
Die Gemeinde Südharz ist weit gestreckt. Von der Anschlussstelle Roßla an der A 38 bis nach Stolberg im Unterharz liegen viele Kilometer. Dazwischen verteilen sich 17 Ortsteile. Jede Lieferung, die zu einer Baustelle will, hat also einen Weg vor sich, der geplant sein will.
Logistik-Management heißt, diesen Weg zu ordnen: Welches Fahrzeug kommt zu welcher Zeit, auf welcher Route und zu welcher Abladestelle? Wir erstellen für Baustellen in Südharz Logistikkonzepte und steuern die Anlieferung über Zeitfenster, damit Material dann ankommt, wenn es gebraucht wird.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Anfahrt hängt am Ziel. Die Autobahn A 38 verbindet Halle und Göttingen und erreicht Südharz bei Roßla. Von dort geht es über Landes- und Kreisstraßen weiter. Wer nach Stolberg im Thyratal liefert, fährt in ein enges Tal auf 265 bis 370 Metern Höhe, das durch Kurven und Steigungen bestimmt ist. Fahrzeuglänge und Wendemöglichkeit entscheiden dort, ob ein Sattelzug passt.
In Altstadtlagen wie in Stolberg mit Fachwerk und schmalen Gassen gilt das Gegenteil des Großbaustellenbetriebs. Hier hilft nur Kleinanlieferung mit festen Terminen. Anwohner und Gewerbe leben vor der Tür, deshalb sind Lärm, Sperrungen und Wartezeiten auf der Straße ein Thema der Abstimmung.
Die Bahn spielt eine Nebenrolle. Die Strecke Halle–Hann. Münden bedient Roßla und Bennungen im Personenverkehr, aber Baustoffe kommen vor allem per Lkw. Dadurch ist die Straße der Engpass. Jeder zusätzliche Lkw ohne Termin kostet Zeit.

Wir erfassen Gewerke, Materialflüsse und Lieferketten und legen fest, wann welche Mengen am Baufeld sein müssen. Dabei zählen die Wege zwischen den Ortsteilen.
Jede Anlieferung bekommt ein festes Fenster. Das verhindert, dass mehrere Lkw gleichzeitig vor dem Tor stehen oder in schmalen Ortsstraßen warten.
Wir prüfen, welche Strecke für Länge, Gewicht und Steigung eines Fahrzeugs geeignet ist. Die Route geben wir dem Fahrer vor.
Anwohner, Gewerbe und Verwaltung werden über Liefertage informiert, wenn die Baustelle in dicht bebauten Lagen liegt.
Lkw stehen nicht in Ortsdurchfahrten und blockieren keine Zufahrten.
Material trifft zum Einbau am Baufeld ein statt zu früh oder zu spät.
Die langen Anfahrtswege sind im Zeitplan berücksichtigt.
Die Nachbarschaft ist informiert, damit Beschwerden seltener werden.
→ Fahrzeuglänge und Route werden vorab geprüft. Wo es eng wird, wird auf kleinere Fahrzeuge umgestellt.
→ Feste Zeitfenster und eine klare Reihenfolge ordnen die Ankunft.
→ Wir planen Puffer ein und halten Ausweichrouten bereit.
→ Liefertage werden angekündigt. Fahrten legen wir auf verträgliche Zeiten.
Neubauten mit dichter Lieferfolge von Stahl, Beton und Ausbaumaterial.
Kleinanlieferung in engen Straßen mit festen Terminen und Einweisung.
Schul- und Wohnbauprojekte mit Anlieferung über Hauptstraßen.
Straßen-, Bahn- und Leitungsbau zwischen den Ortsteilen mit wechselnden Abladestellen.

Wir sammeln Gewerke, Mengen und Termine und prüfen die Anfahrt.
Routen, Zeitfenster und Abladestellen werden in einem Plan festgehalten.
Spediteure und Lieferanten erhalten Fenster und Route vorab.
Die Planung wird mit dem Baufortschritt angepasst.
Wird in Südharz ein Hallenneubau nahe der Anschlussstelle Roßla errichtet, dann kommen Stahl, Beton und Fertigteile in dichter Folge. Das Logistik-Management legt Zeitfenster für Betonpumpen und Sattelzüge fest und weist eine Abladestelle zu, damit niemand auf der öffentlichen Straße wartet.
Ist dagegen ein Gebäude in der Altstadt von Stolberg zu sanieren, dann wird der Verkehr klein gehalten. Dann gibt es wenige Lieferungen pro Tag mit kleinen Fahrzeugen, vorab angekündigt und mit Einweiser an der engsten Stelle.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Liefersteuerung baut auf der Baustelleneinrichtung auf. Abladestellen, Lagerflächen und Wege liegen im Flächenplan fest. Danach richten sich die Zeitfenster.
Zusammen mit der operativen Baulogistik entsteht ein durchgängiger Ablauf: Material kommt an, wird abgeladen und verteilt. Die Zugangskontrolle lässt angemeldete Fahrzeuge zügig passieren. So wird das Logistik-Management in Südharz Teil der gesamten Baustellenorganisation.
Die Gemeinde ist weitläufig. Die Ortsteile liegen weit auseinander. Zeitfenster und feste Routen sorgen dafür, dass Fahrzeuge nicht warten oder sich in schmalen Ortsstraßen begegnen.

Nennen Sie uns Baufeld und Terminplan. Wir entwerfen Zeitfenster und Routen für Ihre Anlieferung.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Südharz. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit