
Eine Baustelle ist nur so gut versorgt wie ihre Anlieferung. In Hochheim am Main kommt der Verkehr aus mehreren Richtungen zusammen. Die A 671 verläuft am Westrand der Stadt, die B 40 führt in Richtung Mainz und Flörsheim, die L 3028 verbindet nach Wiesbaden-Delkenheim. Dazu kommt der Pendlerverkehr einer Stadt, die zwischen Frankfurt, Wiesbaden und Mainz liegt.
Logistik-Management bedeutet hier, jede Lieferung einem Zeitfenster und einem Weg zuzuordnen. Wer Beton, Stahl oder Ausbaumaterial ohne Plan anfahren lässt, steht schnell im Stau vor dem Zaun und blockiert Anlieger. Wir ordnen Lieferketten, Fahrzeuge und Abladezeiten so, dass der Materialfluss in Hochheim am Main stetig bleibt.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Stadt sitzt auf einer Geländestufe etwa 35 Meter über der Untermainebene. Wer aus Richtung Bahnhof und Main in die Kernstadt hinauf fährt, nimmt Steigungen und Kurven mit, die für lange Lastzüge ausgelegt sein müssen oder umgangen werden. Die Wahl der Anfahrt ist deshalb Teil der Planung und nicht bloß eine Frage des Navigationsgeräts.
In Altstadt und Massenheimer Ortskern verlaufen schmale Straßen, an denen Wohnhäuser und Fachwerk unmittelbar stehen. Große Fahrzeuge brauchen dort feste Zeitfenster, Einweiser und gegebenenfalls kleinere Umladepunkte außerhalb. Wer das nicht plant, erzeugt Rückstau mit Folgen für den Linienverkehr und die Nachbarschaft.
Massenheim liegt zudem unter einer Abflugroute des Frankfurter Flughafens, die Fluglärm bringt. Das verändert nichts an den Straßen, wohl aber an den Erwartungen der Anwohner. Frühe und späte Anlieferungen sind dort besonders sensibel, weshalb Zeitfenster mit Bedacht gewählt werden.

Wir erfassen Gewerke, Materialflüsse und Lieferketten und legen fest, welche Anlieferung wann und auf welchem Weg erfolgt. Das Konzept berücksichtigt die Anschlüsse Hochheim Nord und Süd ebenso wie die letzte Strecke bis zum Bauzaun.
Jede Lieferung bekommt ein festes Fenster. Lkw warten nicht auf der Straße, sondern fahren erst an, wenn die Entladestelle frei ist. Das schützt die Anlieger und hält die Baustelle zuverlässig versorgt.
Wir sprechen Fahrzeiten mit den Beteiligten ab, die Hochheim am Main prägen, etwa Anlieger, Betriebe an der Strecke und Winzer, deren Wirtschaftswege in der Lese genutzt werden.
Wartezeiten, Verspätungen und Engpässe werden notiert. Zeigt sich, dass ein Fenster zu knapp ist, passen wir den Plan an, bevor sich ein Muster festsetzt.
Weniger Wartezeit für Fahrer und weniger Stillstand auf der Baustelle.
Entlastung der Straßen in Hochheim am Main, weil Fahrzeuge nicht auf Verdacht anrücken.
Weniger Konflikte mit Anliegern, die Zeiten und Wege im Voraus kennen.
Ein Ansprechpartner für Spediteure und Gewerke statt vieler Einzelabsprachen.
→ Lieferfenster werden abseits der Stoßzeiten gelegt, wo die Gewerke es erlauben. Größere Mengen kommen dann gebündelt statt über den Tag verteilt.
→ Wir planen Einweiser, kurze Standzeiten und bei Bedarf einen Umladepunkt am Rand, von dem aus kleinere Fahrzeuge die letzte Strecke übernehmen.
→ Anlieferungen früh oder spät am Tag werden nur dort eingeplant, wo es nicht anders geht. Mit den Anliegern werden sie vorher abgesprochen.
→ Fahrzeuglängen und Achslasten werden bei der Routenwahl berücksichtigt, damit niemand mit einem Lastzug am Hang stecken bleibt.
Kleine Mengen, enge Gassen und viele Anlieger machen aus jeder Lieferung einen Einzelfall.
Wohn- und Gewerbebauten am Ortsrand mit längerer Anfahrt und Rücksicht auf Anwohner.
Hallen und Büros nahe der B 40 und der A 671, bei denen große Fahrzeuge geordnet ein- und ausfahren müssen.
Arbeiten in der Südstadt nahe der S-Bahn, bei denen Verkehr und Fußgänger zusammentreffen.

Wir sammeln, was an Material wann kommen soll. Fahrzeugarten und Mengen prüfen wir dabei.
Anfahrt, Warteplatz und Zeitfenster werden festgelegt und mit den Lieferanten abgestimmt.
Ankommende Fahrzeuge werden eingewiesen, Abweichungen werden sofort aufgefangen.
Engpässe werden festgehalten. Der Plan wird für die nächste Bauphase angepasst.
Liegt eine Baustelle im Kern von Hochheim am Main und stehen mehrere Betonlieferungen an, dann reicht ein einziger Anfahrtsweg nicht aus. In diesem Fall werden die Fahrzeuge in kurzen Abständen getaktet, ein Einweiser sichert die Gasse. Ein Warteplatz außerhalb nimmt Fahrzeuge auf, die zu früh eintreffen.
Liegt die Baustelle dagegen in einem Gewerbegebiet am Stadtrand, dann steht die Anbindung an A 671 oder B 40 im Vordergrund. Dort lassen sich größere Fahrzeuge einsetzen, dafür wird die Einfahrt so geplant, dass sich ankommende und abfahrende Lkw nicht begegnen.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management baut auf der Baustelleneinrichtung auf: Wo die Entladestelle liegt und wie die Zufahrt verläuft, steht im Flächenplan. Beides wird gemeinsam gedacht, damit die Zeitfenster zu den tatsächlichen Gegebenheiten passen.
Mit der operativen Baulogistik greift die Steuerung ineinander, sobald Material auf der Fläche verteilt und Abfall abtransportiert wird. Auch hier gilt in Hochheim am Main das Prinzip, dass jede Bewegung einen Platz und eine Zeit hat.
Die A 671 mit den Anschlüssen Hochheim Nord und Süd am Westrand, die B 40 Richtung Mainz und Flörsheim sowie die L 3028. Welche davon zur Baustelle passt, hängt von Fahrzeug, Ziel und Tageszeit ab und wird je Projekt festgelegt.

Nennen Sie uns Standort und Bauvorhaben. Wir schlagen Ihnen Zeitfenster und Anfahrtswege vor.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Hochheim am Main. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit