
Wer Baustoffe in die Hohe Börde bringt, nutzt meist zuerst die A 2. Auf rund 16 Kilometern läuft sie durch das Gemeindegebiet, die Anschlussstellen Irxleben und Bornstedt liegen mittendrin. Dazu kommen die B 1 nach Magdeburg und Helmstedt, ein Stück der B 245 und etwa sieben Kilometer der A 14. Die großen Achsen sind also schnell erreicht.
Schwieriger wird es danach. Die letzten Kilometer führen durch Ortschaften mit Wohnstraßen, Kreuzungen und Bahnübergängen. Logistik-Management heißt hier, jede Lieferung vorab zu planen: Wann kommt welches Fahrzeug an und welchen Weg nimmt es? Wo wartet es, falls das Baufeld noch belegt ist? Wir entwickeln für Bauvorhaben in der Gemeinde Hohe Börde solche Abläufe und halten sie während der Bauzeit aktuell.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Gemeinde besteht aus 14 Ortschaften, die über die Fläche verteilt liegen. Zwischen ihnen verlaufen Landesstraßen und Kreisstraßen, die nicht für Schwerlastverkehr gebaut wurden. Ein Lkw, der falsch abbiegt, steht schnell in einer Straße, in der er nicht wenden kann. Eine feste Routenvorgabe für jede Lieferung erspart dem Fahrer das Suchen und den Anwohnern den Verkehr.
Die Region ist Agrarland: Zuckerrüben und Weizen prägen die Börde. Zur Ernte und Aussaat sind Landmaschinen auf denselben Wegen unterwegs. Lieferfenster sollten darauf Rücksicht nehmen. Wir fragen deshalb vor der Planung, welche Strecken saisonal belegt sein können. Ausweichwege legen wir danach fest.
Wegen der Nähe zu Magdeburg pendeln viele Menschen morgens und abends über B 1 und A 2. Liegt die Baustelle an einer dieser Achsen, dann fallen Anlieferungen in der Hauptverkehrszeit unangenehm auf. Zeitfenster außerhalb der Spitzen helfen dem Fahrer genauso wie der Baustelle. Eine Bahnstrecke Braunschweig–Magdeburg mit Haltepunkten in Wellen und Niederndodeleben kreuzt zudem das Straßennetz, Bahnübergänge gehören in die Routenplanung.

Wir erfassen Gewerke, Materialflüsse und Lieferketten und bauen daraus einen Ablaufplan. Er enthält Anfahrtswege von der Autobahn, Standorte für Entladung und Zwischenlager sowie Regeln für die Zufahrt.
Jede Lieferung bekommt ein Fenster, das mit Bauleitung und Lieferant abgestimmt ist. Das verhindert Schlangen vor dem Tor und leere Wartezeiten für Kran und Mannschaft.
Wir legen fest, welche Straßen Lkw nutzen sollen und welche nicht. Die Vorgabe geht vorab an Spediteure und Fahrer, damit sie die Anfahrt kennen.
Bei Baustellen mitten im Ort informieren wir Anlieger über Lieferzeiten und mögliche Behinderungen. Das senkt Beschwerden und sorgt für Verständnis.
Material kommt zum geplanten Zeitpunkt an und liegt nicht tagelang im Weg.
Fahrer und Spediteure kennen die Strecke und verlieren keine Zeit bei der Suche.
Anwohner erleben weniger Lärm und Rückstau in ihren Straßen.
Der Bauablauf lässt sich besser vorhersagen, weil Lieferzeiten im Plan stehen.
→ Wir geben jedem Lieferanten eine Wegbeschreibung von der Anschlussstelle bis zum Tor mit und prüfen, ob die Strecke für das Fahrzeug passt.
→ Mit Zeitfenstern entzerren wir die Anfahrten. Ein Fahrzeug wird entladen, das nächste wartet an einem Aufstellplatz außerhalb der Straße.
→ Wir stimmen Lieferzeiten mit dem Ablauf der Landwirte ab, soweit das möglich ist. Begegnungsstellen planen wir zusätzlich ein.
→ Feste Anlieferzeiten, ein Ansprechpartner und eine rechtzeitige Information ersetzen Ärger durch Planbarkeit.
Große Materialmengen für Fundamente, Stahlbau und Dach, angeliefert über A 2 und B 1.
Viele kleine Lieferungen für verschiedene Gewerke, die auf Dorfstraßen koordiniert werden müssen.
Baustellen mit Kindern in der Nachbarschaft, bei denen Lieferzeiten und Wege sensibel gewählt werden.
Wechselnde Baufelder entlang der Straße mit Material, das laufend nachgeführt wird.

Wir sammeln Gewerke, Liefermengen und Zeitplan und sehen uns die Strecken an.
Wir legen Routen, Zeitfenster und Aufstellplätze fest und stimmen sie mit Ihnen ab.
Spediteure und Lieferanten erhalten Wegbeschreibung und Fenster vor dem ersten Liefertermin.
Während der Bauzeit passen wir Fenster an, wenn sich der Ablauf ändert.
Liegt eine Gewerbebaustelle in der Nähe einer Autobahnanschlussstelle und wird dort Beton in großer Menge gebraucht, dann ist der Takt der Mischer entscheidend. Wir legen fest, wie viele Fahrzeuge gleichzeitig auf dem Gelände sein dürfen, wo sie warten und welchen Weg sie wieder hinausnehmen. Der Lieferant bekommt diese Vorgaben vorab schriftlich.
Befindet sich dagegen die Baustelle mitten in einer Ortschaft, dann kommt der Hinweis an die Anlieger hinzu. Wir benennen die Zeiten, in denen mit Schwerverkehr zu rechnen ist. Die Strecke wählen wir so, dass sie möglichst keine Schule oder Kita passiert.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management knüpft an die Einrichtung der Baustelle an. Zufahrt, Wendeflächen und Lagerplätze aus dem Einrichtungsplan bestimmen, wie viele Fahrzeuge gleichzeitig abgefertigt werden können. Passt das nicht, wird zuerst der Plan geändert.
Auf der Baustelle selbst übernimmt die operative Logistik die Annahme und Verteilung. Wer die Anlieferung steuert, entlastet damit Polier und Bauleiter, die sich auf den Bau konzentrieren können.
Über die A 2 mit den Anschlussstellen Irxleben und Bornstedt oder die B 1. Welche Anschlussstelle sinnvoll ist, hängt vom Baufeld ab. Wir legen die Strecke bis zum Tor fest und geben sie vorab weiter.

Nennen Sie uns Baufeld und Zeitplan. Wir schlagen Routen und Lieferfenster vor.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Hohe Börde. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit