
Kelsterbach liegt an der A 3, an der Bahnstrecke Frankfurt–Mainz und unmittelbar am Frankfurter Flughafen. Das macht die Stadt für Lieferungen gut erreichbar, aber auch für Konflikte anfällig. Auf denselben Straßen fahren Logistikverkehr, Pendler und Baustellenfahrzeuge. Wer hier Material liefern lässt, braucht einen Plan für jede Anfahrt.
Das Logistik-Management in Kelsterbach sorgt dafür, dass Lieferungen zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Tor ankommen. Wir entwickeln dazu ein Konzept, das Lieferketten, Gewerke und Verkehrslage zusammenbringt.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Seit 2010 ist die alte B 43 innerhalb der Stadt eine städtische Straße. Fahrzeuge über 3,5 Tonnen sollen stattdessen über die B 40, den Airportring und die Okrifteler Straße zur Anschlussstelle Kelsterbach Süd fahren. Eine Liefersteuerung muss diese Vorgabe in jede Fahrerinformation übernehmen, sonst rollen Lkw durch Wohnstraßen.
Das Gewerbegebiet im Süden grenzt direkt an das Flughafengelände. Dort drängen sich Speditionen und Logistikbetriebe, die täglich viele Fahrzeuge bewegen. Baustellenlieferungen reihen sich in diesen Verkehr ein. Zeitfenster sollten deshalb so gelegt werden, dass Lkw nicht in den Stoßzeiten der Nachbarbetriebe vor dem Tor warten.
Im alten Ortskern am Main sieht die Lage anders aus. Die Gassen im Unterdorf sind eng, das Wenden von Sattelzügen ist dort kaum möglich. Hier helfen kleinere Fahrzeuge, kurze Entladefenster und klare Absprachen mit Anliegern, damit Lieferungen nicht zum Dauerthema in der Nachbarschaft werden.

Am Anfang steht eine Analyse: Welche Gewerke brauchen wann welches Material, wie groß sind die Fahrzeuge, wo wird entladen? Daraus entsteht ein Ablaufplan, der die Besonderheiten der Anfahrt über B 40 und Autobahn einbezieht.
Jede Lieferung bekommt ein Fenster. Fahrer erhalten Anfahrtsweg, Tor und Ansprechpartner vorab. So verteilen sich Ankünfte über den Tag. Das Tor wird nicht zum Nadelöhr.
Wo Wohnhäuser oder Betriebe an das Baufeld grenzen, klären wir Entladezeiten und Lärmfenster vorab. Das schafft Verlässlichkeit für alle Seiten und beugt Beschwerden vor.
Leere Fahrzeuge können Abfall oder Verpackung wieder mitnehmen. Wir planen diese Rückfahrten ein, damit zusätzliche Fahrten gar nicht erst entstehen.
Lieferungen kommen in festen Fenstern statt in Wellen.
Fahrer kennen Route und Tor, bevor sie losfahren.
Nachbarn wissen, wann mit Verkehr zu rechnen ist.
Gewerke arbeiten mit Material, das zum Bauablauf passt.
→ Jede Lieferung wird mit einer Wegbeschreibung über B 40 und Airportring angekündigt. Fahrer, die vom Plan abweichen, werden vom Tor aus korrigiert.
→ Wir legen Lieferfenster abseits der Spitzen fest und halten Wartezonen auf dem Grundstück vor, damit nichts auf der Straße steht.
→ Wir planen Umladepunkte oder kleinere Fahrzeuge ein und stimmen die Entladung mit den Anliegern ab.
→ Ein gemeinsamer Lieferkalender bündelt die Wünsche. Die Fenster werden verteilt, Überschneidungen früh sichtbar.
Dichter Lieferverkehr, kurze Taktung von Beton, Stahl und Fassade, Wartezonen auf dem Grundstück.
Große Mengen an Boden, Schotter und Baustoffen für Verkehrsflächen und Gebäude am Mainufer.
Enge Straßen, kleine Fahrzeuge, kurze Entladefenster und Abstimmung mit Anliegern.
Lieferungen für Rohbau und Ausbau, Kranfenster und Abholung von Abfall.

Wir prüfen Anfahrtswege, Fahrzeuggrößen und die Vorgaben für Schwerverkehr.
Gewerke melden Bedarf an, daraus entsteht ein gemeinsamer Plan mit Zeitfenstern.
Route, Tor und Ansprechpartner gehen vor jeder Lieferung an die Fahrer.
Wir werten die Lieferungen aus und passen die Fenster bei Bedarf an.
Liegt ein Hallenbau im Gewerbegebiet am Flughafen, dann müssen Betonlieferungen, Stahl und Fassadenteile in einem engen Takt eintreffen. Das Logistik-Management legt dafür Fenster fest, hält eine Wartezone auf dem Grundstück frei und gibt den Fahrern die Anfahrt über Airportring und B 40 vor.
Findet eine Sanierung im Unterdorf statt, dann geht es weniger um Menge als um Genauigkeit. Eine Lieferung pro Fenster, kleine Fahrzeuge und eine kurze Ankündigung bei den Anliegern halten die Gassen frei.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management arbeitet eng mit der Baustelleneinrichtung zusammen. Torlage und Rangierfläche entscheiden darüber, wie viele Lieferungen gleichzeitig abgefertigt werden können. Ohne diese Abstimmung bleibt jedes Zeitfenster Theorie.
Ebenso eng ist die Verbindung zur Zugangskontrolle. Wer am Tor Fahrzeuge erfasst, weiß, welche Lieferung gerade da ist und welche noch aussteht.
Die frühere B 43 ist seit 2010 städtische Straße. Fahrzeuge über 3,5 Tonnen werden über B 40, Airportring und Okrifteler Straße zur A 3 gelenkt. Wir geben diese Route jedem Fahrer vor, damit niemand durch Wohnbereiche fährt.

Beschreiben Sie uns Ihr Vorhaben und die Anfahrtssituation. Wir entwickeln ein Konzept, das zu Straßen, Nachbarn und Bauablauf passt.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Kelsterbach. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit