
Wer in Allstedt baut, bekommt sein Material auf der Straße. Die Bahnstrecke nach Oberröblingen wurde 1999 abgebaut, die nächsten Bahnhöfe liegen in Sangerhausen und Artern. Für fast jede Lieferung heißt das: Lkw über die Ausfahrt Allstedt an der A 38 und dann weiter über Landes- und Ortsstraßen zur Baustelle.
Das Logistik-Management plant diesen Weg. Wir erstellen ein Konzept für Materialflüsse, vergeben Zeitfenster für Lieferungen und steuern die Anfahrt so, dass keine Fahrzeuge warten müssen. Das gilt für Baufelder am Rand der Stadt ebenso wie für Grundstücke im Kern, wo die Straßen eng sind und Anwohner auf Ruhe achten.
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Kernleistungen
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Die Stadtfläche ist groß, die Besiedlung gering. Zwischen Kernstadt und den zwölf Ortschaften liegen Landstraßen und Feldwege, die nicht für schwere Sattelzüge gebaut sind. Ein Logistikkonzept legt deshalb fest, welche Route für welches Fahrzeug taugt. Wer Lieferanten nur die Adresse nennt, riskiert Umwege über ungeeignete Straßen.
Im Kern liegt die Sache umgekehrt. Dort stehen Schloss, Kirchen und Wohnhäuser dicht beieinander, Lieferwagen finden kaum Halteflächen. Hier hilft ein Zeitfenster-System: Jeder Lkw hat eine feste Slotzeit, entlädt zügig und fährt weiter, bevor der nächste kommt. Die Gasse bleibt frei, die Nachbarschaft wird weniger belastet.
Dazu kommen Spitzen im Jahr. Auf dem Flugplatz finden Veranstaltungen statt, etwa das Flugplatzfest oder Festivals. In der Erntezeit teilen sich landwirtschaftliche Fahrzeuge die Straßen mit dem Baustellenverkehr. Ein gutes Konzept kennt diese Zeiten und legt große Anlieferungen in ruhige Phasen.

Wir analysieren Gewerke, Lieferketten und Materialflüsse und erarbeiten daraus einen Ablaufplan. Für Allstedt gehört die Routenwahl von der A 38 bis zur Baustelle dazu.
Jede Lieferung erhält ein Zeitfenster. So kommen Beton, Stahl oder Module dann an, wenn der Kran oder die Mannschaft bereit ist.
Wartende Lkw kosten Zeit und blockieren Straßen. Wir takten Anfahrt und Entladung, damit der Verkehr rund um die Baustelle fließt.
Wir sortieren Lieferungen nach dem tatsächlichen Bedarf und vermeiden doppelte Wege. Das hält Lagerbestände klein und schont Flächen.
Lkw kommen nach Zeitplan an und müssen nicht auf Gassen oder Landstraßen warten.
Kran und Mannschaft stehen nicht still, weil das Material fehlt.
Die Straßen im Umfeld der Baustelle bleiben befahrbar, auch für Anwohner und Landwirtschaft.
Lagerflächen werden kleiner, weil nur ankommt, was kurz darauf verbaut wird.
→ Wir bündeln Lieferungen und legen Ankunftszeiten fest. Das senkt die Zahl der Fahrten und macht den Materialfluss planbar.
→ Wir prüfen die Route vorab auf Breite, Kurven und Tonnage und teilen große Fahrzeuge auf kleinere Einheiten auf, wenn es nötig ist.
→ Wir verschieben große Anlieferungen in ruhigere Zeiten und halten Ausweichrouten bereit.
→ Anlieferzeiten richten sich nach der Nachbarschaft. Beschwerden lassen sich vermeiden, wenn Zeitfenster vorher bekannt sind.
Große Bauteile und Betonlieferungen erfordern abgestimmte Anfahrt und Entladung.
Geplant ist ein Solarpark entlang der Rollbahn des Flugplatzes. Modul- und Kabellieferungen laufen in vielen Fahrten über längere Zeit.
Kleinteilige Lieferungen in schmale Gassen verlangen kurze Standzeiten und feste Zeiten.
Bei Arbeiten in den Ortschaften sind Materialfahrten und laufender Verkehr aufeinander abzustimmen.

Wir sammeln Mengen, Fahrzeugarten und Termine aller Gewerke.
Wir prüfen die Wege von der A 38 zur Baustelle und teilen Zeitfenster zu.
Fahrer und Händler erhalten Route, Slot und Ansprechpartner vor der Anfahrt.
Wir passen Zeitfenster laufend an, wenn sich der Bauablauf verschiebt.
Wird eine Halle am Stadtrand gebaut, dann fahren Betonmischer, Stahlträger und Fertigteile in dichter Folge an. Ohne Plan stehen mehrere Fahrzeuge gleichzeitig vor dem Tor. In diesem Fall legen wir die Reihenfolge fest und vergeben Slots so, dass jede Lieferung direkt zum Einsatzort gelangt.
Findet der Bau im Ortskern statt, dann sieht die Aufgabe anders aus. Es gibt kaum Aufstellfläche. Jede Minute Standzeit blockiert eine Gasse. Wir teilen dort Lieferungen in kleinere Fahrzeuge auf und stimmen die Zeiten mit der Nachbarschaft ab.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management arbeitet mit der Baustelleneinrichtung zusammen. Die Einrichtung legt fest, wo Fahrzeuge einfahren und wenden. Das Konzept bestimmt, wann sie kommen. Wird eine Zufahrt verlegt, passen wir die Slots an.
Auch die Zugangskontrolle profitiert von klaren Lieferzeiten. Ein Schrankendienst weiß, welcher Lkw zu welcher Zeit erwartet wird. So lassen sich Fahrzeuge zügig durchlassen. In Allstedt, wo Wege lang sind, entsteht so ein ruhiger Ablauf.
Die Bahnstrecke nach Oberröblingen ist seit 1999 abgebaut. Material kommt deshalb per Lkw, meist über die Ausfahrt Allstedt der A 38. Das macht ein Konzept für Route und Zeiten besonders wichtig.

Nennen Sie uns Bauvorhaben und Zeitplan. Wir schlagen ein Anlieferkonzept vor.
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Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit