
Der Bremer Osten ist mehr als Industrie. Am rechten Weserufer liegen die Hemelinger, Arberger und Mahndorfer Marsch, in Hastedt reguliert das Weserwehr den Fluss und markiert die künstliche Grenze der Tide. In Mahndorf bildet der Mahndorfer See mit seinen Vogelschutzinseln und dem angrenzenden Wald ein Landschaftsschutzgebiet. Viele Bauvorhaben in Bremen-Hemelingen berühren also Wasser, feuchte Böden oder geschützte Landschaft.
Mit unseren Umweltkontrollen sorgen wir dafür, dass Auflagen aus Genehmigung und Naturschutzrecht auf der Baustelle tatsächlich umgesetzt werden. Wir stellen Schutzzäune, kontrollieren Tabuflächen, begleiten Wasserhaltungen und halten alles so fest, dass der Bauherr es gegenüber der Behörde belegen kann.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Weser ist hier Lebensraum und Wasserstraße zugleich. Am Weserwehr gibt es Fischaufstiege, unterhalb des Wehrs wirkt die Tide. Bauvorhaben am Ufer, an Häfen oder an Gräben in der Marsch müssen verhindern, dass Schlamm, Betriebsstoffe oder Zementwasser ins Gewässer gelangen.
Die Marschflächen haben hohes Grundwasser. Wasserhaltungen für Baugruben können angrenzende Gräben und Feuchtflächen beeinflussen. Teile der Arberger Marsch, die bislang der Naherholung dient, sind für Industrie vorgesehen. Vorhaben dort bringen in der Regel Auflagen zu Artenschutz und Wasser mit sich.
Am Mahndorfer See, einem rund 22 Hektar großen Baggersee zwischen A 1 und Mahndorfer Heerstraße, sind zwei Inseln dem Vogelschutz vorbehalten. Wer in der Nähe baut, muss Störungen in der Brutzeit gering halten. Auf den Dünenrücken in Arbergen und Mahndorf kommen trockene, sandige Standorte hinzu, die bei Erdarbeiten leicht verwehen.

Geschützte Bereiche wie Uferstreifen, Gehölze oder Feuchtflächen werden markiert und eingezäunt. Wir prüfen regelmäßig, ob die Zäune stehen und ob jemand die Flächen befahren hat.
An Ufern und Gräben achten wir auf Absetzbecken, saubere Einleitstellen und sichere Lagerung von Kraftstoffen. Auffälligkeiten melden wir sofort an die Bauleitung.
Wo die Genehmigung es verlangt, kontrollieren wir Amphibienzäune und Fangeimer, setzen Tiere um und führen Fundlisten. Bauzeitenregelungen für Brutvögel behalten wir im Blick.
Oberboden wird getrennt gelagert, Fahrwege bleiben auf das Nötige begrenzt. Kontrollen, Fotos und Funde fassen wir in Berichten für die Naturschutzbehörde zusammen.
Umweltauflagen werden auf der Fläche sichtbar umgesetzt.
Baustopps wegen Verstößen gegen Naturschutz- oder Wasserrecht werden unwahrscheinlicher.
Gegenüber der Behörde liegt eine lückenlose Dokumentation vor.
Bauleitung und Gewerke haben einen Ansprechpartner für Umweltfragen.
→ Wir überwachen Absetzbecken und Einleitstellen nach den Vorgaben der Genehmigung. Ist das Wasser zu trüb, wird die Einleitung gestoppt und die Bauleitung informiert.
→ Feste Schutzzäune und regelmäßige Kontrollen machen die Grenze sichtbar. Verstöße werden dokumentiert und mit der Bauleitung besprochen.
→ Laute Arbeiten stimmen wir so ab, wie es die Auflagen verlangen. Kontrollen vor Beginn zeigen, ob Nester im Baufeld liegen.
→ Offene Flächen werden so klein wie möglich gehalten und bei Bedarf befeuchtet. Bodenmieten decken wir ab.
Wird Marschland für Gewerbe erschlossen, sind Wasserhaltung, Gräben und Artenschutz zentrale Themen.
Arbeiten an Hafen, Ufer oder Wehr erfordern Gewässerschutz und Rücksicht auf Fische und Uferlebensräume.
Bauen in der Nähe des Landschaftsschutzgebiets verlangt Rücksicht auf Brutvögel und Gehölze.
Trassen durch Grünflächen, Parks oder entlang von Gräben brauchen Baumschutz und Bodenschutz.

Wir werten Genehmigung, Gutachten und Pläne aus und leiten ab, was auf der Baustelle in Bremen-Hemelingen zu kontrollieren ist.
Schutzzäune, Tabuflächen und Absetzbecken werden vor Baubeginn gesetzt und mit der Bauleitung abgenommen.
Wir begehen die Baustelle nach festem Plan und prüfen Zäune, Wasser und Boden.
Berichte mit Fotos und Funden geben dem Bauherrn eine Grundlage für die Behörde.
Liegt ein Bauvorhaben in Bremen-Hemelingen auf einer Marschfläche mit Gräben, dann legt die Genehmigung meist fest, wie Wasser aus Baugruben behandelt und wo es eingeleitet werden darf. Wir prüfen Absetzbecken und Einleitstellen in festen Abständen und halten Werte und Beobachtungen fest.
Grenzt die Fläche zugleich an Gehölze oder Feuchtwiesen, dann werden diese vor Baubeginn eingezäunt. Fällt die Bauzeit in die Brutzeit, stimmen wir mit der Bauleitung ab, wann laute Arbeiten möglich sind. Jeder Kontrollgang wird mit Datum und Foto dokumentiert.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Wo Lager, Container und Baustraßen stehen, entscheidet die Baustelleneinrichtung. Wir bringen Tabuflächen und Abstände zu Gewässern früh in diese Planung ein. So kommen sich Logistik und Umweltschutz später nicht in die Quere.
Auch Wachpersonal und operatives Team kennen die Schutzbereiche. Sie achten auf Zäune, melden auslaufende Betriebsstoffe und halten Lagerflächen sauber. Die Umweltkontrolle ruht so auf mehreren Schultern.
Vor allem Gewässer und feuchte Böden: die Weser mit dem Weserwehr, die Gräben der Marsch und das hohe Grundwasser. Dazu kommen der Mahndorfer See als Landschaftsschutzgebiet und Gehölze in Parks und an Ufern.

Senden Sie uns die Auflagen aus Genehmigung und Gutachten. Wir zeigen Ihnen, wie wir sie auf der Baustelle umsetzen.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Bremen-Hemelingen. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit