
Bad Harzburg lebt vom Fremdenverkehr. Hunderttausende Übernachtungen im Jahr, Tagesgäste am Burgberg und Ausflugsverkehr Richtung Brocken teilen sich die Straßen mit Anwohnern, Pendlern und Gewerbe. Wenn dazu Betonmischer, Sattelzüge und Kranwagen einer Baustelle kommen, braucht es einen Plan, wer wann wohin fährt.
Unser Logistik-Management legt diesen Plan an. Wir erfassen alle Lieferungen eines Bauvorhabens, ordnen sie Zeitfenstern zu, wählen die Anfahrt und stimmen sie mit Bauleitung, Lieferanten und Nachbarn ab. So ist das Material da, wenn es gebraucht wird. Kein Lastwagen wartet mit laufendem Motor vor einem Hotel.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Stadt hat gute Fernanbindungen. Die A 369 führt nach Norden zur A 36, die B 6 nach Westen Richtung Goslar und die vierspurig ausgebaute B 4 nach Süden in den Harz über Torfhaus nach Braunlage. Über die A 395 geht es nach Vienenburg. Für Baustellen heißt das: Lieferungen kommen schnell bis an den Stadtrand. Der Engpass liegt auf den letzten Metern durch die Ortslage.
In der Kernstadt und im Kurviertel ist der Straßenraum knapp und stark von Fußgängern genutzt. Rund um Kurpark, Sole-Therme und die Talstation der Burgbergseilbahn sind Gäste unterwegs, die keinen Baustellenverkehr erwarten. Dort gehört der Lieferverkehr in klar begrenzte Zeiten. Fahrzeuge brauchen eine feste Halteposition statt eines Stopps in zweiter Reihe.
Die Stadt hat für Umgebungslärm einen Lärmaktionsplan aufgestellt. Auch ohne feste Auflage im Einzelfall ist Lärm ein Thema für Anwohner und Beherbergungsbetriebe. Wir planen laute Anlieferungen deshalb gebündelt, vermeiden Wartezeiten mit laufendem Motor und informieren die Nachbarschaft rechtzeitig über Tage mit viel Verkehr.

Am Anfang steht eine Übersicht aller Gewerke und Materialien mit Mengen, Fahrzeugtypen und Terminen. Daraus entsteht ein Konzept, das Anfahrt, Halteplätze, Lagerung und Rückfahrt für jede Bauphase in Bad Harzburg beschreibt.
Jede Lieferung bekommt einen festen Termin. Wir vergeben die Fenster so, dass sich Fahrzeuge nicht stauen. Große Anlieferungen kommen in Zeiten mit wenig Gästeverkehr. Verschiebt sich ein Gewerk, werden die Fenster neu verteilt.
Wir legen fest, über welche Straßen die Fahrzeuge das Baufeld erreichen und wo sie halten dürfen. Fahrer bekommen die Anfahrt vorab, damit niemand auf gut Glück durch enge Straßen der Kernstadt sucht.
Für Sperrungen und Halteverbote bereiten wir die Anträge vor. Anwohner, Hotels und Betriebe nebenan erfahren früh, an welchen Tagen mit mehr Verkehr zu rechnen ist und an wen sie sich wenden können.
Material kommt in der Reihenfolge, in der es eingebaut wird.
Fahrzeuge warten nicht vor der Baustelle, sondern fahren ein und wieder ab.
Gäste und Anwohner wissen, wann mit Baustellenverkehr zu rechnen ist.
Verschiebungen im Bauablauf werden in neue Lieferfenster übersetzt, bevor es eng wird.
→ Feste Zeitfenster mit Puffer verhindern, dass sich Fahrzeuge vor der Baustelle stauen. Wer zu früh kommt, wartet an einem vereinbarten Platz außerhalb der Ortslage.
→ Wir prüfen vorab Schleppkurven und Durchfahrtshöhen. Wo große Fahrzeuge nicht hinkommen, wird auf kleinere Fahrzeuge umgeladen oder in Etappen geliefert.
→ Große Anlieferungen legen wir möglichst auf Tage mit wenig Gästeverkehr. Den Terminplan gleichen wir mit den Zeiten ab, in denen die Stadt besonders voll ist.
→ Ein fester Ansprechpartner, klare Lieferzeiten und Halteplätze, die freigehalten werden, nehmen den meisten Beschwerden den Grund.
Hotels, Pensionen und Kurgebäude, die während der Bauzeit geöffnet bleiben und auf ruhige Zufahrten angewiesen sind.
Hallen und Betriebsgebäude in den Gewerbegebieten mit großen Bauteilen und vielen Fahrzeugen über die A 369.
Neubaugebiete wie in Westerode oder Harlingerode, in denen mehrere Bauherren gleichzeitig Material anliefern lassen.
Kanal- und Straßenbau in bewohnten Straßen, bei dem Lieferverkehr und Umleitungen zusammen geplant werden müssen.

Wir sammeln Gewerke, Mengen, Fahrzeugtypen und Termine und sehen uns Zufahrten und Halteplätze vor Ort an.
Routen, Lieferfenster, Halteplätze und Lagerflächen werden je Bauphase festgelegt und mit der Bauleitung abgestimmt.
Lieferanten bekommen ihre Fenster und die Anfahrt. Wir halten den Plan aktuell und verteilen bei Verschiebungen neu.
Abweichungen, Verspätungen und Beschwerden werden festgehalten und fließen in die Planung der nächsten Wochen ein.
Wird ein Hotel in der Nähe des Kurparks von Bad Harzburg im laufenden Betrieb umgebaut, dann teilen sich Gäste, Personal und Handwerker dieselbe Zufahrt. In diesem Fall legen wir Lieferungen in feste Zeiten am Vormittag, reservieren einen Halteplatz mit Halteverbotszone und sorgen dafür, dass Fahrzeuge nach dem Abladen sofort wieder fahren.
Stehen Tage mit großen Mengen an, etwa für Estrich, Fenster oder Haustechnik, dann kündigen wir sie dem Hotel und der Nachbarschaft vorher an. Fällt ein Lieferant aus dem Fenster, rückt der nächste nach, damit die Zufahrt nicht ungenutzt blockiert bleibt.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Konzept baut auf dem Einrichtungsplan auf: Wo Material liegt und Kran steht, bestimmt, wann welches Fahrzeug einfahren kann. Ändert sich die Einrichtung, passen wir die Lieferfenster an.
Vor Ort setzt die operative Baulogistik das Konzept um. Unsere Leute nehmen Lieferungen an, weisen Fahrzeuge ein und melden Abweichungen zurück, damit der Plan für die nächsten Tage stimmt.
Das hängt vom Baufeld ab. Für Gewerbeflächen im Norden ist die A 369 die naheliegende Anfahrt, für Baustellen im Süden oft die B 4. Entscheidend sind die letzten Meter durch die Ortslage. Die legen wir für jedes Projekt einzeln fest und geben sie den Fahrern vorab mit.

Nennen Sie uns Baufeld, Bauzeit und die wichtigsten Lieferungen. Wir entwerfen ein Logistikkonzept mit Routen, Zeitfenstern und Halteplätzen.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Bad Harzburg. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit