
Rund 147.000 Reisende und Besucher zählt der Bremer Hauptbahnhof an einem Tag. Vor seinem Gebäude laufen die Straßenbahnlinien 1, 4, 5, 6, 8 und 10 zusammen, nebenan halten Stadt- und Regionalbusse, Taxis und seit 2024 die Fernbusse. Jeder Lastwagen, der eine Baustelle in Bremen-Bahnhofsvorstadt beliefert, fädelt sich in diesen Verkehr ein.
Unser Logistik-Management plant deshalb nicht nur, was wann geliefert wird, sondern auch auf welchem Weg und in welchem Zeitfenster. Lieferanten bekommen feste Slots, Anfahrtsbeschreibungen und einen Ansprechpartner, der Verspätungen auffängt, bevor der Lkw im Halteverbot steht.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Morgens prägen Pendler den Ortsteil. Wer aus dem Zug steigt, geht zu Fuß Richtung Innenstadt, zu den Behörden in den Hochhäusern oder zur nächsten Haltestelle. In dieser Zeit sind Gehwege und Überwege voll. Lieferverkehr auf dem Gehweg ist dann kaum möglich. Viele Lieferungen gehören deshalb in den späten Vormittag oder frühen Nachmittag.
Abends wechselt das Bild. Der Breitenweg und seine Seitenstraßen sind eine Ausgehmeile mit Gaststätten, Diskotheken und Kiosken. Wer hier nachts anliefert, trifft auf Gäste und auf Anwohner, die schlafen wollen. Lärmintensive Entladungen planen wir deshalb so, dass sie weder das Nachtleben noch die Nachtruhe unnötig berühren.
Die Hochstraße Breitenweg nimmt rund 25.000 Fahrzeuge am Tag auf, ist aber als Kraftfahrstraße für Baustellenanlieferungen ohne Haltemöglichkeit. Wer zu einem Grundstück in Bremen-Bahnhofsvorstadt will, muss unten fahren, zwischen Bussen, Taxis und Straßenbahnen. Eine Anfahrtsroute, die vorher festgelegt ist, spart dort viel Zeit.

Jede Lieferung bekommt ein Zeitfenster. Wir verteilen die Slots so, dass sich keine Lastwagen vor der Baustelle stauen und Spitzen im Bahnhofsverkehr gemieden werden.
Fahrer erhalten eine Beschreibung, über welche Straßen sie anfahren, wo sie warten dürfen und wo nicht. So vermeiden wir Suchfahrten um den Bahnhofsplatz.
Läden, Gastronomie und Büros im Umfeld erfahren rechtzeitig, wann laute oder sperrige Lieferungen kommen. Wir sammeln Rückmeldungen und passen Zeiten an, wo es geht.
Wenn mehrere Firmen gleichzeitig Material brauchen, legen wir die Reihenfolge fest. Ein gemeinsamer Lieferkalender zeigt allen Beteiligten, wer wann an der Reihe ist.
Lastwagen stehen kürzer vor der Baustelle und halten den Verkehr weniger auf.
Lieferungen kommen dann, wenn Kran und Personal bereit sind.
Nachbarn und Gewerbe im Umfeld erleben weniger Störungen.
Die Bauleitung hat einen Überblick über alle Bewegungen an der Baustelle.
→ Betonagen werden in ruhigere Stunden gelegt, Fahrzeuge in Abständen abgerufen und der Standplatz vorher mit der Verkehrsbehörde abgestimmt.
→ Klare Anfahrtsbeschreibung, ein Wartepunkt außerhalb des Ortsteils und ein Telefonkontakt, der den Lkw abruft, sobald die Fläche frei ist.
→ Nachtlieferungen gibt es nur, wo sie genehmigt und nötig sind. Die Nachbarschaft wird vorher informiert und weiß, an wen sie sich wenden kann.
→ Der zentrale Lieferkalender zeigt Überschneidungen sofort, wir verschieben eine der Lieferungen, bevor sie losfährt.
Viele Gewerke arbeiten gleichzeitig in 16 Etagen, Material muss in kleinen Mengen und eng getaktet nach oben.
Grundstücke am zentralen Umsteigepunkt, an dem Straßenbahn, Bus und Taxi zusammenkommen.
Umbauten am Breitenweg, bei denen Lieferzeiten auf Gaststätten, Diskotheken und Nachtruhe abgestimmt werden.
Behördenbauten, die während der Arbeiten in Betrieb bleiben und Besucherverkehr haben.

Wir sammeln, welche Gewerke wann welches Material brauchen und wie es angeliefert wird.
Anfahrtsrouten, Wartepunkte und Lieferzeiten werden mit Verkehrslage und Nachbarschaft abgestimmt.
Alle Firmen buchen ihre Slots in einem gemeinsamen Kalender. Wir prüfen Überschneidungen und bestätigen.
Während der Bauzeit rufen wir Fahrzeuge ab, fangen Verspätungen auf und passen den Plan an den Baufortschritt an.
Liegt eine Baustelle in Bremen-Bahnhofsvorstadt an einer Straße, durch die eine Straßenbahn fährt, dann darf ein Lastwagen dort meist nur kurz halten. Wir planen die Lieferung so, dass Entladen und Abfahren in ein kurzes Fenster passen. Material lassen wir vorher auf Paletten so packen, dass der Kran ohne Umladen heben kann.
Kommen Fertigteile aus einem Werk außerhalb, dann warten die Fahrzeuge auf einer abgesprochenen Fläche außerhalb des Ortsteils. Erst wenn die Ladezone frei ist, rufen wir den nächsten Lkw ab.
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Die Ladezone und der Kranstandort kommen aus der Baustelleneinrichtung. Darauf baut der Lieferplan auf. Ändert sich die Einrichtung, etwa weil ein Gerüst wächst, passen wir die Slots an.
Vor Ort setzt die operative Baulogistik den Plan um: Sie nimmt Material an, verteilt es auf die Geschosse und meldet zurück, was angekommen ist.
Meist außerhalb der Pendlerspitzen am Morgen und am späten Nachmittag. In Bremen-Bahnhofsvorstadt sind die Gehwege dann voll und die Haltestellen stark genutzt. Welche Fenster für Ihre Straße passen, legen wir anhand von Verkehr, Nachbarschaft und Genehmigung fest.

Erzählen Sie uns, welche Gewerke wann liefern. Wir entwerfen einen Lieferplan für Ihre Baustelle in Bremen-Bahnhofsvorstadt.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Bremen-Bahnhofsvorstadt. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit