
Wer in Groß-Gerau baut, bekommt Material meist über die Straße. Die B 42 und die B 44 kreuzen sich in der Stadt. Die Autobahn 67 ist über die Anschlussstellen Nord und Süd angebunden. Das ist günstig für die Anfahrt, bringt aber Pendler- und Werksverkehr mit, in den sich Lieferfahrzeuge einfügen müssen.
Logistik-Management bedeutet, Lieferungen so zu takten, dass sie zur Baustelle passen und nicht zur Stauzeit. Wir entwickeln dafür ein Konzept, vergeben Zeitfenster und halten Anlieferung und Baufortschritt im Gleichgewicht.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Stadt liegt im Rhein-Main-Raum. Der Frankfurter Flughafen ist über die Autobahn gut zu erreichen. Das zieht Verkehr an, der morgens und abends dichter wird. Lieferzeiten, die mit diesen Spitzen zusammenfallen, kosten Zeit. Ein Zeitfenster-Plan legt Anlieferungen deshalb in ruhigere Stunden.
Die Bahn teilt die Stadt: Die Riedbahn mit der S 7 und die Rhein-Main-Bahn verlaufen durch das Stadtgebiet. Wo Straßen die Gleise kreuzen, entstehen Wartezeiten, die ein Lieferplan einrechnen sollte. Diese Querungen behandeln wir als Planungsgröße mit Puffer.
In der Kernstadt grenzen Baustellen an schmale Straßen und Wohnhäuser. Große Lastzüge kommen dort nur mit Vorplanung durch. Anwohner reagieren empfindlich auf Lärm am frühen Morgen. Wir legen Anlieferwege und Zeiten so fest, dass der Verkehr in der Nachbarschaft möglichst ruhig bleibt.

Wir erfassen Gewerke, Materialflüsse und Zufahrten und leiten daraus einen Ablaufplan ab, der zur Lage der Baustelle in der Stadt passt.
Jede Anlieferung bekommt ein Fenster. Die Reihenfolge richtet sich nach dem Bauablauf, damit nichts doppelt gelagert werden muss.
Wir legen Anfahrtsrouten über Autobahn und Bundesstraßen fest und stimmen enge Passagen mit Fahrern und Spediteuren ab.
Ändert sich der Bauzeitenplan, ziehen wir die Lieferungen nach. Wiederkehrende Engpässe werten wir aus und beseitigen sie im Ablauf.
Lieferungen kommen zum Zeitpunkt des Bedarfs statt zufällig.
Wartende Fahrzeuge und Rückstau vor der Baustelle werden seltener.
Anwohner und Verkehr werden durch klare Zeiten weniger belastet.
Bauleitung und Gewerke haben einen gemeinsamen Lieferplan.
→ Wir verschieben Anlieferungen in Zeiten mit weniger Verkehr und teilen den Spediteuren feste Fenster zu.
→ Wir legen Routen so, dass Querungen möglichst umgangen werden. Wo sie nicht zu vermeiden sind, planen wir Puffer ein.
→ Wir prüfen vorab, welche Fahrzeuge durchkommen. Bei Bedarf teilen wir Lieferungen auf kleinere Fahrzeuge auf.
→ Ein gemeinsamer Lieferkalender verteilt die Fenster. Wartende Lkw vor der Baustelle werden dadurch die Ausnahme.
Neubauten in der Kernstadt verlangen viele Anlieferungen auf knappem Raum.
Große Bauteile und Betonlieferungen brauchen abgestimmte Zufahrten neben dem Betriebsverkehr.
Lange, schmale Baustellen verlangen Anlieferung in Abschnitten, damit der Verkehr fließt.
Lieferungen müssen sich in Schichten und Betriebsabläufe einfügen.

Wir erfassen Zufahrten, Liefermengen und Bauabschnitte.
Wir legen Routen, Zeitfenster und Zuständigkeiten fest.
Wir sprechen den Plan mit Lieferanten, Bauleitung und Nachbarschaft ab.
Wir steuern die Anlieferung im Betrieb und passen Fenster an, wenn sich etwas verschiebt.
Liegt eine Baustelle nahe der Kreuzung von B 42 und B 44, dann stauen sich dort morgens die Fahrzeuge. In diesem Fall legen wir Lieferfenster auf den späten Vormittag und den frühen Nachmittag und lassen schwere Transporte vor dem Berufsverkehr ankommen.
Arbeiten mehrere Gewerke auf engem Baufeld, dann reicht der Platz nicht für alle Lieferungen zugleich. Wir sortieren die Anlieferungen nach Bauabschnitt, damit Material nur so lange lagert, wie es gebraucht wird.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistikkonzept wächst aus dem Bauzeitenplan. Wir sprechen es mit Bauleitung und Polier ab und binden die Lieferanten ein, sodass alle dieselben Fenster kennen.
Zufahrt und Zugangskontrolle gehören dazu. Die Schranke ist zugleich der Ort, an dem Lieferfenster greifen. Wir stimmen Sicherheit, Einrichtung und Lieferung deshalb aufeinander ab.
Wir vergeben Zeitfenster je Lieferung und richten sie am Bauablauf aus. Dabei meiden wir Zeiten mit viel Berufsverkehr auf B 42, B 44 und an den Autobahnanschlüssen. Die Fenster teilen wir Spediteuren und Lieferanten vorab mit.

Nennen Sie uns Standort und Bauzeitenplan. Wir schlagen Ihnen ein Lieferkonzept vor.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Groß-Gerau. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit