verteilen es, trennen Abfälle und halten Wege sauber.
Nach jedem Gebäude räumen wir Lager und Schutz ab und übertragen den Ablauf auf den nächsten Abschnitt.
Werden in Bremen-Vahr in einer viergeschossigen Zeile Fenster und Bäder erneuert, dann richten wir am Giebel ein kleines Lager ein. Jeden Morgen stellen wir für die Wohnungen des Tages Fenster, Fliesen und Sanitärteile bereit und bringen sie zur vereinbarten Zeit in die Geschosse.
Fällt Altmaterial an, dann wird es noch am selben Tag nach Sorten getrennt in die Mulden am Lager gebracht. Ist ein Treppenhaus fertig, dann bauen wir den Schutz ab, reinigen und übergeben es an den Hausmeister, bevor die Kolonne zur nächsten Treppe weiterzieht.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die operative Logistik setzt um, was Einrichtungsplan und Liefersteuerung vorgeben. Sie meldet zurück, wenn Lagerflächen knapp werden oder Zeitfenster nicht zum Bauablauf passen.
Gerade in der Vahr, wo viele Zeilen nacheinander modernisiert werden, lohnt sich ein fester Ablauf. Was im ersten Gebäude funktioniert, wird für die nächsten übernommen und nur dort angepasst, wo Zuschnitt oder Zugang anders sind.
Mit festen Zeiten, geschützten Wegen und kleinen Mengen. Wir bringen jeden Tag nur das Material in die Geschosse, das dort verbaut wird, polstern Aufzug und Treppen ab und räumen den Flur abends wieder frei. In Bremen-Vahr ist das bei Modernisierungen die Regel.

Beschreiben Sie uns Gebäude, Gewerke und Bauzeit. Wir planen Lager, Personal und Entsorgung für Ihren Bauabschnitt.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Bremen-Vahr. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit