
Wer in Wesel Material anliefert, fährt über wenige Achsen. Die Bundesstraße 58 quert den Rhein auf der Niederrheinbrücke, die Autobahn 3 verläuft in der Nähe. Im Kern der Stadt führen Ringstraßen um die Innenstadt. Treffen mehrere Lkw gleichzeitig an einer Baustelle ein, steht der Verkehr schnell still.
Logistik-Management bedeutet, dass Anlieferungen geplant und gesteuert werden. Jede Lieferung bekommt ein Zeitfenster, jede Zufahrt eine Regel, jedes Gewerk eine Ansprechperson. Wir entwickeln dafür Konzepte für Baustellen in Wesel und steuern die Umsetzung.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Brücke über den Rhein ist ein Nadelöhr. Sie ist 772,5 Meter lang und trägt die Bundesstraße 58 über den Strom. Fahrzeuge, die aus Richtung linker Rheinseite kommen, müssen dort durch. Zeitfenster sollten deshalb Puffer für Stauungen enthalten, damit ein verspäteter Lkw nicht den ganzen Tagesplan verschiebt.
Im Innenstadtbereich sind die Straßen der früheren Festungsringe und die Anliegerstraßen schmal. Lieferfahrzeuge müssen wenden oder rückwärts einfahren, was Fußgänger und Radfahrer gefährdet. Ein Konzept mit festen Halteplätzen, Einweiser und gestaffelten Ankunftszeiten hält die Nachbarschaft ruhig.
Am Hafen und an der Bahnstrecke kommen weitere Verkehre hinzu. Der Stadthafen hat ein eigenes Gleisnetz, das im Bahnhof Wesel an die Strecke Oberhausen–Arnhem anschließt. Baustellen in der Nähe müssen ihre Lieferzeiten mit dem Umschlagbetrieb abstimmen, damit Lkw nicht vor Schranken und Toren warten.

Wir erfassen Gewerke, Lieferketten und Materialflüsse und leiten daraus Zufahrten, Halteplätze und Abläufe ab. Das Konzept berücksichtigt Straßenbreiten und Verkehrsachsen in Wesel.
Jeder Lkw erhält ein Zeitfenster. Wer früher oder später kommt, wird in einen freien Slot gelegt. So entstehen keine Warteschlangen an der Einfahrt.
Wir bündeln Lieferungen, legen Puffer für Brücken- und Hafenverkehr ein und halten die Reihenfolge der Entladung fest.
Wir prüfen Abläufe auf Leerlauf, Doppelwege und Umlagerungen und stellen sie so um, dass Material möglichst direkt am Einbauort ankommt.
Lkw warten nicht mehr auf der Straße, sondern fahren nach Slot ein.
Anwohner und Verkehr in Wesel werden weniger belastet.
Gewerke bekommen Material zum Einbauzeitpunkt statt auf Vorrat.
Die Bauleitung sieht jederzeit, welche Lieferung wann erwartet wird.
→ Zeitfenster staffeln die Ankünfte. Ein Einweiser lenkt die Fahrzeuge zu festen Halteplätzen.
→ Wir planen Puffer ein und halten Ersatzfenster frei, in die verspätete Fahrzeuge einrücken können.
→ Wir stimmen Anlieferzeiten auf Spitzen im Hafenverkehr ab und wählen Zufahrten, die den Betrieb nicht kreuzen.
→ Lieferungen werden an die Bauphase gekoppelt. Material kommt, wenn es verbaut wird.
Enge Anliegerstraßen, wenig Lagerfläche und viele Anlieferungen aus mehreren Gewerken.
Baufelder in Nachbarschaft zu Gleisen, Kaimauer und Umschlagverkehr.
Vorhaben an Verkehrsachsen wie Bundesstraße und Bahnstrecke, bei denen Material in engen Zeitfenstern bewegt wird.
Neubauten, bei denen Lkw die Wohnstraßen nur kurz belasten dürfen.

Wir listen Gewerke, Materialien, Fahrzeuge und Zeiten auf und prüfen die Zufahrten.
Zufahrten, Halteplätze und Zeitfenster werden in einem Ablaufplan festgelegt.
Lieferanten buchen Fenster. Die Bauleitung sieht alle Termine im Überblick.
Wir verschieben Slots bei Verzögerungen und passen den Plan an jede Bauphase an.
Liegt eine Baustelle am Innenstadtring und kommen mehrere Gewerke gleichzeitig an, dann erhält jede Lieferung ein Zeitfenster von begrenzter Dauer. Ein Einweiser nimmt die Fahrzeuge an der Einfahrt in Empfang, das Entladen läuft nach festem Plan. Der nächste Lkw wartet nicht in der Wohnstraße.
Entsteht ein Bau nahe der Rheinbrücke, dann kalkulieren wir bei Anlieferungen aus Richtung der linken Rheinseite Reserven ein. Fällt ein Fahrzeug aus dem Fenster, wird es in eine freie Lücke geschoben. Der Rest des Tages bleibt unberührt.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management setzt auf der Einrichtung auf. Zufahrten, Halteplätze und Wendeflächen werden dort angelegt, hier bekommen sie Zeiten und Regeln. Die operative Baulogistik setzt den Plan am Tor und auf der Fläche um.
Mit der Baustellensicherheit teilen wir die Daten der Einfahrt. Wer am Schrankendienst vorbeifährt, wird mit dem Slot abgeglichen. Fremde Fahrzeuge fallen dabei auf. So dient ein Plan sowohl der Ordnung als auch dem Schutz.
Die Zufahrten führen über wenige Achsen wie die Rheinbrücke und die Ringstraßen. Treffen Lkw ungeordnet ein, stauen sie sich schnell. Ein Konzept mit Zeitfenstern hält den Verkehr in Wesel in Bewegung.

Beschreiben Sie uns Baufeld, Gewerke und Bauzeit. Wir entwerfen ein Lieferkonzept mit Zeitfenstern.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Wesel. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit