
Ein Lastwagen, der zur falschen Zeit in eine enge Gasse fährt, hält einen ganzen Straßenzug auf. Auf einer Baustelle mit mehreren Gewerken entstehen solche Engpässe schnell. Logistik-Management sorgt dafür, dass Material zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort ankommt und nicht zu dritt gleichzeitig.
In Mansfeld hat die Anlieferung eigene Bedingungen. Die Stadt liegt an der Kreuzung dreier Bundesstraßen und zugleich im Tal einer kleinen Flussstadt mit steilen Straßen. Wir entwickeln für Baustellen in Mansfeld Liefer- und Ablaufkonzepte, die diese Voraussetzungen berücksichtigen.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die B 86, die B 180 und die B 242 treffen sich im Stadtgebiet. Das ist ein Vorteil für die Anfahrt über große Achsen, denn Lieferungen erreichen die Stadt ohne Umwege. Zugleich fahren dort Durchreisende und der übliche Verkehr der Region. Wer Zeitfenster für Anlieferungen plant, muss die Verkehrsspitzen dieser Straßen kennen und die Lieferung davor oder danach ansetzen.
Abseits der Bundesstraßen ändert sich das Bild. Die Altstadt und viele Dörfer im Stadtgebiet haben enge, teils steile Straßen. Dort passt nicht jeder Sattelzug durch. Oft müssen Fahrzeuge rückwärts rangieren. Eine Lieferung in diesen Bereichen wird in kleineren Einheiten geplant, mit einem Umschlagplatz an der größeren Straße.
Mansfeld ist mit rund 144 Quadratkilometern flächenmäßig groß. Für die Logistik bedeutet das lange Anfahrten zwischen den Ortsteilen und kaum Gelegenheit, ein vergessenes Teil schnell nachzuholen. Wir planen Lieferungen deshalb vollständig und vorab, damit auf der Baustelle nichts fehlt, wenn gearbeitet wird.

Wir erfassen Gewerke, Lieferketten und Materialflüsse und entwickeln daraus ein Konzept. Es legt fest, welche Anlieferung wann kommt, wo entladen wird und wie das Material auf der Fläche verteilt wird.
Jede Lieferung bekommt ein festes Zeitfenster. Das hält die Zufahrt für Anwohner und Rettungsfahrzeuge frei, weil in einer engen Straße nicht mehrere Fahrzeuge zugleich warten.
Wo Lieferverkehr durch Wohnstraßen läuft, informieren wir Anlieger über Zeiten und Zufahrt. Das beugt Beschwerden vor und verhindert zugeparkte Einfahrten.
Große Fahrzeuge laden an einer geeigneten Stelle ab, kleinere bringen das Material in enge Bereiche. So kommt auch in die Gassen der Altstadt Material, ohne dass Straßen blockiert werden.
Lieferungen kommen nacheinander an und nicht übereinander, sodass keine Schlangen vor der Einfahrt entstehen.
Enge Straßen bleiben für Anwohner und Rettungsfahrzeuge befahrbar.
Weniger Leerfahrten sparen Zeit im weitläufigen Stadtgebiet.
Die Nachbarschaft weiß Bescheid. Beschwerden werden seltener.
→ Ein Zeitfenster je Fahrzeug stellt sicher, dass immer nur eines vor dem Tor steht. Wer zu früh kommt, wartet an einer breiteren Stelle, nicht auf der Straße.
→ Wir prüfen Fahrwege und Wendemöglichkeiten vorab und planen bei Bedarf einen Umschlagplatz an einer größeren Straße ein.
→ Lieferlisten werden vor der Abfahrt abgeglichen. Kritische Teile liegen früh auf der Baustelle. So entstehen keine Leerfahrten über das weitläufige Stadtgebiet.
→ Lieferzeiten werden mit Rücksicht auf Wohnbereiche gelegt. Zufahrten bleiben freigehalten. Informationen an die Nachbarn kommen vor dem ersten Lkw.
Sanierung und Umbau, bei denen Material in enge Gassen gebracht werden muss und Anwohner betroffen sind.
Hallen und Betriebsgebäude, die große Lieferungen brauchen und gut über die B 86, B 180 oder B 242 erreichbar sind.
Erschließung und Leitungsarbeiten, bei denen Rohre und Boden laufend zu- und abgefahren werden.
Arbeiten an Gleis und Brücken entlang der Wippertalbahn mit begrenzten Zufahrten für schwere Fahrzeuge.

Wir sehen uns Zufahrten, Engstellen und Wendemöglichkeiten an und legen fest, welche Fahrzeuge wo fahren.
Aus Gewerken und Lieferketten entsteht ein Ablaufplan mit Zeitfenstern und Entladestellen.
Lieferanten und Nachbarn erhalten die Zeiten, bevor sie gelten.
Wir passen Liefertermine an den Baufortschritt an und halten Zufahrten frei.
Liegt eine Baustelle in der Altstadt und braucht Betonfertigteile, dann passt der Lastwagen mit großem Auflieger nicht bis vor die Tür. In diesem Fall wird ein Halteplatz an der breiteren Straße bestimmt, das Teil dort entladen und mit kleinerem Gerät zur Baustelle gebracht. Jeder Schritt hat eine Uhrzeit, damit die Gasse nicht länger als nötig belegt ist.
Ist die Baustelle über eine Bundesstraße gut erreichbar, dann steht die Taktung im Vordergrund. Lieferungen werden dann so gelegt, dass sie nicht in den dichtesten Verkehr fallen. Wartende Fahrzeuge stehen nicht auf der Fahrbahn. Der Entladeplatz wird freigehalten.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management hängt eng mit der Baustelleneinrichtung zusammen, denn Zufahrt und Lagerfläche bestimmen, welche Anlieferung überhaupt möglich ist. Es hängt ebenso mit dem operativen Personal zusammen, das Material annimmt, einlagert und weiterverteilt.
Wir stimmen die Zeitfenster daher mit allen Beteiligten ab, bevor sie gelten. Ändern sich Bauabschnitte, passen wir die Liefertermine an, damit der Plan zur tatsächlichen Lage auf der Baustelle passt.
Über die Bundesstraßen B 86, B 180 und B 242, die im Stadtgebiet zusammenlaufen. Für die letzten Meter in Altstadt oder Dorf prüfen wir vorab, ob das Fahrzeug durchkommt. Sonst planen wir einen Umschlag auf kleinere Fahrzeuge.

Beschreiben Sie uns kurz, was auf Ihrer Baustelle angeliefert werden soll. Wir schlagen ein passendes Ablaufkonzept vor.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Mansfeld. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit