
Die Gartenstadt Vahr ist ein Wohnort. Zwischen den Zeilenbauten liegen Wohnwege, Garagenhöfe und schmale Anliegerstraßen, auf denen sich Busse, Lieferdienste, Müllfahrzeuge und parkende Autos die Fläche teilen. Ein Lkw mit Fertigteilen oder ein Betonmischer, der zur falschen Zeit kommt, steht hier schnell im Weg.
Unser Logistik-Management für Bremen-Gartenstadt Vahr legt fest, wann welche Lieferung kommt, über welchen Weg sie anfährt und wo sie entladen wird. Wir vergeben Zeitfenster, planen Routen über die Hauptstraßen und stimmen den Takt mit dem Bauablauf und mit den Abläufen der Nachbarschaft ab.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Von außen ist der Stadtteil gut erreichbar: über die Autobahn A 27 mit der Abfahrt Bremen-Vahr und die Richard-Boljahn-Allee, aus Horn-Lehe über die Bürgermeister-Spitta-Allee, aus Sebaldsbrück über die Vahrer Straße. Innen tragen die Konrad-Adenauer-Allee und die Julius-Brecht-Allee den Verkehr. Die letzten Meter zum Baufeld führen aber durch Wohnstraßen, die nie für Baustellenverkehr gedacht waren.
Stellplätze sind in der Gartenstadt knapp. Bei der Nachverdichtung wurden neue Plätze am Straßenrand geplant und Garagen abgebrochen, der Beirat bat um Zwischenlösungen für die Bauphase. Jeder Lkw, der auf eine Lücke wartet, verschärft diese Lage. Ein Halteplatz für die Entladung muss deshalb vorher gesichert sein.
Im Ortsteil lebt die im Schnitt älteste Bewohnerschaft der Vahr, dazu kommen Schulwege, eine Kindertagesstätte an der Epiphanias-Kirche und Buslinien wie die 21, 23 und 25. Lieferungen sollten nicht in die Zeiten fallen, in denen Kinder unterwegs sind. Rangieren auf Gehwegen gehört nicht in den Plan.

Wir erfassen Gewerke, Mengen und Bauphasen und leiten daraus ab, wie viele Lieferungen pro Tag die Wohnstraße aufnehmen kann. Das Konzept zeigt Anfahrtswege, Halteplätze und Umschlagflächen.
Lieferanten buchen feste Slots. So kommen Betonmischer, Fertigteile und Stückgut nacheinander statt gleichzeitig. Auf der Anliegerstraße bildet sich so keine Schlange.
Wir geben jedem Lieferanten eine Anfahrt über die A 27 und die großen Alleen vor. Enge Wohnwege und Wendehämmer, in denen ein Sattelzug nicht drehen kann, sind in der Routenbeschreibung ausgeschlossen.
Halteverbote, Sondernutzungen und Hinweise an die Anwohner bereiten wir vor. Ändert sich der Takt, informieren wir rechtzeitig, damit niemand morgens vor einem zugestellten Garagenhof steht.
Weniger Wartezeit für Lieferanten und weniger Stillstand auf dem Baufeld.
Planbarer Verkehr in Wohnstraßen, die sonst schnell zugestellt sind.
Weniger Beschwerden, weil die Nachbarschaft weiß, wann es laut und eng wird.
Ein Ansprechpartner für Lieferanten, Gewerke und Anwohner.
→ Mit festen Zeitfenstern und einem gesicherten Halteplatz wartet kein Lkw auf der Straße. Wer außerhalb seines Slots kommt, wird auf einen späteren Termin verwiesen.
→ Wir takten die Fertigteillieferungen nach dem Montageplan und halten Platz für das nächste Fahrzeug frei, während das vorherige noch entladen wird.
→ Entladung findet an Stellen statt, die den Linienverkehr nicht behindern. Wo das nicht geht, planen wir kurze Fenster außerhalb der dichtesten Zeiten.
→ Wir planen die Halteplätze für Lieferungen so knapp wie möglich und stimmen mit dem Bauherrn ab, welche Zwischenlösung für die Anwohner angeboten wird.
Punkthäuser aus seriell vorgefertigten Teilen, bei denen viele Bauteile in kurzer Zeit angeliefert und montiert werden.
Massivbauten mit Erdaushub, Betonagen und einer Bauzeit von rund zwei Jahren, deren Verkehr über Monate durch das Quartier läuft.
Bäder, Leitungen und Böden in Häusern aus den 1950er-Jahren, bei denen Material in kleinen Mengen und in vielen Fahrten kommt.
Neuordnung von Parkflächen und Wegen, bei der Baustellenfahrzeuge und Anwohnerverkehr dieselbe Straße nutzen.

Wir sammeln Bauzeitenplan, Mengen und Lieferanten und prüfen vor Ort, welche Straße wie viel Verkehr verträgt.
Anfahrten über die Hauptachsen, Halteplätze und ein Raster für Zeitfenster werden festgelegt und allen Lieferanten mitgeteilt.
Wir bestätigen Buchungen, verschieben Lieferungen bei Verzug und halten Gewerke und Anwohner über Änderungen auf dem Laufenden.
Wartezeiten und Störungen werden notiert. Daraus passen wir Taktung und Routen für die nächste Bauphase an.
Wird in der Gartenstadt ein Neubau aus vorgefertigten Modulen montiert, dann hängt der Tag an der Reihenfolge der Lieferungen. In diesem Fall bekommt jedes Fahrzeug ein Zeitfenster und eine Anfahrt über die Hauptstraße. Der Halteplatz am Baufeld ist vorher abgesperrt, damit kein parkendes Auto die Entladung verhindert.
Fällt in dieselbe Woche eine Betonage, dann legen wir sie auf einen Tag ohne Fertigteile. Betonmischer und Pumpe bekommen einen eigenen Platz, die Anwohner der betroffenen Straße erhalten vorab einen Hinweis mit Uhrzeit.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Baustelleneinrichtung bestimmt, wo Lieferungen entladen werden und wo Material liegen darf. Das Logistik-Management füllt diesen Rahmen mit Uhrzeiten und Wegen.
Vor Ort setzt die operative Baulogistik den Plan um: Einweiser empfangen die Fahrzeuge, Staplerfahrer verteilen die Ware. Die Baustellensicherheit kontrolliert, wer auf das Gelände fährt. In Bremen-Gartenstadt Vahr hängt an dieser Kette, ob die Wohnstraße frei bleibt.
Wir legen die Anfahrt über die A 27 mit der Abfahrt Bremen-Vahr und die großen Alleen fest. Erst auf den letzten Metern geht es in die Wohnstraße. Welche das ist, hängt vom Baufeld ab und steht in der Routenbeschreibung für die Lieferanten.

Senden Sie uns Bauzeitenplan und Lieferantenliste. Wir zeigen Ihnen, wie Anfahrt, Zeitfenster und Halteplätze für Ihr Vorhaben aussehen können.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Bremen-Gartenstadt Vahr. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit