
Bei einem Unfall zählen die ersten Minuten. Auf Baustellen in Niedere Börde liegen die Wege zum Rettungsdienst und in die Kliniken der Umgebung nicht um die Ecke. Haldensleben ist etwa zehn Kilometer entfernt und Magdeburg rund zwanzig. Ein Betriebssanitäter überbrückt die Zeit bis zum Eintreffen der Rettungskräfte.
Betriebssanitäter übernehmen die Erstversorgung bei Verletzungen und Notfällen. Sie rufen den Rettungsdienst und weisen ihn ein. Außerdem dokumentieren sie die Vorfälle. Wie viele Kräfte eine Baustelle braucht, hängt von der Zahl der Beschäftigten und von den Arbeiten ab, die dort laufen.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Nach DGUV Vorschrift 1 gehört zu einer Baustelle mit mehr als 100 gleichzeitig Beschäftigten ein Betriebssanitäter. In Niedere Börde erreichen vor allem Vorhaben im Gewerbegebiet Vahldorf solche Größen, etwa Hallenbauten mit mehreren Gewerken. Bei kleineren Baustellen entscheidet die Gefährdungsbeurteilung, welche Absicherung sinnvoll ist.
Die Lage spielt mit hinein. Die Gemeinde besteht aus neun Ortschaften auf gut 78 Quadratkilometern. Baustellen in der Feldflur oder am Ortsrand sind für Rettungsfahrzeuge nicht immer auf Anhieb zu finden. Ein Sanitäter kennt die Baustelle und kann den Rettungsdienst an der Einfahrt oder am Treffpunkt empfangen.
Hinzu kommen die Arbeiten selbst. Beim Hallenbau gibt es Absturz- und Quetschgefahren, im Tiefbau Verschüttung und im Hofumbau enge Treppen und Dachflächen. Bei Hitze im Sommer wächst das Risiko von Kreislaufproblemen. Der Sanitätsdienst orientiert sich an diesen Gefahren und stimmt ab, was die jeweilige Baustelle braucht.

Ausgebildete Betriebssanitäter übernehmen die Erstversorgung bei Verletzungen. Sie bleiben bei der Person, bis der Rettungsdienst übernimmt.
Sie empfangen die Rettungskräfte und führen sie zur Unfallstelle. Auf weitläufigen oder schwer zugänglichen Baustellen spart das Zeit.
Geschulte Brandschutzhelfer unterstützen bei Brandgefahr und helfen, Gebäude und Flächen zu räumen. Was an Ausstattung dafür nötig ist, stimmen wir nach Absprache mit der Bauleitung ab.
Unfälle und Beinahe-Unfälle werden festgehalten. Daraus ergeben sich Hinweise für die Gefährdungsbeurteilung der Baustelle.
Erste Hilfe beginnt sofort und nicht erst mit dem Rettungswagen.
Der Rettungsdienst wird eingewiesen und findet die Baustelle schneller.
Die Vorschriften zur Absicherung großer Baustellen werden eingehalten.
Beschäftigte wissen, wen sie im Notfall rufen.
→ Ein Treffpunkt an der Einfahrt wird vorab festgelegt und der Rettungsdienst von einer Person dort empfangen.
→ Ein Alarmplan benennt Sanitäter, Ersthelfer und den Weg zur Unfallstelle. Er hängt aus und wird bei der Einweisung erklärt.
→ Der Sanitätsdienst achtet auf Anzeichen von Kreislaufproblemen und weist auf Pausen und Schatten hin.
→ Die Rettungswege werden vor Baubeginn geprüft und freigehalten, auch wenn Material dort liegen könnte.
Bauvorhaben im Industriegebiet Vahldorf mit vielen Gewerken und mehr als 100 Beschäftigten.
Arbeiten mit Gräben, schwerem Gerät und Verschüttungsgefahr auf langen Trassen.
Arbeiten auf Dächern, Gerüsten und engen Treppen mit schwieriger Zufahrt.
Vorhaben, bei denen der Rettungsdienst an einem festen Treffpunkt eingewiesen werden muss.

Wir fragen nach Zahl der Beschäftigten, Art der Arbeiten und Lage der Baustelle.
Treffpunkt, Rettungsweg und Zuständigkeiten werden festgelegt und mit der Bauleitung besprochen.
Sanitäter und Brandschutzhelfer werden eingesetzt und bei den Beschäftigten bekannt gemacht.
Vorfälle werden besprochen. Der Einsatz wird dem Bauablauf angepasst.
Arbeiten auf einer Hallenbaustelle im Gewerbegebiet viele Beschäftigte gleichzeitig, dann liegt die Zahl schnell über der Schwelle von 100 Versicherten. Ein Betriebssanitäter ist dann Pflicht. Der Alarmplan legt fest, wer den Rettungsdienst am Tor empfängt und über welchen Weg er auf die Fläche kommt.
Stürzt auf einem Bördehof ein Handwerker von einer Leiter, dann zählt die Zeit, bis Hilfe eintrifft. Der Sanitäter versorgt die Verletzung und sorgt dafür, dass der Weg zur Hofeinfahrt frei ist. Wenn der Rettungswagen kommt, wartet jemand am Torbogen.
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Rettungswege gehören zum Einrichtungsplan. Wo Container, Lager und Baustraße liegen, bestimmt, ob ein Rettungsfahrzeug durchkommt. Deshalb fließt der Sanitätsdienst schon in die Flächenplanung ein.
Mit Zugangskontrolle und Logistik arbeitet er eng zusammen. Das besetzte Tor kann den Rettungsdienst durchwinken. Die Liefersteuerung hält die Einfahrt frei. Bei Vorhaben in Niedere Börde wird so dafür gesorgt, dass im Ernstfall kein Lastzug die Zufahrt blockiert.
Nach DGUV Vorschrift 1 ist er bei mehr als 100 gleichzeitig Beschäftigten Pflicht. Bei kleineren Baustellen kann er trotzdem sinnvoll sein. Das hängt von der Gefährdungsbeurteilung und von den Arbeiten ab.

Nennen Sie uns Größe und Art Ihres Vorhabens. Wir sagen Ihnen, was sinnvoll ist und was vorgeschrieben.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Niedere Börde. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
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