
Auf einer Baustelle kommt es zu Stürzen, Schnittverletzungen, Quetschungen und Kreislaufproblemen. Ob jemand schnell versorgt wird, hängt davon ab, wer vor Ort ist und was er kann. Betriebssanitäter sind dafür ausgebildet: Sie leisten Erstversorgung, bis der Rettungsdienst übernimmt. Außerdem halten sie fest, was passiert ist.
In der Gemeinde Hohe Börde liegen die Baufelder oft am Rand von Ortschaften oder zwischen Ackerflächen. Der Weg für den Rettungswagen ist damit nicht immer selbsterklärend. Wir planen den Einsatz von Betriebssanitätern für solche Baustellen und legen fest, wie Hilfe organisiert wird, bevor sie gebraucht wird.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Gemeinde umfasst 14 Ortschaften auf mehr als 170 Quadratkilometern. Ein Baufeld kann an einem Wirtschaftsweg liegen, den ein Rettungsfahrzeug nicht auf Anhieb findet. Deshalb gehört zum Sanitätskonzept ein festgelegter Treffpunkt an der Straße, an dem jemand den Rettungsdienst einweist. Das spart in einem Notfall Minuten, die niemand zurückholen kann.
Betriebssanitäter sind nach DGUV Vorschrift 1 auf Baustellen mit mehr als 100 gleichzeitig Versicherten vorgeschrieben. Bei Hallenbauten und größeren Wohnprojekten in der Gemeinde Hohe Börde wird diese Zahl in der Hauptbauphase erreicht, wenn viele Gewerke parallel arbeiten. Bei kleineren Baustellen genügen Ersthelfer. Welche Lösung passt, hängt von der Zahl der Beschäftigten und von den Tätigkeiten ab.
Gefahrenträchtig sind Arbeiten in der Höhe, in Gräben, mit Kränen und an Maschinen. Auch Hitze im Sommer belastet, denn die Börde zählt zu den trockeneren Regionen Deutschlands und freie Flächen bieten wenig Schatten. Wir stimmen mit der Bauleitung ab, welche Tätigkeiten besonders im Blick bleiben müssen. Welche Sachmittel dafür gebraucht werden, klären wir nach Absprache.

Betriebssanitäter versorgen Verletzte, bis der Rettungsdienst eintrifft. Sie bleiben beim Patienten und geben dem Rettungsdienst eine klare Übergabe.
Wir legen Treffpunkt und Wegbeschreibung fest und halten sie auf der Baustelle bekannt. Im Ernstfall wartet jemand an der Straße und führt die Fahrzeuge zum Unfallort.
Verletzungen und Maßnahmen werden schriftlich festgehalten. Die Unterlagen helfen bei der Meldung an die Berufsgenossenschaft.
Neben der Erstversorgung können Brandschutzhelfer eingesetzt werden. Ausstattung und Umfang stimmen wir nach Absprache mit der Bauleitung ab.
Verletzte werden zügig versorgt, bis der Rettungsdienst übernimmt.
Rettungskräfte finden das Baufeld ohne Umwege.
Vorfälle sind dokumentiert und gegenüber der Berufsgenossenschaft belegbar.
Die Bauleitung erfüllt ihre Pflichten bei der Ersten Hilfe nachvollziehbar.
→ Ein fester Treffpunkt an der nächsten Straße und eine Einweisung an der Zufahrt verhindern Suchfahrten.
→ Wir machen die Ansprechpartner durch Aushang und Einweisung bekannt, damit im Ernstfall keine Zeit verloren geht.
→ Wir prüfen mit der Bauleitung, welche Tätigkeiten ein erhöhtes Risiko tragen. Danach legen wir fest, wie die Versorgung dort organisiert ist.
→ Wir sehen schwer zugängliche Bereiche vor und legen Wege fest, auf denen Helfer schnell dorthin gelangen.
Viele Beschäftigte gleichzeitig, Kranbetrieb und Arbeiten in der Höhe.
Mehrere Bauabschnitte mit wechselnden Gewerken und weitläufigem Gelände.
Arbeiten in Gräben mit Einsturz- und Quetschgefahr entlang von Straßen und Feldwegen.
Bauen im Bestand mit Brandrisiken durch Schweiß- und Trennarbeiten.

Wir klären Zahl der Beschäftigten, Gefahrenarbeiten und Lage der Baustelle.
Treffpunkt, Wege, Ansprechpartner und Ausstattung nach Absprache werden festgelegt.
Das Team der Baustelle wird über Notrufwege und Zuständigkeiten informiert.
Die Sanitäter sind zu den vereinbarten Zeiten vor Ort und dokumentieren Vorfälle.
Liegt eine große Hallenbaustelle an einer Anschlussstelle der A 2 und arbeiten dort in der Spitze mehr als 100 Beschäftigte, dann ist ein Betriebssanitäter vorgeschrieben. Wir klären mit der Bauleitung, in welchen Phasen die Schwelle erreicht wird. Den Einsatz planen wir entsprechend. Welche Ausstattung vor Ort sein soll, stimmen wir nach Absprache ab.
Stürzt ein Handwerker bei Arbeiten in der Höhe, dann übernimmt der Sanitäter die Erstversorgung, ein Kollege ruft den Notruf und ein dritter weist den Rettungswagen an der Straße ein. Anschließend wird der Vorfall festgehalten. Alle wissen vorher, wer welche Rolle hat.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Der Sanitätsdienst ergänzt die Zugangskontrolle: Wer am Tor sitzt, kennt den Treffpunkt für den Rettungsdienst und kann ihn ohne Verzögerung durchlassen. So greifen beide Leistungen ineinander.
Mit der Baustelleneinrichtung legen wir außerdem Rettungswege und Sammelplätze fest. Sie stehen im Plan, damit sie später nicht zugestellt werden.
Nach DGUV Vorschrift 1 bei mehr als 100 gleichzeitig anwesenden Versicherten. Darunter genügen in der Regel Ersthelfer in ausreichender Zahl. Wir prüfen mit Ihnen, welche Vorgabe für Ihr Bauvorhaben gilt.

Nennen Sie uns Baustellengröße und Tätigkeiten. Wir sagen Ihnen, was gefordert ist.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Hohe Börde. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit