
Der Stadtteil Bremen-Mitte ist mit rund 3,2 Quadratkilometern der flächenmäßig kleinste der 23 Bremer Stadtteile. Auf diesem Raum liegen die Altstadt, die Bahnhofsvorstadt und das Ostertor, dazu Fußgängerzonen, Straßenbahnknoten und eine dichte Folge von Baudenkmälern. Freie Flächen für Container, Lager und Kranstandorte sind hier die Ausnahme.
Eine Baustelleneinrichtung in Bremen-Mitte beginnt deshalb mit der Frage, was auf dem eigenen Grundstück unterkommt und was in den öffentlichen Raum ausweichen muss. Wir planen den Lageplan der Einrichtung, die Ver- und Entsorgung und die Absicherung so, dass die Baustelle funktioniert und der Betrieb in der Innenstadt weiterläuft.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Altstadt ist ringsum von den Wallanlagen eingefasst, einem Park, der seit den 1970er Jahren unter Denkmalschutz steht. Im Süden begrenzt die Weser den Stadtkern. Wer innerhalb dieses Rings baut, findet kaum Ausweichflächen. Lagerplätze und Containerstandorte müssen oft gestapelt, auf mehrere Bauabschnitte verteilt oder außerhalb des Kerns angelegt werden.
Der Untergrund wechselt auf kurzer Strecke. Ein großer Teil der Altstadt steht auf der Bremer Düne, deren höchster Punkt den Dom trägt. Zwischen Obern- und Langenstraße ist dieser Höhenunterschied noch zu sehen. Zur Weser hin liegt dagegen das Gebiet der früheren Balge, eines im 19. Jahrhundert verfüllten Weserarms. Für Kranstandorte, Baustraßen und schwere Lagerflächen gehört der Baugrund deshalb früh in die Planung.
Rathaus und Roland sind seit 2004 Welterbe der UNESCO. Im Schnoor gilt seit 1959 ein Ortsgesetz, nach dem Neubauten und Umbauten sich in Maßstab und Material einfügen müssen. Bauzäune, Gerüste und Container stehen hier unter besonderer Beobachtung. Ihre Lage und Gestaltung stimmen wir früh mit den zuständigen Stellen ab.

Wir zeichnen auf, wo Container, Sanitär, Lager und Kran stehen und wie die Wege dazwischen verlaufen. Bei Grundstücken ohne Freifläche prüfen wir gestapelte Container, Überbauungen und die Nutzung bereits fertiger Geschosse.
Wenn Gehweg oder Fahrbahn gebraucht werden, bereiten wir die Unterlagen vor: Pläne der Fläche, Absperrung, Fußgängerführung und Dauer. In Fußgängerzonen und an Straßenbahngleisen gehört die Abstimmung mit dem Verkehrsbetrieb dazu.
Anschlüsse in der Altstadt liegen oft unter Pflaster, das erhalten bleiben soll. Wir klären die Anschlusspunkte und verteilen Strom und Wasser auf die Gewerke. Die Leitungen führen wir so, dass Wege frei bleiben.
Bauzäune und Schutzwände stellen wir so, dass Schaufenster, Eingänge und Denkmäler erreichbar und geschützt bleiben. Wo Bäume am Wall oder an Straßen nahe der Baustelle stehen, planen wir Stamm- und Wurzelschutz mit ein.
Die Einrichtung passt auf das Grundstück, bevor der erste Container geliefert wird.
Anträge für den öffentlichen Raum liegen vollständig und rechtzeitig vor.
Denkmäler, Bäume und Nachbarhäuser sind in der Planung berücksichtigt.
Strom, Wasser und Wege sind auf die Bauabschnitte abgestimmt.
→ Wir prüfen Containerbrücken über dem Gehweg, Unterkünfte in fertigen Geschossen und eine Einrichtung, die mit jedem Bauabschnitt umzieht.
→ Der Lageplan hält den Lichtraum der Gleise frei. Zäune und Schutzwände stehen so, dass Fußgänger sicher an der Baustelle vorbeikommen.
→ Kranstandort und Lagerflächen legen wir erst fest, wenn das Baugrundgutachten vorliegt. Lastverteilende Platten stimmen wir mit dem Tragwerksplaner ab.
→ Wir planen Abstände, Schutzverkleidungen und Lagerzonen so, dass keine Lasten an der Nachbarfassade abgestellt werden. Der Zustand wird vor Baubeginn dokumentiert.
Arbeiten an Häusern im Schnoor, an der Böttcherstraße oder im Ostertor, bei denen Gerüst und Lager auf kleinster Fläche Platz finden müssen.
Neugestaltung früherer Kaufhausgebäude in der Altstadt, wie sie für ein früheres Kaufhaus im Stadtkern geplant ist.
Ersatzneubauten und Aufstockungen im am dichtesten besiedelten Ortsteil des Stadtteils, oft zwischen denkmalgeschützten Reihenhauszeilen.
Vorhaben an der Schlachte und am Osterdeich, wo Flächen zwischen Kaimauer, Promenade und Weser begrenzt sind.

Wir sehen uns Grundstück, Zufahrten, Nachbarhäuser und Leitungen an und klären, welche Flächen außerhalb gebraucht werden.
Container, Lager, Kran, Sanitär und Wege werden je Bauabschnitt in einen Plan gelegt und mit Ihnen besprochen.
Für Sondernutzung, Sperrflächen und Kranaufstellung stellen wir die Unterlagen zusammen, damit die Anträge rechtzeitig gestellt werden.
Die Einrichtung wird nach Plan aufgebaut. Mit jedem Abschnitt prüfen wir, ob Flächen umziehen oder frei werden.
Liegt eine Baustelle in einer Seitenstraße der Altstadt, deren Grundstück bis an die Gehwegkante bebaut ist, dann bleibt für die Einrichtung nur der Luftraum und das Innere des Gebäudes. In diesem Fall planen wir eine Containerbrücke über dem Gehweg. Darunter gehen Fußgänger geschützt hindurch. Das Materiallager legen wir in das Erdgeschoss, sobald dessen Decke trägt.
Muss in derselben Lage ein Mobilkran auf der Fahrbahn stehen, dann setzen wir die Kranzeiten auf ruhige Stunden, beantragen die Sperrfläche mit Plan und sichern den Schwenkbereich ab. Kranstandort und Abstützung stimmen wir vorher mit dem Baugrundgutachter ab.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Wir arbeiten auf Grundlage Ihrer Ausführungsplanung und des Bauzeitenplans. Der Lageplan der Baustelleneinrichtung wächst mit den Bauabschnitten mit, damit Lager und Wege nicht im Weg stehen, wenn die nächsten Gewerke anrücken.
Für Bremen-Mitte stimmen wir die Einrichtung mit Bauleitung, Statik, Denkmalpflege und den Stellen ab, die den öffentlichen Raum verwalten. Ändert sich der Bauablauf, passen wir den Plan an und melden geänderte Flächen rechtzeitig neu an.
Das ist möglich, braucht aber eine Genehmigung für die Sondernutzung. Wir bereiten Lagepläne, Absperrung und Fußgängerführung vor. Wo Straßenbahnen fahren, muss der Gleisbereich frei bleiben, das stimmen wir mit dem Verkehrsbetrieb ab.

Schicken Sie uns Lageplan und Bauzeitenplan. Wir prüfen, wie die Baustelleneinrichtung auf Ihr Grundstück passt und welche Flächen beantragt werden müssen.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Bremen-Mitte. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
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