
Im Bremer Zentrum treffen sich Einkaufsstraßen, Straßenbahnknoten, Gastronomie an der Weser und dicht bewohnte Altbauviertel. Jeder Lkw, der zu einer Baustelle will, teilt sich die Straße mit Bahnen, Lieferverkehr für den Handel, Radfahrern und vielen Fußgängern. Ein Fahrzeug, das zur falschen Zeit kommt, blockiert schnell mehr als nur die eigene Baustelle.
Unser Logistik-Management legt fest, wann welches Material über welchen Weg ankommt, wo es abgeladen wird und wer es annimmt. Für Bremen-Mitte heißt das vor allem: feste Zeitfenster, klare Anfahrtswege und eine Abstimmung mit allem, was im Stadtteil sonst noch Platz braucht.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Haupteinkaufsstraßen der Altstadt sind seit den 1960er Jahren Fußgängerzonen. Durch die Obernstraße fahren dennoch die Straßenbahnlinien 2 und 3. Knotenpunkte des Nahverkehrs liegen am Bahnhofsplatz, an der Domsheide und Am Brill. Lieferfahrzeuge dürfen hier weder Gleise noch Haltestellen zustellen.
Von Süden kommt der Verkehr über die Stephanibrücke, die Bürgermeister-Smidt-Brücke und die Wilhelm-Kaisen-Brücke. In Ost-West-Richtung tragen Martinistraße, Am Wall und der Straßenzug um den Breitenweg mit seiner Hochstraße die Last. Welche Achse für einen Sattelzug oder einen Betonmischer taugt, hängt von der Lage der Baustelle und der Tageszeit ab.
Dazu kommen wiederkehrende Ereignisse. Auf dem Domshof findet ein Wochenmarkt statt, am Osterdeich werden Großveranstaltungen ausgerichtet, an der Schlachte sitzen Gäste bis in den späten Abend draußen. Das Ostertor kommt auf rund 10.200 Einwohner je Quadratkilometer. Lieferpläne müssen diese Rhythmen kennen.

Wir erfassen Materialmengen, Gewerke und Bauphasen und leiten daraus ab, wie viele Anlieferungen pro Tag nötig sind und welche Flächen dafür reichen müssen.
Lieferanten buchen feste Slots. So stehen keine zwei Lkw gleichzeitig vor dem Tor und Lieferungen fallen nicht in Marktzeiten oder Veranstaltungen.
Für jede Fahrzeugart legen wir einen Weg fest, der Gleise, enge Kurven und Fußgängerbereiche berücksichtigt. Wartende Fahrzeuge stehen nicht im Stadtkern, sondern werden aus einer Vorzone abgerufen.
Geschäfte, Gastronomie und Anwohner erfahren rechtzeitig, wann laute oder sperrige Anlieferungen kommen. Das senkt Beschwerden und spart Abstimmungen auf dem Gehweg.
Lkw stehen nicht im Stau vor dem Bauzaun.
Material kommt dann, wenn das Gewerk es braucht.
Konflikte mit Straßenbahn, Markt und Gastronomie werden vorher geklärt.
Die Nachbarschaft weiß Bescheid und bleibt ansprechbar.
→ Wir planen Ab- und Auffahrten so, dass Fahrzeuge nie auf den Gleisen warten. Bei längeren Vorgängen stimmen wir uns mit dem Verkehrsbetrieb ab.
→ Lieferungen an diesen Tagen werden auf Zeiten außerhalb des Marktes gelegt oder über eine andere Seite des Grundstücks geführt.
→ Ohne gebuchten Slot wird nicht entladen. Fahrzeuge warten in der Vorzone und werden einzeln zur Baustelle gerufen.
→ Lärmintensive Lieferungen legen wir in die Tageszeit, Anwohner werden vorher informiert und haben einen festen Ansprechpartner.
Projekte an Obernstraße, Sögestraße oder am Domshof, bei denen Handel und Gastronomie während der Bauzeit geöffnet bleiben.
Bürohäuser und Wohngebäude auf engen Grundstücken, für die jede Betonlieferung einzeln geplant wird.
Vorhaben nahe Schlachte und Martinistraße, wo Promenade, Gastronomie und eine vierspurige Straße aufeinandertreffen.
Arbeiten an Häusern im Ostertor, wo Anlieferungen durch schmale Wohnstraßen mit geparkten Autos führen.

Wir sammeln Materialmengen, Fahrzeuggrößen und mögliche Zufahrten und prüfen Engstellen vor Ort.
Aus den Daten entsteht ein Logistikkonzept mit Lieferkalender, Sperrzeiten und Wartezone.
Alle Lieferanten erhalten Anfahrtsbeschreibung, Slot-Regeln und Ansprechpartner, bevor sie zum ersten Mal kommen.
Während der Bauzeit steuern wir die Anlieferungen und passen Kalender und Wege an den Baufortschritt an.
Liegt eine Baustelle nahe der Domsheide, wo mehrere Straßenbahnlinien zusammenkommen, dann kann ein Lkw dort weder warten noch rangieren. Wir verlegen die Wartezone an den Rand des Zentrums und rufen jedes Fahrzeug erst ab, wenn die Entladefläche frei ist und der Kran bereitsteht.
Fallen in die Bauzeit Marktzeiten oder größere Veranstaltungen in der Innenstadt, dann werden sie im Lieferkalender als Sperrzeiten eingetragen. Beim Buchen sehen Lieferanten sofort die offenen Fenster. Die Bauleitung muss nicht jeden Tag neu verhandeln.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistikkonzept baut auf Ihrem Terminplan auf und wird in der Baubesprechung fortgeschrieben. Ändert sich die Reihenfolge der Gewerke, passen wir Slots und Flächen an.
Für Bauvorhaben in Bremen-Mitte binden wir Verkehrsbehörde, Verkehrsbetrieb und Anlieger früh ein. So sind Sperrzeiten, Umleitungen und Anfahrtswege geklärt, bevor die erste Lieferung kommt.
Nur zu den zugelassenen Lieferzeiten oder mit einer Ausnahmegenehmigung. Wir klären, welche Regeln für die Baustelle gelten, beantragen nötige Genehmigungen und legen die Lieferfenster so, dass sie in diesen Rahmen passen.

Nennen Sie uns Lage, Bauzeit und Gewerke. Wir zeigen Ihnen, wie Anlieferungen im Zentrum geordnet ablaufen können.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Bremen-Mitte. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit