
Wer Material nach Bremen-Vahr bringt, hat einen kurzen Draht zur Autobahn: Die Abfahrt „Bremen-Vahr“ der A 27 führt über die Richard-Boljahn-Allee direkt in den Stadtteil. Danach wird es eng. Breite Alleen wie die Kurt-Schumacher-Allee tragen die Straßenbahn, die Wohnstraßen dahinter sind schmal und gesäumt von parkenden Autos.
Unser Logistik-Management plant, wann welches Fahrzeug über welche Route an die Baustelle kommt, wo es hält und wie lange es dort steht. So bleiben Allee, Haltestelle und Wohnstraße frei und das Material ist da, wenn die Gewerke es brauchen.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Haupterschließung läuft über wenige Achsen: Konrad-Adenauer-Allee, Julius-Brecht-Allee, Kurt-Schumacher-Allee und Geschwister-Scholl-Straße. Auf der Kurt-Schumacher-Allee fährt seit 1967 die Straßenbahnlinie 1, dazu kommen mehrere Buslinien in die Gartenstadt und in die Neue Vahr Nord. Ein Lkw, der dort zum Entladen hält, blockiert schnell den öffentlichen Verkehr.
Stellplätze sind in der Vahr seit jeher knapp. Beim Bau der Neuen Vahr wurde nur für einen Teil der Wohnungen ein Stellplatz geschaffen. Wartende Lieferfahrzeuge finden daher kaum Raum. Jede Fehlplanung bei der Ankunftszeit erzeugt Rückstau in den Wohnstraßen.
Rund um die Berliner Freiheit und an der Eislebener Straße finden Wochenmärkte statt, an vielen Straßen liegen Schulen und Kitas. Lieferzeiten müssen Markttage, Schulbeginn und Berufsverkehr berücksichtigen, damit Baustellenverkehr und Alltag des Stadtteils nicht aufeinandertreffen.

Wir legen fest, über welche Allee jede Fahrzeugklasse fährt, wo gewendet wird und welche Wohnstraßen gemieden werden. Fahrer erhalten den Plan vor ihrer ersten Fahrt.
Lieferanten buchen feste Fenster. Die Stunden vor Schulbeginn meiden wir. Verteilt werden die Fenster so, dass nie mehr Fahrzeuge kommen, als Halteflächen frei sind.
Für Halteverbote, Sondernutzungen und Schwertransporte bereiten wir Anträge vor und sprechen Engstellen an Haltestellen früh mit den zuständigen Stellen ab.
Anwohner erfahren rechtzeitig, wann Betonpumpe, Kran oder Schwertransport kommen. Das senkt Beschwerden und hält Zufahrten zu Garagen frei.
Straßenbahn und Busse fahren ungestört, weil kein Lieferfahrzeug ihre Spur zustellt.
Material kommt in der Reihenfolge des Einbaus an und muss seltener zwischengelagert werden.
Gut informierte Anwohner reagieren gelassener auf den Baustellenverkehr.
Wartezeiten von Fahrzeugen und Kolonnen sinken, weil jede Lieferung ein festes Fenster hat.
→ Wir verlegen das Entladen in eine Nebenstraße oder auf das Grundstück und takten die Lieferungen so, dass kein Fahrzeug in der Fahrspur der Bahn wartet.
→ Ein gemeinsamer Lieferkalender zeigt alle gebuchten Fenster. Doppelbelegungen fallen auf, bevor die Fahrzeuge losfahren.
→ Große Lieferungen planen wir an anderen Tagen ein. Kleinmengen kommen in Fahrzeugen, die auch bei vollem Straßenraum halten können.
→ Wir nennen einen Warteplatz außerhalb der Siedlung und rufen das Fahrzeug erst ab, wenn die Entladefläche frei ist.
Fenster, Dämmung und Balkone für viele Wohnungen nacheinander, mit täglichem Materialfluss in bewohnte Straßen.
Neue Wohnhäuser auf Freiflächen zwischen bestehenden Zeilen, erreichbar nur über Wohnstraßen mit wenig Halteraum.
Arbeiten rund um die Berliner Freiheit, wo Lieferverkehr, Marktbetrieb und Besucher sich den Raum teilen.
Erweiterungen und Sanierungen an Bildungseinrichtungen, bei denen Lieferungen um Bring- und Abholzeiten herum geplant werden.

Wir fahren die Routen ab, prüfen Kurvenradien, Haltestellen und Engstellen und halten mögliche Halteflächen fest.
Routen, Zeitfenster, Warteplätze und Anträge werden in einem Konzept gebündelt, das alle Gewerke erhalten.
Wir vergeben Fenster, rufen Fahrzeuge ab und lösen Konflikte, bevor sie auf der Straße entstehen.
Ändert sich der Bauablauf, passen wir Fenster und Routen an und informieren Lieferanten und Nachbarn.
Liegt eine Baustelle in Bremen-Vahr an einer Wohnstraße der Neuen Vahr, die von der Kurt-Schumacher-Allee abzweigt, dann führt der Routenplan die Lkw über die A 27 und die Richard-Boljahn-Allee heran. Gewendet wird nicht in der Siedlung, sondern an einem festgelegten Punkt an der Hauptachse.
Steht eine Betonage an, dann bekommt sie ein eigenes Fenster außerhalb des Schulbeginns. Die Nachbarn erhalten einige Tage vorher einen Aushang. Fahrmischer warten außerhalb und werden einzeln abgerufen, sodass nie mehr als ein Fahrzeug in der Wohnstraße steht.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Liefersteuerung baut auf dem Einrichtungsplan auf: Nur wo Entladefläche und Lager feststehen, lassen sich Zeitfenster sinnvoll vergeben. Umgekehrt zeigt die Logistik, ob eine Fläche für die geplanten Mengen reicht.
In Bremen-Vahr arbeiten oft mehrere Baustellen gleichzeitig in einer Nachbarschaft, etwa bei Modernisierungen mehrerer Zeilen. Wir koordinieren dann die Lieferungen über die Baufelder hinweg, damit sich Fahrzeuge in den Wohnstraßen nicht gegenseitig behindern.
Meist die A 27 bis zur Abfahrt „Bremen-Vahr“ und dann die Richard-Boljahn-Allee. Von dort geht es über die großen Alleen weiter. Welche Straße zuletzt befahren wird, hängt vom Baufeld ab, das legen wir im Routenplan für jede Baustelle fest.

Nennen Sie uns Baufeld, Bauzeit und die größten Liefermengen. Wir entwerfen ein Logistik-Management, das zur Lage im Stadtteil passt.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Bremen-Vahr. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit