
Ein Betonmischer, der auf der Schwachhauser Heerstraße wartet, hält nicht nur die eigene Baustelle auf. Hinter ihm stehen Busse, Lieferwagen für die Geschäfte und unter Umständen eine Straßenbahn. In Bremen-Schwachhausen teilen sich Baufahrzeuge den Straßenraum mit vier Straßenbahnlinien, mehreren Buslinien und dichtem Anwohnerverkehr.
Unser Logistik-Management sorgt dafür, dass jede Lieferung ein Zeitfenster hat und eine Route, die zum Stadtteil passt. Wir bündeln Anlieferungen, legen Wartezonen fest und stimmen die Abläufe mit Nachbarschaft, Behörden und Gewerken ab.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Haupterschließung läuft über wenige Achsen: Parkallee, Schwachhauser Heerstraße, Kurfürstenallee, Kirchbachstraße und Hollerallee. Auf mehreren davon fahren die Straßenbahnlinien 1, 4, 6 und 8. Ein falsch geparkter Sattelzug an der Haltestelle kann den Takt einer ganzen Linie stören.
Für den Fernverkehr ist die A 27 mit den Anschlussstellen Vahr und Horn-Lehe der naheliegende Zugang. Von dort führen die Wege über Kurfürstenallee oder Bürgermeister-Spitta-Allee in die Wohnquartiere. Welche Route ein Lkw nimmt, hängt von Gewicht, Länge und Wendemöglichkeit am Ziel ab.
Dazu kommen feste Termine im Viertel: Wochenmärkte am Benqueplatz und an der H.-H.-Meier-Allee, Schulbeginn an zahlreichen Grund- und weiterführenden Schulen, Kundenverkehr in den Einkaufsstraßen an Wachmannstraße und Heerstraße. Ein Lieferplan, der diese Zeiten kennt, vermeidet Ärger mit der Nachbarschaft.

Wir erfassen Mengen, Gewerke und Bauphasen und leiten daraus ab, wann welche Fahrzeuge kommen. Das Konzept berücksichtigt Haltestellen, Einbahnstraßen und Engstellen auf dem Weg zum Grundstück.
Jede Lieferung bekommt einen Slot. Großfahrzeuge legen wir in Zeiten mit wenig Verkehr, kleinere Lieferungen verteilen wir so, dass nie zwei Fahrzeuge gleichzeitig vor dem Tor stehen.
Wir geben Fahrern eine verbindliche Anfahrt ab der Autobahn vor und benennen einen Ort, an dem sie warten können, ohne Wohnstraßen oder Haltestellen zu blockieren.
Anwohner, Praxen und Geschäfte in der Nachbarschaft erhalten rechtzeitig Hinweise auf Großlieferungen. Feste Ansprechpartner nehmen Rückmeldungen auf und passen den Plan an.
Material kommt erst, wenn es verbaut wird. So bleiben Lagerflächen frei.
Wartezeiten für Fahrer und Gewerke sinken spürbar.
Straßenbahn, Busse und Anwohner werden möglichst wenig gestört.
Beschwerden aus der Nachbarschaft lassen sich früh auffangen.
→ Feste Slots, die wir täglich mit den Gewerken abgleichen, verhindern das Aufeinandertreffen. Wer zu früh kommt, wartet in der benannten Zone.
→ Wir wählen Halteplätze außerhalb des Gleisbereichs und legen Großlieferungen in Zeiten mit dünnerem Takt.
→ Der Lieferkalender kennt diese festen Zeiten. Betroffene Lieferungen verschieben wir um einige Stunden oder auf einen anderen Tag.
→ Wir prüfen die Strecke vorher, bestellen kleinere Fahrzeuge oder planen eine Umladung an einem geeigneten Punkt außerhalb des Wohnquartiers.
An Heerstraße und Wachmannstraße läuft Kundenverkehr weiter. Lieferungen müssen sich in die Ruhezeiten der Geschäfte einfügen.
Neubauten nach neuen Bebauungsplänen erzeugen über Monate viele Lieferungen in Straßen, die dafür nie gebaut wurden.
Bauen neben dem Unterricht verlangt Lieferfenster außerhalb der Schulwegzeiten und klare Trennung von Kindern und Fahrzeugen.
Rettungszufahrten und Patientenverkehr haben Vorrang. Die Anlieferung wird darum herum geplant.

Wir sammeln Lieferumfänge aller Gewerke und ordnen sie den Bauphasen zu.
Anfahrt, Wendemöglichkeit, Halteverbote und Haltestellen werden vor Ort angesehen und dokumentiert.
Jede Lieferung erhält Zeitfenster, Route und Abladeort. Feste Termine im Stadtteil fließen ein.
Wir gleichen den Plan mit dem Baufortschritt ab und informieren Lieferanten über Änderungen.
Liegt eine Baustelle an einer Straße mit Straßenbahnverkehr, dann legen wir Beton- und Stahllieferungen in die frühen Morgenstunden nach Absprache mit der Behörde. Kleinere Fahrzeuge für Ausbaumaterial verteilen wir über den Tag. Jeder Fahrer erhält vorab Route, Uhrzeit und Ansprechpartner.
Grenzt das Grundstück an eine Schule, dann sperren wir die Zeit um Unterrichtsbeginn und -ende für Lkw. Kündigt sich ein Engpass an, etwa weil ein Lieferant verspätet ist, verschieben wir den nächsten Slot, statt zwei Fahrzeuge gleichzeitig in die Straße zu lassen.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Lieferslots bauen auf den Flächen auf, die in der Baustelleneinrichtung festgelegt wurden. Ohne Abladezone und Lagerplatz nützt auch ein sorgfältiger Zeitplan wenig.
Vor Ort setzt die operative Baulogistik den Plan um: Personal nimmt die Lieferung an, Stapler oder Kran bringen das Material an den Einbauort. Am Tor prüft die Zugangskontrolle, ob Fahrzeug und Slot zusammenpassen.
In der Regel über die A 27 und die Anschlussstellen Vahr oder Horn-Lehe, dann über die großen Achsen bis kurz vor das Ziel. Die genaue Strecke legen wir je Baustelle fest, abhängig von Fahrzeuglänge, Gewicht und Wendemöglichkeit.

Nennen Sie uns Bauvorhaben, Bauzeit und beteiligte Gewerke. Wir schlagen Ihnen einen Slotplan und passende Routen vor.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Bremen-Schwachhausen. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit