
Ein Betonmischer, der an der falschen Ecke wartet, blockiert in Bremen-Blockdiek schnell eine ganze Wohnstraße. Der Ortsteil hängt verkehrlich an einer einzigen großen Achse, der vierspurigen Ludwig-Roselius-Allee, von der die Quartiersstraßen abzweigen. Dazu kommen die Straßenbahnlinie 1, Buslinien, Radfahrer und ein dicht bewohntes Umfeld, in dem jede Lieferung bemerkt wird.
Unser Logistik-Management ordnet diesen Zufluss. Wir planen, welches Fahrzeug wann kommt, wo es wartet und wie es wieder abfährt. Für Bauherren in Bremen-Blockdiek heißt das: weniger Leerlauf an der Baustelle, weniger Ärger mit der Nachbarschaft und ein Bauablauf, der auf verlässlichen Anlieferungen aufbaut.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Ludwig-Roselius-Allee ist 3,35 Kilometer lang und führt von der Vahrer Straße bis zur Züricher Straße. Sie entstand ab 1966 zusammen mit der Siedlung und wurde in den späten 1970ern auf vier Spuren erweitert. Für Baustellen ist sie Zubringer und Engstelle zugleich: Wer hier hält, steht im Verkehr einer Hauptstraße, auf der auch die Buslinie 25 ihre ganze Länge fährt.
Fernverkehr kommt über die A 27 an, deren Anschlussstellen Sebaldsbrück und Vahr den Stadtteil Osterholz erschließen. Von dort führen die Wege über Hauptstraßen bis an die Quartiere. Große Fahrzeuge, Schwertransporte und Kranzüge brauchen eine abgestimmte Route, damit sie nicht in Wohnstraßen mit engen Kurven oder Parkreihen festfahren.
Die Nachbarschaft ist nah. Wohnhöfe, eine Ganztagsgrundschule an der Düsseldorfer Straße, ein Wochenmarkt an der Max-Säume-Straße und das Einkaufszentrum erzeugen eigene Spitzen im Fußverkehr. Lieferfenster, die diese Zeiten berücksichtigen, schützen Kinder und Kundschaft und halten die Zufahrten frei.

Wir erfassen Bauablauf, Mengen, Fahrzeugarten und Lagerkapazität und leiten daraus ein Konzept ab, das zu den Straßen von Bremen-Blockdiek passt. Es benennt Zufahrt, Wartezone und Entladeplatz für jede Bauphase.
Lieferanten buchen feste Slots. So kommen Fahrzeuge verteilt über den Tag an, statt sich morgens vor dem Tor zu stauen. Schulbeginn, Markttage und Hauptverkehrszeiten auf der Allee sparen wir dabei bewusst aus.
Jeder Lieferant erhält eine Anfahrtsbeschreibung ab der Autobahn bis zum Entladeplatz. Wo Fahrzeuge warten müssen, legen wir Pufferflächen fest, die keine Wohnstraße und keine Haltestelle belasten.
Wir bringen die Liefertermine aller Gewerke in einen gemeinsamen Plan. Engpässe beim Kran, am Aufzug oder auf der Lagerfläche werden sichtbar, bevor sie den Ablauf bremsen.
Fahrzeuge stehen kürzer an der Baustelle und blockieren keine Wohnstraßen.
Material kommt in der Reihenfolge an, in der es verbaut wird.
Die Nachbarschaft erlebt eine Baustelle mit erkennbarer Ordnung.
Kran und Lagerflächen werden gleichmäßig ausgelastet.
→ Ein Slot-Plan verteilt die Ankünfte. Wer zu früh ist, wartet auf einer festgelegten Pufferfläche und wird abgerufen, sobald der Entladeplatz frei ist.
→ Entladeplätze legen wir abseits von Haltestellen und Gleisbereichen an. Wo eine Nähe nicht zu vermeiden ist, stimmen wir Zeiten und Abläufe mit dem Verkehrsbetrieb ab.
→ Lieferzeiten richten wir nach den Ruhezeiten aus, Wendemanöver werden durch eine durchdachte Fahrtrichtung vermieden. Ein Aushang informiert die Nachbarschaft über besondere Tage.
→ Wir prüfen Kurvenradien, Durchfahrtshöhen und Parkreihen vorab, beantragen nötige Haltverbote und begleiten den Transport bis zum Standort.
Viele kleine Lieferungen von Dämmung, Fenstern und Gerüst müssen in bewohnten Quartieren über eine einzige Zufahrt laufen.
Auf größeren Flächen südlich der Allee fallen über Monate Beton, Fertigteile und Ausbaumaterial in hoher Taktung an.
Anlieferungen für die Baustelle müssen sich mit dem Warenverkehr der Geschäfte und der Kundschaft vertragen.
Leitungs- und Straßenbau an der Allee verlangt Lieferungen, die den fließenden Verkehr und den Linienbetrieb nicht stören.

Wir sammeln Bauzeitenplan, Materialmengen und Fahrzeugarten und sehen uns die Anfahrt von der Autobahn bis zur Baustelle an.
Routen, Wartezonen, Entladeplätze und Lieferzeiten werden in einem Konzept gebündelt und mit Bauleitung und Behörden abgestimmt.
Lieferanten erhalten ihre Zeitfenster und Anfahrtsbeschreibungen. Das Tor kennt jeden gebuchten Slot.
Während der Bauzeit verfolgen wir Ankünfte, verschieben bei Bedarf Slots und passen das Konzept an neue Bauphasen an.
Liegt eine Baustelle im Inneren eines der drei Quartiere von Bremen-Blockdiek, dann ist die Zufahrtsstraße das Nadelöhr. Große Fahrzeuge fahren dann nur außerhalb der Schulwegzeiten ein. Wir führen sie in einer Richtung hinein und hinaus, sodass kein Rückstau auf die Allee entsteht.
Kommt an einem Tag gleichzeitig Fertigteil- und Gerüstmaterial, dann teilen wir die Slots so, dass der Kran zuerst die Fertigteile setzt und das Gerüst danach entladen wird. Kurzfristige Verschiebungen landen sofort im Plan. Alle Lieferanten erhalten danach ihre neue Uhrzeit.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Ohne Einrichtungsplan keine Liefersteuerung: Entladeplätze, Pufferzonen und Lagerflächen stammen aus der Baustelleneinrichtung und werden im Logistik-Management mit Uhrzeiten belegt.
Am Tor setzt das Personal der Baustellensicherheit den Plan um. Es gleicht ankommende Fahrzeuge mit den gebuchten Slots ab, weist ein und meldet Abweichungen an die Logistikplanung.
Auf einer Hauptstraße mit Busverkehr ist das nur mit Genehmigung und Absicherung möglich. Ob ein Halteplatz in einer Nebenstraße reicht, prüfen wir zuerst. Andernfalls beantragen wir eine verkehrsrechtliche Anordnung mit der passenden Beschilderung.

Nennen Sie uns Ihr Vorhaben und den Bauzeitraum. Wir entwickeln ein Konzept, mit dem Material pünktlich ankommt und die Nachbarschaft entlastet wird.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Bremen-Blockdiek. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit