
Eine Großstadt mit gut 250.000 Menschen, ein Netz aus Bundesstraßen, Autobahnen am Rand und eine Straßenbahn mitten durch die Viertel: Wer in Braunschweig Beton, Stahl und Fertigteile auf die Baustelle bringen will, muss die Fahrten planen wie einen Fahrplan. Sonst stehen Lkw in der Warteschlange, Kranführer warten auf Material und Anwohner beschweren sich.
Mit unserem Logistik-Management legen wir fest, wer wann mit welcher Ladung kommt. Wir vergeben Lieferfenster, beschreiben Anfahrtswege, koordinieren Kranzeiten und behalten Lager und Zwischenflächen im Blick. So wird aus vielen einzelnen Bestellungen ein gesteuerter Materialfluss.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Von außen ist die Stadt gut erreichbar. Die A 2, die A 39 und die A 36 führen heran, dazu laufen die Bundesstraßen 1, 4, 79, 214 und 248 nach Braunschweig hinein oder mitten hindurch. Die Kunst liegt auf den letzten Kilometern: Dort teilen sich Lieferverkehr, Pendler, Radfahrer und Straßenbahn denselben Raum.
Die Wohnviertel rund um den Kern, etwa das Östliche, Westliche und Nördliche Ringgebiet, sind dicht bebaut. Wartende Fahrzeuge blockieren dort schnell eine Fahrbahn oder eine Haltestelle. Für Baustellen in solchen Lagen planen wir Abrufe so, dass ein Lkw erst losfährt, wenn sein Entladeplatz frei ist.
Eine Besonderheit ist der Hafen im Norden der Stadt. Er liegt am Mittellandkanal, hat einen Containerterminal und eine Hafenbahn mit Gleisen bis an die Kaje. Umgeschlagen werden dort auch Baustoffe. Für schwere oder große Mengen kann ein Teil der Anlieferung über Wasser oder Schiene laufen und erst für das letzte Stück auf den Lkw wechseln.

Jede Lieferung bekommt einen Zeitraum, einen Entladeplatz und eine Ansprechperson. Wir sammeln die Bestellungen der Gewerke, prüfen Überschneidungen und geben die Fenster frei.
Fahrer erhalten eine Wegbeschreibung, die Durchfahrtshöhen, Gewichtsgrenzen und Wendemöglichkeiten berücksichtigt. In Braunschweig gehört dazu der Hinweis auf Gleise und Haltestellen der Straßenbahn entlang der Route.
Wir verzahnen Lieferfenster und Kranplan, damit ein Fertigteil direkt vom Lkw an seinen Platz geht und nicht zwischengelagert werden muss.
Wo die Baustelle selbst wenig Raum bietet, prüfen wir Zwischenlager in der Umgebung und steuern von dort die Nachlieferung im Takt des Baufortschritts.
Kran und Kolonnen warten seltener auf Material, weil Lieferungen dem Bauablauf folgen.
Vor der Baustelle bilden sich keine Schlangen, die Straße und Straßenbahn behindern.
Lager auf der Baustelle bleiben übersichtlich, weil nur das kommt, was in den nächsten Tagen verbaut wird.
Beschwerden aus der Nachbarschaft lassen sich mit klaren Zeiten und frühzeitigen Hinweisen deutlich verringern.
→ Feste Lieferfenster, eine Wartezone abseits der Wohnstraße und ein Abruf erst bei freiem Entladeplatz.
→ Wir planen Entladeplätze außerhalb des Gleisbereichs und legen Zeiten fest, zu denen der Verkehr ruhiger ist.
→ Wir prüfen, ob ein Umschlag über Hafen und Schiene oder ein Transport bei Nacht mit Genehmigung den Weg erleichtert.
→ Lieferfenster richten sich nach den zulässigen Zeiten, die Anwohner werden über besondere Transporte vorab informiert.
Nachverdichtung und Neubau in dicht bewohnten Vierteln rund um die Innenstadt mit wenig Raum für Lieferfahrzeuge.
Neue Bebauung im Bahnhofsquartier und in der Bahnstadt mit vielen Gewerken auf großen Flächen.
Arbeiten wie die Neugestaltung des Hagenmarkts, bei denen Verkehr und Straßenbahn weiterlaufen müssen.
Hallen und Anlagen im Hafengebiet mit Anbindung an Wasserweg, Schiene und Autobahn.

Wir lesen Terminplan und Leistungsverzeichnisse und schätzen ab, wie viele Lieferungen in welcher Phase anfallen.
Zufahrten, Entladeplätze, Wartezonen und Fenster werden mit Bauleitung und Behörden besprochen.
Alle Lieferanten bekommen Regeln, Wegbeschreibung und Kontakt, bevor die erste Ladung unterwegs ist.
Wir vergeben Fenster laufend, werten Verspätungen aus und passen das Konzept an neue Bauabschnitte an.
Liegt eine Wohnbaustelle in Braunschweig an einer Straße mit Straßenbahn, dann gibt es meist nur einen Entladeplatz am Bordstein. Wir legen fest, dass dort zu jeder Zeit höchstens ein Fahrzeug steht. Die Lieferungen teilen wir in Fenster ein, die zum Kranplan passen.
Kommen große Mengen Baustoff von weiter her, dann prüfen wir den Weg über den Kanalhafen. Das Material wird dort umgeschlagen, zwischengelagert und auf Abruf in kleineren Ladungen zur Baustelle gebracht.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management stützt sich auf die Baustelleneinrichtung: Tore, Entladeplätze und Lager bestimmen, wie viele Fahrzeuge die Baustelle verträgt. Umgekehrt melden wir zurück, wenn eine Fläche für den Materialfluss zu klein ist.
Mit dem Personal der operativen Baulogistik und der Zugangskontrolle stimmen wir ab, wer Lieferungen annimmt, prüft und an den Einbauort weitergibt.
Spätestens wenn mehrere Gewerke gleichzeitig liefern oder die Baustelle an einer belebten Straße liegt, lohnt es sich. Ohne Konzept treffen Lkw zufällig ein. Wartezeiten sowie Konflikte mit dem Verkehr sind kaum zu vermeiden.

Nennen Sie uns Standort, Bauzeit und die wichtigsten Liefermengen. Wir entwerfen ein Logistik-Management, das zu Straße, Nachbarschaft und Bauablauf passt.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Braunschweig. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit